Dirrell verlässt Super Six-Turnier
Andre Dirrell wird am dritten Gruppenphasenkampf des Super Six World Boxing Classic Turniers nicht teilnehmen. Dies bestätigte nun Ken Hershman, der Sportdirektor des Bezahlfernsehsenders Showtime, der das Turnier mitorganisiert und in den USA überträgt. Grund ist eine bislang nicht näher benannte Verletzung des früheren Olympioniken. Dirrells Promoter Gary Shaw spricht von einem neurologischen Problem.
Dirrell sollte ursprünglich am 27. September auf Andre Ward treffen. Beide Boxer sind seit den Olympischen Spielen 2004 in Athen gute Freunde. Nachdem die Promoter der beiden sich nicht auf einen Austragungsort einigen konnten drohte Showtime mit rechtlichen Konsequenzen, der Kampf wurde nun auf den 27. November festgesetzt. Hershman versicherte, dass Ward definitiv an diesem Termin antreten werde – ob als Turnierkampf oder nicht wusste er allerdings noch nicht.
Dirrells Ausscheiden ist ein herber Schlag für das einst so gepriesene, doch zuletzt arg gebeutelte Turnier. Nach dem Ausscheiden von Jermain Taylor und Mikkel Kessler hat man mit Allan Green und Glen Johnson bereits zwei Nachzügler im Turnier, die weder Punkte in der Turnierwertung vorweisen, noch mit dem Niveau der anderen Teilnehmer mithalten können. Hinzu kommen unzählige Termin- und Ortsverschiebungen, die die anfangs durchweg positive Presse bezüglich des Turniers in den letzten Monaten ins Gegenteil verkehrt haben.
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