GNP1 https://www.gnp1.de/ de-DE GNP1 Sat, 08 Aug 2020 16:03:19 +0200 Sat, 08 Aug 2020 16:03:19 +0200 GNP1 news-25009 Sat, 08 Aug 2020 13:28:08 +0200 Bellator 243: Chandler schickt Henderson schlafen https://www.gnp1.de/ergebnisse/news/bellator-243-chandler-schickt-henderson-schlafen/ Auch im Rückkampf behält Chandler die Oberhand. Michael Chandler setzte sich auch im Rückkampf gegen Benson Henderson durch. Bei Bellator 243 sicherte der Bellator-Veteran seinen Erfolg nicht wie im ersten Aufeinandertreffen knapp nach Punkten, sondern setzte ein Ausrufezeichen gegen den früheren UFC-Kämpfer mit einem Knock-out in Runde eins.

In der zweiten Bellator-Veranstaltung seit der Corona-Pause zeigte Bellator-Urgestein Michael Chandler seine Klasse, indem er den früheren UFC-Titelträger nach nur 2:09 Minuten des ersten Durchgangs schlafen schickte. Nachdem Henderson anfangs mit Body-Kicks punktete, war es Chandler, der im Vorwärtsgang seine boxerischen Fähigkeiten ausspielte. So traf er mit einem knallharten linken Haken, der Henderson in die Knie zwang – auf allen Vieren wurde er weiter hart angegangen, bis der Referee dazwischensprang und den kampfunfähigen Henderson vor weiterem Schaden befreite.

Mit diesem Erfolg sicherte Chandler seinen 16. Vorzeitigen Sieg, gleichzeitig war es sein letzter Vertragskampf für Bellator. Es bleibt abzuwarten wohin der weitere Karriereweg den 34-Jährigen führen wird. Ob er zur UFC wechselt? Chandler hat bis auf drei Kämpfe seine komplette Karriere bei Bellator verbracht und ist der größte eigene Star der Organisation. Die Liga würde ihn wohl nur ungern ziehen lassen, doch die Frage ist, was Chandler nach dem dreimaligen Gewinn des Titels im Leichtgewicht noch erreichen kann.

Im Co-Hauptkampf war es Timothy Johnson, der sich gegen Matt Mitrione via TKO in Runde eins durchsetzte. Myles Jury bezwang Georgi Karakhanyan knapp und geteilt nach Punkten.

Die Ergebnisse findet ihr anbei in der Übersicht:

Bellator MMA
7. August 2020
Mohegan Sun Casino in Uncasville, Connecticut, USA

Michael Chandler bes. Benson Henderson durch KO (Schläge) nach 2:09 in Rd. 1
Timothy Johnson bes. Matt Mitrione durch TKO (Schläge) nach 3:14 in Rd. 1
Myles Jury bes. Georgi Karakhanyan geteilt nach Punkten
Sabah Homasi bes. Curtis Millender einstimmig nach Punkten

Vorprogramm
Adam Borics bes. Mike Hamel geteilt nach Punkten
Chris Lencioni bes. AJ Agazarm einstimmig nach Punkten
Valerie Loureda bes. Tara Graff durch TKO (Schläge) nach 5:00 in Rd. 2
Grant Neal bes. Hamza Salim einstimmig nach Punkten
Charlie Campbell bes. Nainoa Dung durch TKO (Leg Kicks) nach 1:42 in Rd. 2
Dalton Rosta bes. Mark Gardner durch TKO (Ringarzt) nach 5:00 in Rd. 1
 

 

 

]]>
Ergebnisse MMA Restliche Welt
news-25008 Fri, 07 Aug 2020 11:22:40 +0200 Bellator 243 Preview: Benson Henderson vor Revanche gegen Chandler https://www.gnp1.de/vorberichte/news/bellator-243-preview-benson-henderson-vor-revanche-gegen-chandler/ Die Vorschau auf die Veranstaltung in Connecticut. Die zweite Bellator-Veranstaltung seit der Corona-Pause steht an. Bei Bellator 243 setzt die Liga ganz auf die Künste von UFC-Veteranen, nur zwei von acht Kämpfern im Hauptprogramm haben keine UFC-Vergangenheit. Einer davon ist Bellator-Urgestein Michael Chandler, der sich in einem Rückkampf Benson Henderson stellen muss.

Vier Jahre ist das erste Duell zwischen Michael Chandler (20-5) und Benson Henderson (28-8) her. Bei Bellator 165 forderte der frühere UFC-TItelträger Chandler um den Gürtel von Bellator und verlangte ihm alles ab. Nach gutem Start in den Kampf verlor Chandler fast komplett den Faden und Henderson konnte zum Schluss fast noch aufholen. Eine starke letzte Runde konnte die geteilte Punktniederlage für „Smooth“ allerdings nicht verhindern.

Nun treffen sie erneut aufeinander und dieses Mal steht kein Gürtel auf dem Spiel. Diesen hat Chandler in der Zwischenzeit zwei Mal verloren, zuletzt gegen Patricio Freire im Mai 2019. Der 34-Jährige steht am Scheideweg, nach dem Kampf gegen Henderson endet sein Vertrag mit Bellator. Eine erneute Titelchance dürfte noch dauern, Freire ist schließlich mit dem Grand Prix im Federgewicht beschäftigt.

Ist nun vielleicht die Zeit für den Absprung gekommen? Chandler hat bis auf drei Kämpfe seine komplette Karriere bei Bellator verbracht und ist der größte eigene Star. Die Liga würde ihn wohl nur ungern ziehen lassen, doch die Frage ist, was Chandler nach dem dreimaligen Gewinn des Titels im Leichtgewicht noch erreichen kann.

Diese Frage stellt sich für Henderson nicht, denn bei Bellator wartet der 36-Jährige noch auf seine Zeit auf dem Thron. Nachdem er aus den ersten vier Bellator-Kämpfen nur einen Sieg mitnehmen konnte, bei dem sich Patricio Freire das Bein brach, konnte Henderson zuletzt mit vier Siegen in Folge seine Ansprüche auf den Titel untermauern. Ein Sieg im Rückkampf gegen Chandler könnte eventuell auch einen Rückkampf gegen Freire nach sich ziehen und seine erste Titelchance bei Bellator seit 2016.

Im weiteren Verlauf des Programms erwartet Bellator nichts weniger als Knockouts. Für das ist Matt Mitrione (13-7 (1 NC)) schließlich bekannt. Mittlerweile wartet er aber auch schon zweieinhalb Jahre auf einen Sieg und mehr als drei auf einen Knockout, der letzte gelang ihm gegen Fedor Emelianenko. Nach zwei Niederlagen und einem No Contest will der 42-Jährige noch einmal in die Erfolgsspur zurück und Timothy Johnsons (13-6) Höhenflug nach dem Knockout gegen Tyrell Fortune schnell wieder beenden.

Ebenfalls im Programm steht das langjährige UFC-Leichtgewicht Myles Jury (18-5). Der 31-Jährige kam mit einer Menge Hype aus der UFC zu Bellator, nur um dann prompt Benson Henderson zu unterliegen. Im Februar konnte er gegen Brandon Girtz seinen ersten Sieg in der neuen Liga feiern, nun trifft er auf den früheren WSOF-Champion Georgi Karakhanyan (29-10-1 (1 NC)), der im vergangenen Jahr nach einem Intermezzo bei ACB zu Bellator zurückkehrte und seitdem in drei Kämpfen nur den Iren Paul Redmond bezwingen konnte.

Abgeschlossen wird das Hauptprogramm von zwei früheren UFC-Weltergewichten in Sabah Homasi (13-8) und Curtis Millender (18-5). Homasi ist noch keinem Schlagabtausch aus dem Weg gegangen, von seinen 21 Kämpfen gingen nur drei über die Distanz. Entsprechend viel Action kann man gegen Millender, der in der UFC Thiago Alves ausknocken und Siyar Bahadurzada nach Punkten bezwingen konnte, erwarten.

Bellator 243 wird in der Nacht zum Samstag ab 4 Uhr live auf DAZN übertragen.

Das Programm in der Übersicht:

Bellator MMA
7. August 2020
Mohegan Sun Casino in Uncasville, Connecticut, USA

Michael Chandler vs. Benson Henderson
Matt Mitrione vs. Timothy Johnson
Myles Jury vs. Georgi Karakhanyan
Sabah Homasi vs. Curtis Millender

Vorprogramm
Adam Borics vs. Mike Hamel
AJ Agazarm vs. Chris Lencioni
Valerie Loureda vs. Tara Graff
Grant Neal vs. Hamza Salim
Nainoa Dung vs. Charlie Campbell
Dalton Rosta vs. Mark Gardner

]]>
Vorberichte MMA Restliche Welt
news-25007 Fri, 07 Aug 2020 09:48:03 +0200 UFC Apex Preview: Lewis, Oliynyk und Haqparast bringen Vegas zum Beben https://www.gnp1.de/ufc-deutschland/news/ufc-apex-preview-lewis-oliynyk-und-haqparast-bringen-vegas-zum-beben/ Der Vorbericht auf die sechste APEX-Veranstaltung der UFC. Die UFC ist nach zwei Wochen in Abu Dhabi zurück in den USA und schlägt gleich wieder ein hohes Tempo an. Bevor es nächste Woche zum großen Titelkampf im Schwergewicht kommt, stimmt einen die UFC morgen Nacht mit einem Hauptkampf in der Gewichtsklasse ein, wenn Derrick Lewis auf Oleksiy Oliynyk trifft. Davor will Chris Weidman seinen Abwärtstrend stoppen und der Hamburger Nasrat Haqparast bestreitet seinen zweiten Kampf in diesem Jahr.

Sowohl das Vorprogramm, als auch das Hauptprogramm von UFC on ESPN+ 31 werden auf dem UFC Fight Pass übertragen, der ab 9,99 Euro monatlich auf ufc.tv erhältlich ist. Das Hauptprogramm wird zudem auf DAZN gezeigt. Ein Abo kostet dort monatlich 11,99 Euro mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit, oder 119 Euro im Jahr. Der erste Monat ist gratis. Für UFC-Events fallen keine weiteren Kosten an.

Anbei die Startzeiten:
Vorprogramm (ufc.tv): Sonntag, 09. August, 00:00 Uhr
Hauptprogramm (ufc.tv/DAZN): Sonntag, 09. August, 03:00 Uhr

Der Main-Event: Derrick Lewis vs. Oleksiy Oliynyk

Endlich ist es soweit. Lange Zeit hat die UFC versucht, mit Derrick Lewis (23-7) sportlich wertvolle Kämpfe anzusetzen, jetzt hat sie eingesehen, dass der Spaßvogel aus Texas vor allem merkwürdige Matchups braucht, um seine Qualitäten anzubringen. Auftritt Oleksiy Oliynyk (59-13-1). Die „Boa Constrictor“ bestreitet den ersten UFC-Hauptkampf seiner langen Karriere auf amerikanischem Boden.

Die Vorzeichen sind dabei klar: Kann das Kraftpaket Lewis den Kampf im Stand oder mit seinem Ground and Pound entscheiden oder übersteht Oliynyk die Anfangsoffensive, packt wieder einmal aus dem Nichts seine Submissions aus und drängt weiter in Richtung Top 5? Lewis, der seine UFC-Karriere einst mit sieben T.K.o.-Siegen in den ersten zehn Kämpfen begann, ist zuletzt etwas in die Jahre gekommen.

Zwar konnte er vor zwei Jahren Francis Ngannou in einem Kampf, in dem nichts passierte, nach Punkten bezwingen, danach mit einem Knockout in letzter Sekunde gegen Alexander Volkov noch einmal den Kopf aus der Schlinge ziehen und sogar Daniel Cormier um den Titel fordern, damit dürfte jedoch auch sein Zenit erreicht sein. Im vergangenen Jahr ging er von Körpertreffern durch Junior dos Santos auf die Bretter, danach quälte er sich gegen Blagoy Ivanov und Ilir Latifi zu Punktsiegen.

Der 43-jährige Oliynyk scheint hingegen einen weiteren Jungbrunnen entdeckt zu haben. Im vergangenen Jahr musste er noch zwei schnelle Knockouts gegen Alistair Overeem und Walt Harris einstecken, in diesem Jahr ist davon nichts mehr zu sehen. Im Januar feierte er Submission-Sieg Nummer 46 gegen den Kickboxer Maurice Greene. Gegen den früheren Schwergewichts-Champion Fabricio Werdum bestimmte er sogar den Standkampf. Nun will er sich im Hauptkampf einem größeren Publikum zeigen.

Der Co-Main Event: Chris Weidman vs. Omari Akhmedov

In die Jahre gekommen ist auch der frühere Mittelgewichts-Champion Chris Weidman (14-5). Der Amerikaner, der mit einem Knockout gegen MMA-Legende Anderson Silva für eine Sensation sorgte und sich danach mit Titelverteidigungen über Silva, Lyoto Machida und Vitor Belfort als Champion etablierte, konnte in den letzten fünf Jahren nur noch einen Kampf gewinnen, als er Kelvin Gastelum zur Aufgabe brachte.

Schlimmer noch als die Niederlagen sind die wiederholten besorgniserregenden Knockouts, die der 36-Jährige immer wieder hinnehmen muss. Gegen Luke Rockhold musste er bereits viel Schaden einstecken, danach riss ihm Yoel Romero mit einem Flying Knee fast den Kopf ab. Auch ein Wechsel ins Halbschwergewicht half nicht, seine Premiere, allerdings auch mit einem schweren Matchup in Dominick Reyes, dauerte nur 100 Sekunden.

Nun ist er zurück in seiner angestammten Gewichtsklasse und will noch einmal angreifen. Dabei trifft der „All American“ auf Omari Akhmedov (20-4-1). Seit sieben Jahren in der UFC und seit dem Wechsel ins Mittelgewicht in vier Kämpfen unbesiegt, will der Dagestaner nun gegen die großen Namen ran. Mit seiner Offensive ist er definitiv ein gefährlicher Gegner für Weidman, dessen Kinn komplett abhandengekommen scheint. Kann der Ex-Champion solange überleben, bis Akhmedov wieder einmal die Luft ausgeht?

Die weiteren Kämpfe

Für deutsche Fans ist das Vorprogramm der Fight Night interessant, schließlich kämpft hier Nasrat Haqparast (11-3). Der Hamburger befand sich in den letzten Jahren mit eindrucksvollen Siegen und einem heftigen Knockout gegen Joaquim Silva auf dem besten Weg in Richtung Spitzengruppe, bevor er im Januar gegen den Amerikaner Drew Dober zum ersten Mal selbst K.o. ging. Nun steht sein kleines Comeback an und dabei trifft der 24-Jährige auf Alex Munoz (6-0), einen ungeschlagenen UFC-Debütanten, dessen größte Erfolge bisher ein Titelgewinn in der hawaiianischen Liga Trinity Kings und ein Sieg über den einarmigen Nick Newell in der Contender Series sind.

Doch Haqparast weiß um die Stärken Munoz‘ und hat sich auf den Ringer-Trainer aus dem Team Alpha Male unter anderem mit dem dänischen Silbermedaillengewinner Mark O. Madsen vorbereitet. In Las Vegas will der Hamburger mit seinen schweren Fäusten den Grundstein der nächsten Siegesserie legen, die ihn dann ganz nach oben tragen soll.

In den weiteren Kämpfen des Hauptprogramms setzt die Litauerin Julija Stoliarenko (9-3-2) nach kurzem Umweg ihre UFC-Karriere fort. Die 27-Jährige nahm vor zwei Jahren an der TUF-Staffel teil und schied im Halbfinale aus und verlor auch ihren Kampf in der Finalshow. Nach vier schnellen Siegen in Europa gegen unerfahrene Konkurrenz nutzte die Lethwei-erfahrene Kämpferin Invicta als Sprungbrett, sicherte sich im März den Titel im Bantamgewicht und springt nun kurzfristig gegen Yana Kunitskaya (12-5) ein.

Spannend wird es zuvor im Leichtgewicht zwischen Beneil Dariush (18-4-1) und Scott Holtzman (14-3). Dariush musste vor drei Jahren eine Talsohle durchschreiten, als er in drei Kämpfen gegen Edson Barboza, Alexander Hernandez und Evan Dunham am Ende mit zwei Knockout-Niederlagen und einem Unentschieden dastand. Doch der 31-Jährige rappelte sich wieder auf und konnte seitdem in vier Kämpfen glänzen, unter anderem mit einer Submission gegen Dober und einem Knockout gegen Drakkar Klose. Zurück in den Top 15 hatte Dariush auf einen größeren Namen gehofft, nun muss er mit Kraftpaket Holtzman Vorlieb nehmen.

Das Programm in der Übersicht:

UFC Las Vegas
8. August 2020
UFC Apex in Las Vegas, Nevada, USA

Hauptprogramm (DAZN & UFC.tv)

Derrick Lewis vs. Oleksiy Oliynyk
Chris Weidman vs. Omari Akhmedov
Maki Pitolo vs. Darren Stewart
Yana Kunitskaya vs. Julija Stoliarenko
Beneil Dariush vs. Scott Holtzman

Vorprogramm (UFC.tv)

Tim Means vs. Laureano Staropoli
Kevin Holland vs. Joaquin Buckley
Nasrat Haqparast vs. Alex Munoz
Andrew Sanchez vs. Wellington Turman
Justin Jaynes vs. Gavin Tucker
Peter Barrett vs. Youssef Zalal
Ali Alqaisi vs. Irwin Rivera

]]>
UFC Deutschland Vorberichte MMA Deutschland UFC News
news-25006 Fri, 07 Aug 2020 08:47:50 +0200 Max Coga kämpft um den Cage-Warriors-Titel https://www.gnp1.de/mma/mma-deutschland/news/max-coga-kaempft-um-den-cage-warriors-titel/ Titelkampf am 26. September in Manchester. Das kurze Deutschland-Intermezzo von Max Coga scheint vorbei zu sein. Das Aushängeschild des Frankfurter MMA Spirits hatte im vergangenen Jahr drei Kämpfe für GMC in Deutschland bestritten. Nun geht es wieder ins Ausland. Am 26. September wird der PFL-Veteran gegen den Franzosen Morgan Charriere um den vakanten Federgewichts-Titel von Cage Warriors kämpfen.

Mit dem Einsatz bei Cage Warriors kann Max Coga (22-6-1) eine weitere große internationale Organisation auf seiner Liste abhaken. „Mad Max“ stand in der Vergangenheit bereits für M-1 Global sowie in der ersten Saison der PFL im Käfig und zeigte seine Qualitäten. Nachdem er im PFL-Turnier gegen den späteren Sieger Lance Palmer nach Punkten ausschied, kehrte Coga auf die deutsche Bühne zurück und unterschrieb bei GMC.

In seiner Premiere musste er sich dabei mit einem Unentschieden gegen den Franzosen Damien Lapilus, Bruder des früheren UFC-Kämpfers und GMC-Champions Taylor Lapilus, begnügen. Besonders bitter, da Lapilus erst das Gewicht verfehlt hatte und auch während des Kampfes zu unsauberen Aktionen griff. Davon erholte sich der 31-Jährige jedoch schnell und ließ im Anschluss den Standkämpfern Athinodoros Michailidis und Roman Avdalyan auf der Matte keine Chance.

Bei seiner Cage-Warriors-Premiere trifft Coga auf Morgan Charriere (15-7-1). Der „Last Pirate“ machte sich in den vergangenen Jahren auch über die französischen Landesgrenzen hinaus einen Namen und kämpfte in Belgien, der Ukraine oder China. Im vergangenen Jahr wurde Cage Warriors auf ihn aufmerksam und stellte ihn in seinem Debüt direkt in einen Kampf um den Interims-Titel im Federgewicht gegen den dänischen Leichtgewichts-Champion Sören Bak.

Nach fünf engen Runden entschieden die Punktrichter mehrheitlich für Bak, der jedoch kurz darauf die Liga in Richtung Bellator verließ. Nachdem sich der 24-jährige Charriere mit Siegen über Lewis Monarch und Dean Trueman wieder ins Titelrennen vorkämpfte, will er sich nun auf den Thron von Cage Warriors setzen.

Coga könnte mit einem Sieg im Titelkampf in große Fußstapfen treten. In der Vergangenheit diente der Gürtel immer wieder als Sprungbrett in die UFC oder Bellator. Nicht nur Conor McGregor konnte vor seiner UFC-Karriere den Gürtel tragen, auch Jim Alers und das derzeitige UFC-Federgewicht Nad Narimani hielten den Titel. Der Platz an der Spitze der Gewichtsklasse wurde frei, nachdem der frühere UFC-Kämpfer Mads Burnell von Bellator MMA abgeworben wurde.

]]>
MMA Deutschland MMA - Europa
news-25005 Thu, 06 Aug 2020 13:42:02 +0200 ACA 109: Lom-Ali Eskiev und Ömer Cankardesler treffen in Warschau aufeinander https://www.gnp1.de/mma/mma-deutschland/news/aca-109-lom-ali-eskiev-und-oemer-cankardesler-treffen-in-warschau-aufeinander/ Deutsches Duell in der polnischen Hauptstadt am 20. August. Vor wenigen Wochen hat auch die tschetschenische Liga Absolute Championship Akhmat wieder den Wettkampfbetrieb aufgenommen. Nach mehreren Veranstaltungen in Russland geht es am 20. August nach Polen für ACA 109. Dabei kommt es auch zu einem innerdeutschen Vergleich im Federgewicht zwischen Lom-Ali Eskiev und ACA-Debütant Ömer Cankardesler.

Für beide ist es der erste Kampf in diesem Jahr. Lom-Ali Eskiev (16-5) stand 2019 zwei Mal für ACA im Käfig und konnte im November die erste Niederlagenserie seiner MMA-Karriere beenden, indem er den Ukrainer Dmitry Parubchenko fast vier Minuten lang verprügelte, mit einem Uppercut auf die Bretter schickte und dort mit weiteren Schlägen den Sack zumachte.

Der 28-Jährige konnte sich damit eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurückkämpfen, nachdem er zuvor eine knappe Niederlage gegen Mukhamed Kokov einstecken musste und im April 2019 von Arman Ospanov mit einem Flying Knee zu Beginn der zweiten Runde kalt erwischt wurde. Damit rutschte Eskiev wieder aus den Top Ten von ACA im Federgewicht. Nun will „Leon“, der zuvor viereinhalb Jahre ungeschlagen bleiben, neun Gegner besiegen und den GMC-Titel gewinnen konnte, die nächste Erfolgsserie in Angriff nehmen.

Die eigene Siegesserie fortzusetzen ist hingegen das Ziel von Ömer Cankardesler (12-5-2). Der 35-jährige Frankfurter kehrt nach drei Jahren und fünf Siegen zu der Liga zurück, in der er sich das letzte Mal geschlagen geben musste. 2017 unterlag er in Stuttgart dem Italiener Luca Iovine bei ACB 75.

Seitdem fusionierte die Liga nicht nur mit WFCA zur heutigen ACA-Liga, Cankardesler konnte auch in fünf Duellen ungeschlagen bleiben und sich dabei auch fünf Mal vorzeitig durchsetzen. Im vergangenen Jahr gewann er dabei gleich drei Kämpfe durch einen Rear-Naked Choke und dabei etwa den Titel im Bantamgewicht der Idsteiner Fight Night.

ACA 109 am 20. August wird angeführt vom früheren UFC-Schwergewicht Daniel Omielanczuk (23-9-1), der auf den Litauer Tomas Pakutinskas (19-12-3) trifft. Mit dem Engländer Luke Barnatt (15-8), trifft auf Karol Celinski (17-9-1) und Goran Reljic (19-8), kämpft gegen Nikola Dipchikov (18-7) stehen weitere UFC-Veteranen im Programm.

]]>
MMA Deutschland MMA - Europa
news-25004 Thu, 06 Aug 2020 12:55:26 +0200 Darren Till: Ich bin auf der Erde, um UFC-Champion zu werden https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/darren-till-ich-bin-auf-der-erde-um-ufc-champion-zu-werden/ Englisches Mittelgewicht glaubt an den UFC-Titel. Nicht viel hätte gefehlt, und Darren Till hätte sich ins Titelrennen im Mittelgewicht vorgekämpft. Der Engländer musste sich aber im Hauptkampf von Fight Island Ex-Champion Robert Whittaker knapp geschlagen geben. Nur ein kleiner Rückschritt auf dem Weg zum großen Ziel. Denn Till glaubt ganz fest daran, Champion zu werden.

„Ich denke nicht, dass es nur eine Frage der Zeit ist“, sagte Till gegenüber ESPN. „Ich weiß es nicht, ich habe kein klares Ziel. Irgendwann wird meine Zeit kommen. Ich weiß, warum ich auf dieser Erde bin und niemand wird mich vom Gegenteil überzeugen. Ich bin auf der Erde, um Champion in der UFC und in der Zukunft der GOAT zu werden. Wenn es passiert, wird es passieren. Bis dahin genieße ich noch ein paar Tage in Dubai und dann freue ich mich auf den nächsten Kampf.“

Till ist trotz der Niederlage, seiner dritten in den letzten vier Kämpfen, weiterhin top-motiviert und sicher, dass er mit genügend Training und Arbeit genug aus sich herausholen kann, um irgendwann an der Spitze zu stehen.

„Ich will einfach kämpfen, ich will der Beste werden. Ich kann nichts Anderes. Und ich werde nicht zurücktreten, bevor ich der Beste bin. Ich muss das einfach tun und ich bin entschlossen und überzeugt. Ich werde härter trainieren und noch heftiger und brutaler als je zuvor sein.“

Bis zum nächsten Kampf muss sich der Engländer jedoch noch ein wenig gedulden. Denn im Duell mit Whittaker zog sich Till einen Innenbandriss zu, der ihn erst einmal vom Training abhalten wird. Um eine Operation wird er dabei jedoch herumkommen. Obwohl er sich die Verletzung schon in der Frühphase des Kampfes zuzog, will er sie nicht als Ausrede gelten lassen.

„Wenn Leute Ausreden suchen, wenn ihnen im Leben Kleinigkeiten dazwischenkommen, der Weight Cut oder was auch immer, das passt nicht zu mir“, so Till weiter. „Entweder gewinnt man oder verliert man den Kampf. Es gibt kein ‚was wäre, wenn‘. Natürlich hätten die Dinge anders ausgehen können, wenn mein Knie besser gewesen wäre, aber es war entweder drei zu zwei Runden für ihn oder für mich. Ich denke nicht mehr groß darüber nach.“

Denn Ausreden sind eines Champions nicht würdig. Und Till hat ganz große Ziele. Irgendwann will er in einem Atemzug mit den anderen Kandidaten der Debatte um den größten MMA-Kämpfer der Geschichte genannt werden.

„Whittaker war Champion. Noch ein paar Kämpfe und ich kann Champion werden. Das will ich. Ich finde es großartig, dass ein Champion wie Cormier über Khabib als GOAT spricht. Das spornt mich an, eines Tages auch soweit zu sein, dass mein Name mit ihm genannt wird. Es wird jetzt wieder Leute geben, die das als Gelaber von mir abtun und andere werden meine Worte ernst nehmen. Aber das ist mein Ziel. Schritt für Schritt will ich beweisen, dass ich ein High-Level-Kämpfer bin.“

]]>
UFC News
news-25003 Thu, 06 Aug 2020 11:40:49 +0200 UFC 252: Jim Miller geht wieder auf Rekordjagd https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/ufc-252-jim-miller-geht-wieder-auf-rekordjagd/ Programm für den 15. August offiziell. Wenige Tage vor dem großen PPV UFC 252 am 15. August hat die UFC das komplette Programm bekanntgegeben und offiziell gemacht. Während das Hauptprogramm unverändert blieb, steht im letzten Kampf des Vorprogramms kurzfristig ein alter Bekannter: Jim Miller. Das Leichtgewicht trifft in seinem zweiten Kampf während Corona auf Vinc Pichel.

Gerade einmal zwei Monate ist der letzte Kampf von Jim Miller (32-14 (1)) her. Der 36-Jährige sprang dabei schon kurzfristig bei der Fight Night am 20. Juni ein und brachte dabei den jungen Roosevelt Roberts mit einer Armbar in der ersten Runde zur Aufgabe. Damit schrieb Miller sein Kapitel in der UFC-Geschichte weiter.

Miller, mittlerweile schon seit zwölf Jahren ohne Pause in der UFC, ist Rekordhalter für Kämpfe (32), Siege (19) und Submissions (9) im UFC-Leichtgewicht und mit Donald Cerrone gleichauf als Spitzenreiter für Kämpfe in der UFC mit 35. Mit dem Sieg über Roberts überholte er Georges St. Pierre und Michael Bisping in der Statistik für UFC-Siege und liegt nun nur noch hinter Demian Maia, mit dem er nächste Woche gleichziehen kann, und Cerrone.

Das Gegenteil davon ist Vinc Pichel (12-2). Obwohl sogar älter als Miller, konnte Pichel in den acht Jahren in der UFC nur ganze sieben Mal ins Octaton steigen. Immer wieder wurde er von Verletzungen zurückgeworfen, ein gerissener Bizeps kostete ihn fast drei Jahre und auch jetzt liegt sein letzter Kampf, ebenfalls ein Sieg über Roberts, schon mehr als ein Jahr zurück, da er sich im Anschluss an den Sieg einer Hüft-Operation unterziehen musste.

Das Programm in der Übersicht:

UFC 252
15. August 2020
UFC Apex in Las Vegas, Nevada, USA

Titelkampf im Schwergewicht
Stipe Miocic vs. Daniel Cormier

Sean O’Malley vs. Marlon Vera
Junior dos Santos vs. Jair Rozenstruik
John Dodson vs. Merab Dvalishvili
Magomed Ankalaev vs. Ion Cutelaba

Vorprogramm
Jim Miller vs. Vinc Pichel
Livia Renata Souza vs. Ashley Yoder
Chris Daukas vs. Parker Porter
Felice Herrig vs. Virna Jandiroba
Herbert Burns vs. Daniel Pineda
TJ Brown vs. Daniel Chavez
Jorge Gonzalez vs. Ike Villanueva

]]>
UFC News
news-25002 Thu, 06 Aug 2020 10:26:56 +0200 Magomedsharipov fordert Volkanovski heraus: Habe ohne Kampf Eliminator gewonnen. https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/magomedsharipov-fordert-volkanovski-heraus-habe-ohne-kampf-eliminator-gewonnen/ Federgewicht will den Titelkampf. Am 29. August wollte Zabit Magomedsharipov mit einem Erfolg gegen Yair Rodriguez seinen Titelkampf im Federgewicht der UFC unter Dach und Fach bringen. Eine Knöchelverletzung des Mexikaners verhindert das Aufeinandertreffen der spektakulären Standkämpfer. Magomedsharipov will aus der Not eine Tugend machen und einfach direkt gegen Champion Volkanovski ran.

„Mein nächster Kampf wäre ein Titel-Eliminator gewesen und ich habe ohne zu kämpfen gewonnen“, schrieb Magomedsharipov auf Instagram. „Das nächste ist ein Titelkampf. Alex Volkanovski, ich weiß, du bist ein großer Champion und hast genug von Kämpfen gegen Max Holloway. Probieren wir doch mal was Neues. Ich verspreche, es wird unvergesslich. Geben wir den Fans, was sie wollen. Wenn du ein wenig Zeit brauchst, auch September oder Oktober passen mir. ICH BIN DER NÄCHSTE!“

Magomedsharipov, derzeit auf Platz 3 der offiziellen Rangliste, ist in sechs UFC-Kämpfen noch ungeschlagen und konnte im vergangenen Jahr Kämpfe gegen Jeremy Stephens und Calvin Kattar gewinnen. Durch Kattars Aufwärtstrend, der Amerikaner konnte seitdem zwei eigene Siege feiern, wurde auch Magomedsharipovs Bilanz weiter aufgewertet.

Der 29-Jährige hätte im Fernduell mit Brian Ortega und Chan Sung Jung, auch diese Federgewichte hätten um eine potenzielle Titelchance gekämpft, eine Duftmarke gegen Rodriguez setzen können, nun wird ihm das versagt. Die UFC versucht indes, einen Ersatzgegner für den Dagestaner zu finden. Kattar meldete sich bereits für einen möglichen Rückkampf.

Champion Volkanovski wirkte indes wenig begeistert von der Herausforderung des 29-Jährigen. Zwar hatte der Australier zuletzt immer wieder erklärt, nach zwei Siegen über Holloway sei Zeit für einen neuen Herausforderer, eines sei er jedoch nicht: „Ich bin der Champion und kein Ersatzkämpfer. Ich hoffe, du findest schnell ein Matchup, dann stehen die Chancen gut, dass wir uns noch in diesem Jahr sehen”, antwortete der Champion auf Twitter. 

]]>
UFC News
news-25001 Wed, 05 Aug 2020 12:02:30 +0200 Renan Barao setzt MMA-Karriere bei Taura MMA fort https://www.gnp1.de/mma/mma-restliche-welt/news/renan-barao-setzt-mma-karriere-bei-taura-mma-fort/ Liga verpflichtet Rousimar Palhares und weitere UFC-Veteranen. Vor wenigen Tagen machte die junge Liga Taura MMA mit der Verpflichtung von Antonio Silva auf sich aufmerksam. Der Brasilianer ist jedoch nicht der einzige frühere UFC-Kämpfer, der bei der US-Premiere der brasilianischen Liga am 30. Oktober zum Einsatz kommen soll. Taura MMA vermeldet die Verpflichtung von zahlreichen weiteren früheren UFC-Kämpfern.

So konnte man sich etwa die Dienste des früheren UFC-Champions im Bantamgewicht Renan Barao sichern. Der 33-Jährige, der nach seinem MMA-Debüt neun Jahre lang unbesiegt bleiben und in diesem Zeitraum 32 Kämpfe gewinnen konnte, wurde 2012 gegen Urijah Faber Interims-Champion in der UFC und verteidigte den Gürtel zwei Mal, bevor er zum regulären Champion hochgestuft wurde und den Gürtel wieder gegen Faber verteidigte.

2014 musste er den Gürtel überraschend an TJ DIllashaw abgeben, auch im Rückkampf ein Jahr später ging er technisch K.o. Damit begann der Abwärtstrend des Brasilianers, der in den letzten fünf Jahren nur einen Kampf gegen Phillipe Nover gewann, immer wieder zwischen Feder- und Bantamgewicht hin und her sprang, dabei wiederholt das Gewicht verpasste und schließlich nach fünf Niederlagen in Folge von der UFC entlassen wurde. Bei Taura MMA soll er drei Kämpfe bestreiten, der erste Termin und auch Gegner stehen dabei noch nicht fest.

Für den 30. Oktober, der US-Premiere von Taura MMA, stehen indes drei weitere Kämpfe mit Beteiligung von UFC-Veteranen fest. So wird Grappling-Maschine Rousimar Palhares zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder in den USA kämpfen, nachdem er die letzten Jahre in Europa unterwegs war. Der für seine Heel Hooks gefürchtete Brasilianer trifft auf den kalifornischen Veteranen Sean Loeffler.

Zudem setzt Schwergewichts-Kickboxer Guto Inocente seine MMA-Karriere fort. Der Brasilianer, der 2014 zwei UFC-Kämpfe bestritt und danach bei Glory unterschrieb, trifft auf den einstigen Cage-Warriors-Champion DJ Linderman. Und TUF-Finalist William Macario bekommt es mit Will Chope zu tun.

]]>
MMA Restliche Welt
news-25000 Wed, 05 Aug 2020 11:36:19 +0200 McGregor spottet über Khabibs Gaethje-Taktik https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/mcgregor-schiesst-gegen-khabibs-taktik-gegen-gaethje/ Ire kann das Sticheln nicht lassen. Im Oktober soll Khabib Nurmagomedov bei UFC 254 auf Justin Gaethje treffen und seinen Titel im Leichtgewicht zum dritten Mal verteidigen. Der Dagestaner, der vor kurzem seinen Vater verlor, kündigte bereits an, Gaethjes Ringen auf die Probe zu stellen. Dafür gibt es prompt Spott von Conor McGregor.

Am Montag befand sich Justin Gaethje in Los Angeles und traf sich mit Joe Rogan, der eine Trainingseinheit verfolgte. Rogan filmte eine kurze Sequenz des Box-Trainings und kommentierte darunter, dass Gaethje ein „Wilder“ sei. Darauf wurde Khabib Nurmagomedov aufmerksam. Der UFC-Champion meldete sich in den Kommentaren zu Wort.

„Justin ist ein netter Typ und ein guter Gegner für mich“, schrieb Nurmagomedov. „Aber wenn das Octagon hinter uns zugeht, muss er auf mehr als nur einen Boxkampf bereit sein. Ich bin nicht Dustin Poirier oder Tony Ferguson. Ich ziehe ihn in die Tiefen des Ozeans und werde ihn dort ertränken.“

Ein klarer Hinweis, dass sich der Dagestaner nicht auf einen Standkampf mit dem gefährlichen Kickboxer einlassen will und das Ringen, das Gaethje seit Jahren als Zünglein an der Waage gegen den Dagestaner sieht, testen will. Eine nachvollziehbare Strategie.

Nur für Conor McGregor nicht. Der Ire kann das Sticheln gegen den großen Rivalen einfach nicht sein lassen. „In anderen Worten: ‚Ich werde um den Käfig herumrennen und mir in die Hosen machen. Und innerhalb der ersten zehn Sekunden des Kampfes werde ich nach seinen Beinen abtauchen und eine gute Nase seines Tiefschutzes nehmen“, schrieb McGregor auf Twitter.

Der Ire hofft seit ihrem ersten Kampf aus dem Jahr 2018 auf eine Revanche gegen Nurmagomedov. Bereits im Nachgang des ersten Duells spottete McGregor wiederholt über die Taktik Nurmagomedovs, der den Iren in der vierten Runde mit einem Neck Crank zur Aufgabe brachte.

]]>
UFC News
news-24999 Wed, 05 Aug 2020 11:03:22 +0200 Jones und DC: Keine Freunde, gegenseitiger Respekt https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/jones-und-dc-keine-freunde-gegenseitiger-respekt/ Rivalen sprechen in hohen Tönen voneinander. Es ist eine der intensivsten Rivalitäten der UFC-Geschichte: Jon Jones gegen Daniel Cormier. Zwei Mal standen sich die beiden im Käfig gegenüber, beide Male triumphierte Jones, wenngleich der zweite Sieg aufgrund eines positiven Dopingtests entwertet wurde. Die beiden Kämpfer, die sich auch verbal nicht zurückhielten, sind mittlerweile gelassener in Bezug auf den einstigen Gegner geworden. Freunde werden sie jedoch nicht.

Jahrelang ließen sie kein gutes Wort aneinander. Verbale Scharmützel und sogar Handgreiflichkeiten auf Presseterminen gehörten genauso zur Rivalität zwischen Jones und Cormier, wie die beiden Kämpfe, die zahlreiche PPVs verkaufen. Nun, da Cormier kurz vor dem Karriereende steht und so gut wie sicher ist, dass sie kein drittes Mal kämpfen werden, ändert sich der Tonfall ein wenig.

„Ich respektiere DC“, sagte Jones in einem Podcast mit dem früheren Jackass-Stuntman Steve-O. „Er ist ein außergewöhnlicher Mann. Er steht für gute Werte. Er ist ein guter Repräsentant für Afroamerikaner und für die UFC. Als Vater, als Athlet, er kann sich sehr gewählt ausdrücken und ist ein guter Kommentator.“

Darauf angesprochen, gab Cormier die warmen Worte seines einstigen Erzrivalen zurück, wenngleich er einräumt, dass eine Freundschaft aufgrund der ganzen Vorgeschichte ausgeschlossen ist. Der Respekt ist aber da.

„Ich war über 40 Minuten mit ihm im Octagon“, entgegnete Cormier. „Wenn man einen anderen Menschen nach so etwas nicht respektiert, wen respektiert man überhaupt? Ich habe großen Respekt vor seinen Leistungen als Athlet. Wir müssen keine Freundschaft haben und wir werden keine haben.“

Denn Cormier kann trennen. Er kann das Enfant Terrible der UFC, das in der Vergangenheit mit positiven Dopingtests, Drogenmissbrauch und Ärger mit der Polizei vom hochtalentierten Kämpfer unterscheiden.

„Ich habe immer gesagt, dass ich als Konkurrenten sehr achte“, so Cormier weiter. „Das haben die Leute nie verstanden, wenn sie über uns sprechen. Es ging nie um die Sachen, die er als mein Konkurrent gemacht hat. Es war all das andere Zeug, mit dem ich Probleme hatte. Ich versuche, ein ehrlicher Kerl zu sein und die Wahrheit zu sagen. Man kann eine Person aufgrund ihrer Fähigkeiten respektieren. Und ich respektiere seine Fähigkeiten.“

]]>
UFC News
news-24998 Wed, 05 Aug 2020 09:15:20 +0200 UFC Apex: Yair Rodriguez verletzt, Kampf gegen Zabit Magomedsharipov geplatzt https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/ufc-apex-yair-rodriguez-verletzt-kampf-gegen-zabit-magomedsharipov-geplatzt/ Mexikaner hat sich am Knöchel verletzt. Yair Rodriguez wird nicht am 29. August in einem wichtigen Kampf des Titelrennens im Federgewicht auf Zabit Magomedsharipov treffen. Wie UFC-Präsident Dana White im Rahmen eines Gesprächs mit Medienvertretern am Dienstag erklärte, hat sich der Mexikaner am Knöchel verletzt und kann nicht antreten.

Wie der UFC-Präsident bekannt gab, könnte Rodriguez sogar für eine längere Zeit ausfallen. „Er hat eine hohe Verstauchung am Knöchel und einen Bruch, er ist raus“, sagte White im Rahmen der Tuesday Night Contender Series. Der Kampf zwischen den beiden Top-Federgewichten hätte der Hauptkampf der Fight Night am 29. August im UFC Apex sein sollen. Die UFC sucht nach einem Ersatz.

Die beiden Standexperten hätten voraussichtlich um eine Titelchance gekämpft. Der Mexikaner Rodriguez konnte in seiner UFC-Karriere bisher acht seiner zehn Kämpfe für sich entscheiden und musste sich nur vor drei Jahren Frankie Edgar geschlagen geben. Seitdem konnte er Chan Sung Jung mit einem Ellenbogen in letzter Sekunde K.o. schlagen und nach einem No Contest wegen eines Stichs in die Augen gegen Jeremy Stephens holte er vier Wochen später den Kampf nach und gewann nach Punkten.

Magomedsharipov ist in der UFC hingegen in sechs Kämpfen noch unbesiegt. Auch er stand im vergangenen Jahr zwei Mal im Käfig und setzte sich im März ebenfalls gegen Stephens durch, bevor er im November nach Punkten gegen Calvin Kattar gewinnen konnte. Kattar, der seitdem zwei Kämpfe für sich entscheiden konnte, ließ bereits über seinen Manager in den sozialen Netzwerken vermelden, dass er gerne einspringen würde.

]]>
UFC News
news-24997 Tue, 04 Aug 2020 15:49:20 +0200 NFC 2: Saba Bolaghi im Titelkampf gegen Sascha Sharma https://www.gnp1.de/mma/mma-deutschland/news/nfc-2-saba-bolaghi-im-titelkampf-gegen-sascha-sharma/ Top-Duell im deutschen Federgewicht. NFC kehrt mit einem Knall aus der Corona-Pause zurück. Die junge Liga, die gerade einmal ihre Veranstaltungspremiere im Rücken hat, hat für die zweite Veranstaltung am 19. September einen Kracher angesetzt und lässt Saba Bolaghi und Sascha Sharma um den vakanten Titel im Federgewicht kämpfen.

Saba Bolaghi (12-1-1) könnte dabei den zweiten Titel innerhalb kürzester Zeit gewinnen. Der Ringer aus dem MMA Spirit konnte sich im vergangenen Jahr bei GMC innerhalb kürzester Zeit wieder an die Spitze vorkämpfen und im Oktober Ömer Solmaz vom Thron des Federgewichts stoßen. Bereits fünf Monate später verteidigte seinen Titel mit einem Punktsieg über den zähen Brasilianer Felipe Maia in München, bevor es auch für die deutsche Szene in die Corona-Pause ging.

Der 31-Jährige, der bei GMC bereits den Gürtel im Bantamgewicht hielt, eilt in den letzten beiden Jahren von Erfolg zu Erfolg und konnte seine letzten Kämpfe gewinnen. Von einem Unentschieden bei M-1 Global in seinem zweiten Profi-Kampf und einer Niederlage im Kampf des Jahres 2016 gegen Lom-Ali Eskiev abgesehen, konnte sich Bolaghi bisher in seiner Karriere schadlos halten.

Im Kampf um den nächsten Titel trifft Bolaghi auf Sascha Sharma (16-5) aus dem Kongs Gym. Auch der 33-Jährige fühlt sich vornehmlich auf der Matte zuhause und bestritt seine letzten Kämpfe bei GMC. Dort konnte sich Sharma gegen Can Aslaner und Mohammed Trabelsi durchsetzen und eine kleine Durststrecke beenden, in der er sich in Russland und Indien zwei Niederlagen einfing.

Zuvor hatte Sharma, der 2015 als Leichtgewicht bei der 22. Staffel von The Ultimate Fighter teilnahm, ebenfalls sechs Siege in Serie verbucht und dabei immer wieder Ausflüge ins Ausland gewagt. Im Frühjahr wollte er sich in einem Qualifikationsturnier, auch im NFT Gym, für die PFL-Saison qualifizieren, die Veranstaltung wurde aufgrund der Corona-Pandemie wieder abgesagt.

Vertko und Samsonidse wollen Aufwärtstrend fortsetzen

Bolaghi ist dabei nicht der einzige Vertreter des MMA Spirits im Programm. Auch Alexander Vertko (9-1) steht bei NFC 2 im Käfig. Der 24-jährige Russe ist nach sieben Kämpfen auf deutschem Boden immer noch ungeschlagen und konnte in den letzten Jahren unter anderem die Titel von Big Game und Fair.FC gewinnen. Im vergangenen Jahr lieferte er sich gegen Anatolij Baal einen der besten Kämpfe des Jahres. Nun trifft er auf den ungeschlagenen Franzosen Mikail Bayram (4-0).

Ein weiterer spannender Kampf im Federgewicht spielt sich zwischen dem Berliner Bodenspezialisten Nico Samsonidse (8-1) und dem Stuttgarter Veteran Paata Tschapelia (13-5) ab. Samsonidse konnte seine letzten sechs Kämpfe allesamt in der ersten Runde beenden, zuletzt ließ er die Fäuste für sich sprechen und schlug Osama El Zein K.o. Für Tschapelia ging es in den letzten Jahren auf und ab. Von den letzten vier Kämpfen konnte Tschapelia nur zwei für sich entscheiden, unterlag Trabelsi bei GMC und im Titelkampf bei WWFC in der Ukraine, brachte dann aber kurz vor Weihnachten den erfahrenen Brasilianer Carlos de Azevedo bei der Mannheimer Hafenkeilerei zur Aufgabe.

NFC findet am 19. September im NFT Gym in Krefeld statt und ist auf 150 Personen begrenzt. Die Veranstaltung wird live von ran Fighting auf Youtube übertragen. Das Programm in der Übersicht:

NFC 2
19. September 2020
NFT Gym in Krefeld, Deutschland

Titelkampf im Federgewicht
Saba Bolaghi vs. Sascha Sharma

Titelkampf im Halbschwergewicht
Marc Doussis vs. Amilcar Alves

Aleksander Vertko vs. Mikail Bayram
Fatih Aydin vs. David Matas
Nico Samsonidse vs. Paata Tschapelia
Marcus Bock vs. Orlando Prins
Katharina Dalisda vs. Suad Salimova
Robert Organesyan vs. Ilja Stojanov
Kririll Surikow vs. Zabuillah Mubarez
Robin Frank vs. Julian Covolan
Stefano Schultze-Hagen vs. Stefan Zelenkic
Amanuel Ukuwait vs. Markus Held
Sunu Burraki vs. Marx Avdovyan

]]>
MMA Deutschland
news-24996 Tue, 04 Aug 2020 13:58:49 +0200 ONE verpflichtet iranischen Ringer Amir Aliakbari https://www.gnp1.de/mma/mma-restliche-welt/news/one-verpflichtet-iranischen-ringer-amir-aliakbari/ Schwergewicht findet neue Heimat. Die Odyssee von Amir Aliakbari scheint vorerst beendet. Der einstige Ringer-Weltmeister hat eine neue Heimat für seine MMA-Karriere gefunden und wird zukünftig das Schwergewicht von ONE Championship aufmischen, berichtet ESPN unter Berufung auf dessen Manager Ali Abdelaziz. Ein Debüt-Termin des Iraners steht noch nicht fest.

Für den 32-jährigen Amir Aliakbar ist ONE Championship bereits die sechste Station der MMA-Karriere. Der Weltmeister im griechisch-römischen Stil wechselte 2015 zum MMA und konnte in Thailand und Japan seine ersten beiden Kämpfe in 79 Sekunden gewinnen. Rizin FF wurde auf ihn aufmerksam und nahm ihn unter Vertrag. Im großen Grand Prix von 2016 konnte sich Aliakbari gegen Heath Herring und den heutigen Bellator-Kämpfer Valentin Moldavsky ins Finale vorkämpfen, wo er Mirko Cro Cop unterlag, bis heute seine einzige Niederlage.

Nach zwei weiteren Siegen verließ er Rizin und heuerte bei ACB an. Auch hier konnte ihn niemand stoppen. Innerhalb eines Jahres feierte er Siege über Denis Smoldarev, den früheren UFC-Kämpfer Daniel Omielanczuk und Shelton Graves. Von dort sollte es in die UFC gehen. Aliakbari einigte sich mit der Liga, war dabei jedoch noch bei ACA unter Vertrag und kaufte sich schließlich aus der tschetschenischen Liga frei, um im Juni 2019 zur UFC zu wechseln.

Hier begannen jedoch die Probleme für den Ringer. Aufgrund der wirtschaftlichen Sanktionen der USA gegen seine Heimat Iran wäre es unmöglich für ihn gewesen, UFC-Gagen zu empfangen. Zudem ist Aliakbari wegen mehrfacher Doping-Verstöße, die bereits seine zweite WM-Goldmedaille wieder entwerteten und ihn von der Teilnahme an der Olympiade in London fernhielten, vom internationalen Ringerverband UWW auf Lebenszeit gesperrt. Die USADA erkannte die Strafe des Amateur-Weltverbands an. Aliakbari löste im November den Vertrag wieder auf. Nun ist er bei ONE Championship.

]]>
MMA Restliche Welt
news-24995 Tue, 04 Aug 2020 13:29:00 +0200 Anthony Joshua gegen Kubrat Pulev erst im Dezember https://www.gnp1.de/boxen/allgemein/news/anthony-joshua-gegen-kubrat-pulev-erst-im-dezember/ Titelverteidigung voraussichtlich am ersten Wochenende. Überall auf der Welt erholt sich der Kampfsport von seiner coronabedingten Pause und kehrt auf die Bühne zurück. Die ganz großen Box-Namen lassen dabei jedoch noch auf sich warten. Auch Fans von Anthony Joshua müssen sich weiter gedulden. Der dreifache Schwergewichtsweltmeister soll erst im Dezember seine Pflichtverteidigung gegen Kubrat Pulev angehen.

Das verriet Matchroom-Promoter Eddie Hearn gegenüber ESPN. Wie der Engländer mitteilte, will man den Kampf von Joshua, der in den letzten Jahren zum Kassenmagnet wurde und im Sommer im Fußballstadion von Tottenham auf Pulev treffen sollte, solange hinauszögern, bis eventuell wieder Eintrittskarten verkauft werden können.

„AJ wird in diesem Jahr nur einmal kämpfen und wir möchten uns die größten Möglichkeiten offenhalten, vor Publikum zu boxen. Und da heißt es offensichtlich je später, desto besser“, erklärte Hearn. „Aber es ist natürlich alles andere als sicher. Die Wahrscheinlichkeit, dass AJ vor leerem Haus kämpfen muss, ist immer noch sehr hoch.“

Joshua, Weltmeister der WBA, WBO und IBF, steht vor einer Pflichtverteidigung gegen den Bulgaren Kubrat Pulev. Bereits einmal ließ Pulev einem anderen Herausforderer den Vorzug, als man Joshua dem amerikanischen Publikum präsentieren wollte und einen Kampf gegen Jarrell Miller ansetzte. Das sollte sich rächen. Miller musste gedopt aus dem Kampf genommen werden, Andy Ruiz sprang kurzfristig ein und sorgte für die Box-Überraschung des Jahres 2019, indem er den zuvor unbesiegten Olympiasieger in der siebten Runde technisch K.o. schlug.

Ein halbes Jahr später holte sich Joshua im direkten Rückkampf in Saudi-Arabien die Titel zurück. Seitdem stand er nicht mehr im Ring. Pulev, der in seiner Karriere bisher nur Wladimir Klitschko vor sechs Jahren unterlag, sicherte sich im gleichen Zeitraum gegen Bogdan Dinu und Rydell Booker zwei wenig aussagekräftige Siege und blieb an der Spitze der IBF-Rangliste.

Wo das Duell stattfindet, steht noch nicht fest. Hearn hofft, dass in der Zeit bis Dezember die Regularien so angepasst werden, dass man trotz vorherrschender Corona-Pandemie Zuschauer in der Halle, voraussichtlich der O2 Arena in London, empfangen darf.

]]>
Boxen
news-24993 Mon, 03 Aug 2020 17:03:53 +0200 GNP1-Matchmaker: Brunson und Luque klettern die Ranglisten hoch https://www.gnp1.de/features/news/gnp1-matchmaker-brunson-und-luque-klettern-die-ranglisten-hoch/ So geht es mit den Siegern von Las Vegas weiter. Wohl nur wenige Events in der jüngeren Vergangenheit hatten so sehr Pech an den Stiefeln kleben, wie die jüngste Fight Night in Las Vegas, bei der zum Schluss mehr Kämpfe im Vorfeld verändert oder abgesagt werden mussten, als tatsächlich stattfanden. Die Kämpfer im Hauptprogramm wurden dadurch jedoch kaum negativ beeinflusst, im Gegenteil. Wir werfen für die Sieger einen Blick in die Kristallkugel.

Derek Brunson

Nach zweieinhalb Jahren stand Derek Brunson wieder in einem Hauptkampf der UFC. Und der 36-Jährige machte das Beste daraus und zog dem aufstrebenden Edmen Shahbazyan früh den Zahn auf dem Weg zu einem technischen Knockout in der dritten Runde. Mit drei Siegen in Serie kann Brunson auf die beste Phase seit seinem UFC-Beginn mit sechs Siegen in sieben Kämpfen zurückblicken. Der Amerikaner ist ein echter „Company Man“ für die UFC und murrt äußerst selten, wenn er junge Talente prüfen muss oder Legenden im Käfig empfangen darf. Der Ringer kann nun wieder nach oben blicken und könnte, da Robert Whittaker gegen Jared Cannonier um eine Titelchance kämpft, seinen Wunsch erhalten und auf Jack Hermansson treffen.

Jennifer Maia

Es ist bezeichnend für das Fliegengewicht in der UFC, dass Jennifer Maia überhaupt für einen Titelkampf in Erwägung gezogen wird. Nur drei von fünf Kämpfen gewonnen, dabei zwei Mal klar das Kampfgewicht verpasst und am vergangenen Samstag die erste Gegnerin aus der Top 5 geschlagen, die zudem den Kampf kurzfristig annahm. Aber es ist die UFC. Wenn eine Kämpferin, der ein Titelkampf fest versprochen wurde, verliert, rückt die Person nach, die sie geschlagen hat. Maia darf als nächstes gegen Valentina Shevchenko ran.

Vicente Luque

Nur eine Handvoll Weltergewichte haben mehr UFC-Siege eingefahren als der Brasilianer Vicente Luque, der sich am Samstag mit einem T.K.o. gegen Randy Brown schon seinen zwölften Erfolg in der UFC sicherte. Der Unterschied zu ihnen ist, Luque ist noch keine 30 Jahre alt (Neil Magny ist der nächstjüngste mit 33 Jahren). Und vor allem ist Luque weiterhin immer für einen Knockout gut, wenn er gewinnt, dann meist vorzeitig. Nachdem die erste Prüfung gegen einen großen Namen gegen „Wonderboy“ Thompson daneben ging, wäre es jetzt zwei Siege später wieder an der Zeit für einen namhaften Kontrahenten auf dem Weg in die Top Ten. Unwahrscheinlich, dass er seinen Wunschgegner Nate Diaz bekommt, Ex-Champion Robbie Lawler ist da ein deutlich leichterer Verhandlungspartner.

Bobby Green

Es ist kaum zu glauben, aber Bobby Green hat zwei Siege innerhalb von zwei Monaten verbucht. Nicht, weil der 33-Jährige nicht die Qualitäten dazu hätte, nein, sondern weil der „King“ zu den verletzungsanfälligen Leichtgewichten der UFC gehört und zwischenzeitlich sogar schon zurücktrat. Ganze sieben Jahre ist es her, dass Green innerhalb so kurzer Zeit überhaupt antreten konnte. Mit so starken Leistungen im Rücken darf die UFC dem Veteranen ruhig einmal entgegenkommen und seinen Wunsch nach Al Iaquinta erfüllen.

]]>
Features UFC News
news-24992 Mon, 03 Aug 2020 16:06:18 +0200 Rio de Janeiro ehrt MMA- und BJJ-Größen mit Walk Of Fame https://www.gnp1.de/grappling/allgemein/news/rio-de-janeiro-ehrt-mma-und-bjj-groessen-mit-walk-of-fame/ 72 Meister und Kämpfer in Martial Arts City geehrt. Ein Jahr nach der Enthüllung einer großen Statue von Carlson Gracie wird die brasilianische Metropole Rio de Janeiro mit einer weiteren Ehrung der großen Rolle des Kampfsports in Brasilien Rechnung tragen. 72 Meister und Kämpfer sollen dabei in einem Areal ähnlich des Walk Of Fames in Hollywood geehrt werden.

Wie das brasilianische Magazin Istoe berichtet, soll dabei im Westen von Rio de Janeiro ein Areal in Barra da Tijuca genutzt werden, um den brasilianischen Kampfsport-Größen Tribut zu zollen. Auf eine Initiative von Stadtrat Marcelo Arar, selbst BJJ-Schwarzgurt, soll nicht unweit des Olympiaparks die „City Of Martial Arts“ entstehen. Dabei sollen zwölf Meister mit je einem eigenen Quadrat sowie in der ersten Phase insgesamt 60 brasilianische Kämpfer in der „Calcada de Fama“, einer Ruhmeshalle, mit einer Plakette geehrt werden.

Zu den zwölf Meistern für die Quadrate gehören etwa Judo-Gründer Jigoro Kano, Mitsuyo Maeda und die Gracie-Familie als Ganzes, sowie Meister einzelner Disziplinen wie etwa der früh verstorbene Thaibox-Trainer Luiz Alves, Walter Guimaraes (Jiu-Jitsu), Mestre Patinha (Capoeira), Monir Salomão (Jiu-Jitsu), Fausto Brunocilla (Luta-Livre), Pedro Gama Filho (Judo), Santa Rosa (Boxen), Nam Ho Lee (Tae-Kwon-Do) und Yasutaka Tanaka (Karate).

Die genauen 60 Plaketten des Walk Of Fames stehen indes noch nicht fest. Dabei werden allerdings nicht nur elf Gracie-Familienmitglieder namentlich aufgeführt, sondern auch MMA- und Vale-Tudo-Größen (u.A. Eugenio Tadeu, Wallid Ismail, Marco Ruas, Rei Zulu), MMA-Stars der PRIDE- und UFC-Ära (u. A. Anderson Silva, Wanderlei Silva, Vitor Belfort, José Aldo, Antonio Rodrigo Nogueira, Mauricio Rua) bis hin zu aktuellen UFC-Champions wie Amanda Nunes und Deiveson Figueiredo.

„Rio ist weltweit als Heimat des Jiu-Jitsus und des MMAs anerkannt“, wird Arar bei Sherdog.com zitiert. „Die Idee hinter Martial Arts City besteht darin, nicht nur den Legenden, die die Geschichte geschrieben, zu huldigen, sondern auch einen Ort zu haben, an dem öffentliche Kampfkunst-Veranstaltungen abgehalten werden können.“

]]>
Grappling MMA Restliche Welt
news-24991 Mon, 03 Aug 2020 15:08:00 +0200 Jennifer Maia soll Titelkampf gegen Valentina Shevchenko erhalten https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/jennifer-maia-soll-titelkampf-gegen-valentina-shevchenko-erhalten/ Brasilianerin im Eiltempo in den Titelkampf. Manchmal muss man einfach Glück haben. Nach nur zwei Siegen aus vier Kämpfen wollte sich die Brasilianerin Jennifer Maia in Las Vegas eigentlich nur zurück in die Erfolgsspur kämpfen. Dann schlug Covid-19 zu, Araujo musste absagen und Top-Herausforderin Joanne Calderwood nahm den Kampf zwei Wochen vor dem Termin an. Nun hat Maia der Schottin den Platz im Titelkampf abgenommen.

Das bestätigte UFC-Präsident Dana White auf der anschließenden Pressekonferenz und stellte fest: „Ja, das ist der nächste Kampf im Fliegengewicht.“ Zuvor hatte sich Titelträgerin Valentina Shevchenko bereits auf Twitter geäußert und mit einem kurzen „Wir sehen uns bald Jennifer Maia“ klargestellt, dass die Brasilianerin sich in den Titelkampf bugsiert hatte.

Maia hatte sich zuvor in der ersten Runde gegen Calderwood durchgesetzt. Dabei landete sie früh auf dem Rücken und musste sich gegen Schläge der Schottin zur Wehr setzen, bevor sie über die High Guard den linken Arm von Calderwood packen konnte und kurze Zeit später die Sieg bringende Armbar ansetzte. Jetzt geht es damit in den Titelkampf.

Dieser stand eigentlich Calderwood zu. Die Schottin hätte bereits beim ursprünglichen Termin von UFC 251 am 6. Juni in Australien gegen Valentina Shevchenko kämpfen sollen, doch noch bevor die Coronakrise alle Termine über den Haufen warf, meldete sich die Titelträgerin mit einer Beinverletzung ab.

„Ich glaube, Jojo hat mich unterschätzt“, sagte Maia nach ihrem Sieg. „Sie hatte einen Titelkampf und hat dann kurzfristig einen Kampf mit nur zwei Wochen Zeit angenommen. Valentina ist eine cleverere Kämpferin. Sie ist Champion und sie wird sich sehr gut auf mich vorbereiten. Ich glaube, sie wird mich nicht unterschätzen.“

]]>
UFC News
news-24994 Mon, 03 Aug 2020 13:41:00 +0200 Brave CF 37: Deiga-Scheck und Aktas unterliegen in Schweden https://www.gnp1.de/ergebnisse/news/brave-cf-37-deiga-scheck-und-aktas-unterliegen-in-schweden/ Keine Siege für die beiden deutschsprachigen Vertreter. Eigentlich ist die Brave Combat Federation in Bahrain beheimatet. Um auch während der Corona-Zeit im Gespräch zu bleiben, hat sich die Liga mit Veranstaltern aus Schweden und Rumänien zusammengetan, um Events abzuhalten. So auch am vergangenen Wochenende in Stockholm. Mit dem Münchner Michael Deiga-Scheck und dem Wiener Fatih Aktas waren auch zwei Kämpfer aus dem deutschsprachigen Raum im Einsatz.

Den Anfang machte dabei Federgewicht Deiga-Scheck. Der 34-Jährige ging dabei gehandicapt in sein Duell mit Fernando Flores, da er sich wenigen Wochen vor dem Kampf am linken Ellenbogen verletzt hatte. Und anfangs sah es noch gut für „Maicon D“ aus. Trotz Verletzung ließ er die Linke fliegen, traf mit der Rechten und bestrafte Flores Takedown-Versuche mit Kniestößen.

Doch in der letzten Minute wendete sich das Blatt. Bei einem Takedown am Zaun landete Deiga-Scheck auf dem verletzten linken Arm und konnte ihn kaum noch bewegen. Flores machte sich das zunutze, packte sich Deiga-Schecks Nacken und wechselte von einem Front- in einen D‘Arce Choke über, aus dem es für den Münchner kein Entkommen mehr gab. Er musste neun Sekunden vor Ende der ersten Runde abklopfen.

Mit einer Niederlage im Gepäck musste auch das Wiener Schwergewicht Fatih Aktas die Heimreise antreten. Gegen den IMMAF-Champion Irman Smajic konnte Aktas dabei zu selten Akzente setzen, sondern musste sich stattdessen immer wieder gegen das Ringen des gebürtigen Bosniers zur Wehr setzen, der im dritten Profi-Kampf zum ersten Mal über die Distanz gehen musste, aber das Gefecht gegen den Wiener nach Punkten für sich entschied.

In den weiteren Kämpfen konnte sich der Däne Louis Glismann im Hauptkampf mit einem Rear-Naked Choke gegen den Finnen Henri Lintula durchsetzen und IMMAF-Champion Muammad Mokaev feierte sein Profi-Debüt mit einem Sieg über den Nordiren Glenn McVeigh.

]]>
Ergebnisse MMA Deutschland MMA AT MMA - Europa
news-24990 Sun, 02 Aug 2020 23:55:00 +0200 Wer kämpft gegen wen? KW 31/2020 https://www.gnp1.de/mma/mma-deutschland/news/wer-kaempft-gegen-wen-kw-31-2020/ Die wichtigsten Ankündigungen der vergangenen Woche. In unserer Rubrik „Kampfansetzungen“ informieren wir euch jeden Sonntag kurz und knapp über die wichtigsten Kämpfe, die in der vergangenen Woche von Organisationen aus aller Welt angesetzt wurden.

Amerika

Dana White’s Contender Series
4. August 2020
UFC Apex in Las Vegas, Nevada, USA

Ty Flores vs. Dustin Jacoby
Kenny Cross vs. Damonte Robinson
Mikey Gonzalez vs. Uros Medic
Luis Rodriguez vs. Jerome Rivera
Luke Flores vs. Jordan Leavitt

Bellator MMA
7. August 2020
Mohegan Sun Casino in Uncasville, Connecticut, USA

Myles Jury vs. Georgi Karakhanyan
Adam Borics vs. Mike Hamel
AJ Agazarm vs. Chris Lencioni

UFC Las Vegas
8. August 2020
UFC Apex in Las Vegas, Nevada, USA

Maki Pitolo vs. Darren Stewart
Yana Kunitskaya vs. Julija Stoliarenko
Beneil Dariush vs. Scott Holtzman
Peter Barrett vs. Youssef Zalal
Ali Alqaisi vs. Irwin Rivera

UFC 252
15. August 2020
UFC Apex in Las Vegas, Nevada, USA

Jorge Gonzalez vs. Ike Villanueva
Herbert Burns vs. Daniel Pineda

Bellator 242
21. August 2020
Mohegan Sun Casino in Uncasville, Connecticut, USA

Ryan Bader vs. Vadim Nemkov
Josh Hill vs. Erik Perez

UFC Fight Night
22. August 2020
UFC Apex in Las Vegas, Nevada, USA

Frankie Edgar vs. Pedro Munhoz
Daniel Rodriguez vs. Takashi Sato
Marcin Prachnio vs. Mike Rodriguez

UFC Fight Night
29. August 2020
UFC Apex in Las Vegas, Nevada, USA

Alex Caceres vs. Giga Chikadze

UFC Fight Night
5. September 2020
UFC Apex in Las Vegas, Nevada, USA

Bartosz Fabinski vs. Andre Muniz

Invicta FC 42
17. September 2020
Kansas City, Kansas, USA

Ashley Cummins vs. Alesha Zappitella
Lisa Verzosa vs. Raquel Canuto
Jéssica Delboni vs. Herica Tiburcio

Victoria Leonardo vs. Liz Tracy
Auttumn Norton vs. Brittney Cloudy
Jennifer Chieng vs. Flore Hani

UFC Fight Night
26. September 2020
UFC Apex in Las Vegas, Nevada, USA

Marion Reneau vs. Ketlen Vieira
Kai Kara-France vs. Brandon Royval

UFC Las Vegas
3. Oktober 2020
UFC Apex in Las Vegas, Nevada, USA

Germaine de Randamie vs. Julianna Pena
Andrei Arlovski vs. Tanner Boser
Jinh Yu Frey vs. Loma Lookboonmee
Yorgan De Castro vs. Carlos Felipe

UFC Fight Night
17. Oktober 2020
TBA in TBA, TBA, TBA

Krzysztof Jotko vs. Makhmud Muradov
Poliana Botelho vs. Gillian Robertson

UFC 254
24. Oktober 2020
TBA in TBA, TBA, TBA

Khabib Nurmagomedov vs. Justin Gaethje
Robert Whittaker vs. Jared Cannonier
Alexander Volkov vs. Walt Harris

Taura MMA
30. Oktober 2020
Silver Spurs Arena in Missimmee, Florida, USA

Antonio Silva vs. Brett Martin

_

Asien/Australien/Afrika

UFC 253
19. September 2020
Yas Island, Abu Dhabi

Johnny Walker vs. Ryan Spann
David Dvorak vs. Jordan Espinosa

_

Europa

ACA 108
8. August 2020
TBA in TBA, Russland

Adlan Bataev vs. Zamir Aripshev
Abdul-Rakhman Temirov vs. Erlan Ulukbekov
Rasul Shovhalov vs. Mamurzhon Hamdamov
Pavel Vitruk vs. Nurbergen Sharipov

ACA 109
20. August 2020
TBA in TBA, Polen

Daniel Omielanczuk vs. Tomas Pakutinskas
Piotr Strus vs. Rafal Haratyk
Karol Celinski vs. Luke Barnatt
Mindaugas Verzbickas vs. Kamil Oniszczuk
Lukasz Kopera vs. Aurel Pirtea
Goran Reljic vs. Nikola Dipchikov

_

Deutschland/Österreich/Schweiz

MMA Live
5. September 2020
Saschsenarena in Riesa, Deutschland

Rafael Xavier vs. Mathieu Grondin
Julian Pennant vs. Wilfried Edmund
Andre Schmidt vs. Jose Agustin Jimenez Garcia
Daniel Vogel vs. Giedrius Skara
Pascal Kloser vs. Ebrahim Hosseinpour
Mirco Thomas vs. Felix Kittel
Khursched Kakhorov vs. Alexandre Gomes

Elite MMA Championship 5
5. September 2020
UFD Gym in Düsseldorf, Deutschland

Konrad Dyrschka vs. Walter Pugliese
Husein Kadimagomaev vs. Felipe Maia

NFC 2
19. September 2020
NFT Gym in Krefeld, Deutschland

Aleksander Vertko vs. Mikail Bayram
Marcus Bock vs. Orlando Prins
Katharina Dalisda vs. Suad Salimova
Robert Organesyan vs. Ilja Stojanov
Kririll Surikow vs. Zabuillah Mubarez
Robin Frank vs. Julian Covolan
Stefano Schultze-Hagen vs. Stefan Zelenkic
Amanuel Ukuwait vs. Markus Held
Sunu Burraki vs. Marx Avdovyan

]]>
MMA Deutschland UFC News MMA Restliche Welt MMA - Europa
news-24989 Sun, 02 Aug 2020 21:35:00 +0200 Integra FC kündigt Europameisterschaft im Striking MMA an https://www.gnp1.de/thai-kickboxen/allgemein/news/default-e96b02b2d2/ Alle Infos zur 15. Veranstaltung von IFC am 28. November in Wittlich. Nach der lang erwarteten Bekanntgabe des 28.11.2020 als den Termin für den Wiedereinstieg in den Eventtonus und der heimischen Kulisse in Wittlich als den Austragungsort, legt der Veranstalter von Integra FC nun mit den ersten Kampfansetzungen nach. Gleich mit der ersten Paarung wird deutlich, dass die Organisatoren dabei nicht langsam Anlauf nehmen, sondern direkt voll durchstarten will. Mit dem Kampf zwischen Redouane Boukerch, auf der einen Seite des „Rage“, und Mavlud Tifiev auf der anderen, wird nichts weniger als der Europameister nach Version der UWMMA (-66kg) im Striking MMA ermittelt.

Der Holländer mit marokkanischen Wurzeln, Redouane Boukerch, trainiert beim Team Gunyar Fighter in Eindhoven und gilt mit seinem Kampfstil als Vertreter des Dutch-Kickboxing. Wobei Mavlud Tifiev, mit dem Tiger Muay Thai Gym aus Thailand als seinem sportlichen Zuhause, in Stil und Taining die stärkeren Bezüge zum MMA aufweisen dürfte, da jenes Gym sich mittlerweile auch im MMA ein nicht unbeachtliches Renommee erarbeiten konnte. In wieweit sich dies in dem Kampf nach Striking MMA-Regeln, nach denen zum Beispiel auch Takedowns zugelassen sind, als Vorteil auswirkt, wird der Kampfverlauf zeigen.

]]>
Thai/Kickboxen MMA Deutschland
news-24988 Sun, 02 Aug 2020 15:25:32 +0200 Dana White: Wer Punkt- oder Ringrichter angeht, wird auf der Stelle entlassen https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/dana-white-wer-punkt-oder-ringrichter-angeht-wird-auf-der-stelle-entlassen/ UFC-Präsident mit lautstarker Warnung an Dan Hardy. Ringrichter sind wieder ein großes Thema in der UFC. Nachdem sich Kommentator Dan Hardy in der vergangenen Woche lautstark mit Ringrichter Herb Dean anlegte, weil der einen Kampf zwischen Francisco Trinaldo und Jai Herbert zu lange laufen ließ, stellt sich UFC-Präsident Dana White nun hinter den langjährigen UFC-Ringrichter und gibt eine Warnung an seine Mitarbeiter heraus.

„Wer für mich arbeitet und einen Punktrichter, den Ringrichter oder einen Offiziellen angeht, der wird gefeuert“, erklärte White auf der Pressekonferenz in Las Vegas. „Der Job ist weg und derjenige wird nie wieder für mich arbeiten.“

Hardy hatte im Kampf zwischen Trinaldo und Herbert einen Abbruch gefordert, nachdem Herbert von einem Treffer zu Boden fiel und danach weitere Schläge wegstecken musste. Beim Weg aus dem Käfig kam es noch zu einem Wortgefecht zwischen dem Kommentator und dem Ringrichter. Dean erklärte sein Vorgehen später in einem längeren Video auf Instagram und blieb bei seiner Einschätzung, es wäre kein zu später Abbruch gewesen.

Neben diesem Vorfall kam es zudem bei einer Veranstaltung der UAE Warriors in Abu Dhabi am Freitag zu einem Vorfall, bei dem ein Kämpfer Ringrichter Marc Goddard schubste, nachdem Goddard den Kampf abbrach und einen Rear-Naked Choke auflöste. Der Kämpfer wurde daraufhin von Goddard disqualifiziert. White will verhindern, dass solche Vorfälle auch in der UFC passieren und daher bereits bei verbalen Angriffen einschreiten.

„Man kann Punktrichter kritisieren, man kann Ringrichter kritisieren und sowas und wir lieben Dan, aber niemand hat das Recht dazu. Dan wurde emotional und mit dem derzeitigen Aufbau ist es leichter, Einfluss zu nehmen und mit anderen zu interagieren, seien es Kämpfer, Refs, Medien oder Betreuer. Aber sowas darf nicht noch einmal passieren. Wer für mich arbeitet und einen Ringrichter oder Punktrichter angeht, den werde ich noch an Ort und Stelle entlassen.“

In der Vergangenheit kam es zu vereinzelten Vorfällen im Octagon. So wurde Jason High 2014 von der UFC entlassen, nachdem er sich aus Frust zu einem Schubser gegen den Ringrichter verleiten ließ. Schwergewicht Roy Nelson verpasste Jahre später John McCarthy nach seinem Sieg über Antonio Silva einen Tritt und wurde daraufhin für neun Monate suspendiert.

]]>
UFC News
news-24987 Sun, 02 Aug 2020 14:56:32 +0200 UFC 254: Robert Whittaker gegen Jared Cannonier geplant https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/ufc-254-robert-whittaker-gegen-jared-cannonier-geplant/ Alexander Volkov gegen Walt Harris angesetzt. Gerade einmal eine Woche ist das Comeback des früheren Mittelgewichts-Champions Robert Whittaker her, schon kann er sich auf eine neue Herausforderung vorbereiten. Der Australier soll am 24. Oktober bei UFC 254 auf Jared Cannonier treffen, berichtet ESPN.

Für Robert Whittaker (21-5) geht der Weg in Richtung Rückkehr zum Titel damit weiter. Der Australier wurde im vergangenen Oktober von Israel Adesanya unsanft vom Thron des Mittelgewichts gestoßen, nachdem er zuvor gegen Yoel Romero Interims-Champion und anschließend von der UFC zum regulären Champion hochgestuft wurde. Nach einer mehrmonatigen Pause meldete sich Whittaker im Hauptkampf der letzten Veranstaltung auf „Fight Island“ mit einem Punktsieg über Darren Till zurück.

In seinem nächsten Duell trifft er auf den „Killa Gorilla“ Jared Cannonier (13-4). Der 36-Jährige begann seine UFC-Karriere einst im Schwergewicht, bestritt zwischenzeitlich fünf Kämpfe im Halbschwergewicht und debütierte im November 2018 dann im Mittelgewicht. Seitdem konnte der Amerikaner in drei Kämpfen nicht nur unbesiegt bleiben, er gewann sie jeweils durch T.K.o. Erst besiegte er den früheren WSOF-Doppelchampion David Branch, anschließend MMA-Legende Anderson Silva und zuletzt in Kopenhagen den Schweden Jack Hermansson.

Zu weiteren Kämpfen kam es nicht. Ein bereits für März geplantes Duell mit Whittaker musste abgesagt werden, da erst der Australier nicht richtig fit wurde und sich Cannonier anschließend einen Riss des Brustmuskels zuzog.

Neben diesem Kampf im Mittelgewicht kommt es zu einem Schwergewichts-Duell, wenn sich Alexander Volkov (31-8) und Walt Harris (13-8) gegenüberstehen. Der frühere Bellator-Champion Volkov konnte nach gutem Start in die UFC-Karriere zuletzt nur einen von drei Gegnern besiegen und wurde im Oktober 2018 von Derrick Lewis kurz vor Ablauf der Kampfzeit ausgeknockt und vor sechs Wochen von Curtis Blaydes ausgerungen. Dazwischen gewann er einen Kampf gegen Greg Hardy.

Auch Walt Harris stand erst vor wenigen Wochen im Käfig. Der Amerikaner holte dabei den Kampf gegen Alistair Overeem nach, der bereits im vergangenen Jahr stattfinden sollte, aufgrund des Mordes an Harris‘ Stieftochter jedoch wieder abgesagt wurde. Nachdem Harris zuvor Sergey Spivac und Oleksiy Oliynyk K.o. geschlagen hatte und auch gegen Overeem früh gute Treffer landete, wurde er in der zweiten Runde technisch K.o. geschlagen.

Das bisher bekannte Programm für UFC 254:

UFC 254
24. Oktober 2020
TBA in TBA, TBA, TBA

Titelkampf im Leichtgewicht
Khabib Nurmagomedov (c) vs. Justin Gaethje (ic)

Alexander Volkov vs. Walt Harris
Robert Whittaker vs. Jared Cannonier

]]>
UFC News
news-24986 Sun, 02 Aug 2020 11:19:39 +0200 UFC Apex Ergebnisse: Derek Brunson stoppt Shahbazyan https://www.gnp1.de/ergebnisse/news/ufc-apex-ergebnisse-derek-brunson-stoppt-shahbazyan/ Joanne Calderwood verspielt Titelchance gegen Maia. Die UFC ist zurück in den USA, doch so hatte sich die Liga das nicht vorgestellt. Nachdem die vier Veranstaltungen in Abu Dhabi wie am Schnürchen liefen, musste man bei der US-Rückkehr zahlreiche Rückschläge wegstecken, sodass am Ende nur acht Kämpfe im Programm blieben, angeführt weiterhin von Derek Brunson und Edmen Shahbazyan.

Dabei wurde Brunson seiner Rolle als Gatekeeper wieder einmal gerecht. Brunson ging früh in die Offensive und punktete mit einem Takedown. Auch im zweiten Durchgang ging es für den jungen Shahbazyan früh auf die Matte. Zwar konnte er sich befreien, doch zu selten trafen seine Fäuste. Stattdessen wurde er immer wieder an den Zaun gedrängt und dort mit Schlägen bearbeitet. Fast hätte Brunson den Kampf schon in der zweiten Runde mit Ellenbogenschlägen am Boden beendet.

Shahbazyan überstand die Attacke und wurde vom Rundenende gerettet, doch der 22-Jährige war gebrochen. Der Ringarzt ließ ihn zwar noch einmal weiterkämpfen, doch hier machte Brunson kurzen Prozess, zerrte Shahbazyan schon nach Sekunden auf die Matte und nach zwei Schlägen wurde der Kampf beendet. Der dritte Sieg in Folge für Brunson und die erste Niederlage in Shahbazyans waren besiegelt.

Zuvor verspielte Joanne Calderwood ihre Titelchance im Fliegengewicht, nachdem sie einen kurzfristigen Kampf annahm, obwohl sie schon für den Titelkampf gegen Valentina Shevchenko vorgesehen war. Die Schottin warf Jennifer Maia nach zwei Minuten auf die Matte und landete in der Guard der Brasilianerin. Nachdem die Brasilianerin anfangs noch nur Schläge abwehrte, schnappte sie sich den linken Arm Calderwoods und drehte sich in eine Armbar. Die Schottin musste 30 Sekunden vor Rundenende abklopfen.

Im weiteren Verlauf des Hauptprogramms sicherte sich Vicente Luque einen Performance-Bonus für seinen Knockout gegen Randy Brown. Luque traf am Zaun mit einem Kniestoß und beendete den Kampf dann mit weiteren Schlägen am Boden. Den Kampf des Abends lieferten erneut Bobby Green und Lando Vannata. In einem spannenden Gefecht konnte sich Green nach Punkten durchsetzen und im zweiten Anlauf, der erste Kampf der beiden endete Unentschieden, den ersten Sieg über Vannata einfahren.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

UFC Las Vegas
1. August 2020
UFC Apex in Las Vegas, Nevada, USA

Derek Brunson bes. Edmen Shahbazyan via T.K.o. (Schläge) nach 0:26 in Rd. 3
Jennifer Maia bes. Joanne Calderwood via Armbar nach 4:29 in Rd. 1
Vicente Luque bes. Randy Brown via T.K.o. (Schläge) nach 4:56 in Rd. 2
Bobby Green bes. Lando Vannata einstimmig nach Punkten (30:26, 30:27, 30:27)

Vorprogramm

Jonathan Martinez bes. Frankie Saenz via T.K.o (Schläge) nach 0:57 in Rd. 3
Nate Maness bes. Johnny Munoz einstimmig nach Punkten (29:27, 29:27, 29:27)
Jamall Emmers bes. Vincent Cachero einstimmig nach Punkten (30:27, 30:27, 30:27)
Chris Gutierrez vs. Cody Durden endet einstimmig Unentschieden (28:28, 28:28, 28:28)

]]>
Ergebnisse UFC News
news-24985 Fri, 31 Jul 2020 16:52:45 +0200 ONE: Rodtang verteidigt Titel, Petchmorakot schlägt Yodsanklai https://www.gnp1.de/ergebnisse/news/one-rodtang-verteidigt-titel-petchmorakot-schlaegt-yodsanklai/ Die Ergebnisse von „No Surrender“. ONE Championship ist zurück. Ein halbes Jahr nach der letzten Veranstaltung kehrte die asiatische Liga in Bangkok ins Wettkampfgeschehen zurück. Und wie es sich in der thailändischen Hauptstadt gehört, stand auch „No Surrender“ ganz im Zeichen der Thaiboxer.

Rodtang Jitmuangnon bleibt im Muay-Thai-Bantamgewicht das Maß aller Dinge. Der 22-Jährige konnte seinen Titel gegen den früheren Kickbox-Champion Petchdam erfolgreich verteidigen. Nach einer abwartenden ersten Runde erhöhte der Champion im zweiten Durchgang die Schlagzahl und ging mit harten Händen nach vorne.

Petchdam hatte vereinzelte Treffer, konnte aber mit dem Druck und dem Tempo des Champions nicht mitgehen und steckte Runde um Runde harte Treffer ein. Erst im letzten Durchgang nahm Rodtang, eine komfortable Führung im Rücken, etwas Tempo heraus und verwaltete die letzten Minuten auf dem Weg zu einer klaren Titelverteidigung.

Petchmorakot verteidigt Titel gegen Yodsanklai

Petchmorakot heißt der alte und neue Champion im Muay-Thai-Federgewicht bei ONE Championship. Der Titelverteidiger setzte sich in einem spannenden Duell gegen den legendären Yodsanklai Fairtext durch. Der Altmeister erwischte dabei den besseren Start, zwang Petchmorakot in die Defensive und ließ an den Seilen seine gefürchteten Uppercuts los.

Der 35-Jährige ließ sich auch in der Folge selbst von harten Gegentreffern nicht aus der Ruhe bringen, denn Petchmorakot übernahm nach überstandener Anfangsoffensive die Kontrolle, hielt Yodsanklai auf Distanz und punktete konstant. Der „Boxing Computer“ machte es jedoch bis zum Schluss spannend, konnte das Ruder jedoch nicht mehr herumreißen und musste seine dritte Niederlage in Serie einstecken.

Sitthichais ONE-Debüt misslingt

Superbon Banchamek hat das ONE-Debüt des früheren Glory-Champions Sitthichai Sitsongpeenong vermasselt. In einem engen Gefecht konnte sich Superbon mit schnellen Fäusten und Kicks die Vorteile sichern, während Sitthichai seinen Kraftvorteil ausspielen wollte. Die beiden alten Bekannten tauschten in ihrem Duell eifrig Schläge und Kicks aus und lieferten einen guten Kampf vor leerer Halle ab, den am Ende Superbon knapp nach Punkten gewann und damit die Trilogie für sich entschied.

Im ersten Kampf des Abends kam es zum bereits siebten Aufeinandertreffen zwischen den beiden Lumpinee-Champions Superlek und Panpayak. Nach einem ausgeglichenen Duell, in dem die beiden vor allem ihre Kicks für sich arbeiten ließen, konnte Superlek den Rückstand auf seinen Rivalen verkürzen und sich den zweiten Sieg im internen Vergleich sichern.

In den MMA-Kämpfen konnte sich die Kickbox-Titelträgerin Stamp Fairtex weiter in Richtung MMA-Titel vorkämpfen. Der jungen Sunisa Srisen, die nach drei Jahren Pause wieder in den Ring stieg, ließ sie keine Chance und beendete das Duell nach Knien aus dem Thai-Clinch mit Schlägen am Boden in der ersten Runde. Und der junge Brasilianer Fabricio de Andrade überraschte Mark Abelardo mit einem Rear-Naked Choke in der zweiten Runde.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

ONE: No Surrender
31. Juli 2020
Bangkok, Thailand

Titelkampf im Fliegengewicht im Muay Thai
Rodtang Jitmuangnon bes. Petchdam Petchyindee Academy einstimmig nach Punkten

Titelkampf im Federgewicht im Muay Thai
Petchmorakot Petchyindee Academy bes. Yodsanklai Fairtex mehrheitlich nach Punkten

Superbon Banchamek bes. Sitthichai Sitsongpeenong einstimmig nach Punkten
Superlek Kiatmoo9 bes. Panpayak Jitmuangnon einstimmig nach Punkten

MMA

Stamp Fairtex bes. Sunisa Srisen via T.K.o. (Schläge) in Rd. 1
Fabricio de Andrade bes. Mark Abelardo via Rear-Naked Choke in Rd. 1

]]>
Ergebnisse Thai/Kickboxen MMA Restliche Welt
news-24984 Fri, 31 Jul 2020 14:18:07 +0200 Yoan Pablo Hernandez vor Comeback https://www.gnp1.de/boxen/allgemein/news/yoan-pablo-hernandez-vor-comeback/ Ehemaliger IBF-Weltmeister kehrt nach sechs Jahren zurück. Es ist eine der größten Überraschungen des bisherigen Boxjahres. Yoan Pablo Hernandez, ehemaliger IBF-Weltmeister im Cruisergewicht und Flaggschiff des Sauerland Boxstalls, kehrt zurück in den Boxring und feiert sein Comeback im Schwergewicht. Dabei wird er nicht mehr für seinen ehemaligen Promoter auflaufen, sondern für den SES-Stall von Ulf Steinforth.

Der Deutsch-Kubaner kehrt fünf Jahre nach seinem Rücktritt wieder zurück. Nach der Kampfabsage für das Gefecht gegen Victor Emilio Ramirez und dem damit einhergehenden Titelverlust aufgrund von Inaktivität zog der „Iron Man“ die Reißleine und hängte seine Boxhandschuhe mit nicht einmal 30 Jahren an den Nagel. Eine Knieverletzung verhinderte die weitere Laufbahn.

Zuvor konnte der Halbbruder von UFC-Kämpfer und Silbermedaillengewinner Yoel Romero auf eine erfolgreiche und bewegte Karriere zurückblicken. 2005 sicherte sich der mittlerweile 35-Jährige die Kubanische Meisterschaft im Schwergewicht, um sich kurz danach während des Chemiepokals in Halle von der kubanischen Mannschaft abzusetzen und in Deutschland Asyl zu suchen.

Bei Wilfried Sauerland und seinem Trainer Uli Wegner fand er eine neue Heimat und konnte einige Siege gegen Aufbaugegner einfahren. Einzig Wayne Braithwaite zeigte dem ehemaligen Olympiaboxer seine Grenzen auf und bezwang ihn nach drei Niederschlägen vorzeitig in der dritten Runde. Bis heute ist es der einzige Fleck auf der ansonsten blütenweißen Weste des 2013 eingebürgerten Hernandez. Mit einem Sieg gegen Steve Cunningham sicherte er sich 2011 den IBF-Gürtel, den er bis zu seinem Karriereende mehrfach verteidigte. In seinem letzten Kampf stand er 2014 Firat Arslan gegenüber.

Die Zeit heilt alle Wunden, heißt nicht nur ein Sprichwort, auch Yoan Pablo Hernandez konnte im Laufe der letzten sechs Jahre seinen geschundenen Körper erholen und kann laut eigener Aussage mittlerweile schmerzfrei trainieren. Statt im Cruisergewicht, wo er seine bisherige Profi-Laufbahn verbrachte, wird er wie zu Amateurzeiten im Schwergewicht antreten. Das erste Duell wird er dabei am 22. August auf der Magdeburger Seebühne bestreiten. Wie zu erwarten, soll er zunächst zwei bis drei Aufbaugegner bekommen, um seinen Ringrost abzuschütteln und danach in den oberen Rängen der Gewichtsklasse anzugreifen.

]]>
Boxen
news-24983 Fri, 31 Jul 2020 13:15:24 +0200 Dana White: Stipe und DC bestimmen bestes Schwergewicht der UFC-Geschichte https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/dana-white-stipe-und-dc-bestimmen-bestes-schwergewicht-der-ufc-geschichte/ UFC-Präsident hofft auf Fortsetzung von Cormiers Karriere. Nur noch zwei Wochen, bis sich Stipe Miocic und Daniel Cormier zum dritten Mal im Käfig gegenüberstehen. Die beiden Schwergewichte beenden am 15. August in Las Vegas bei UFC 252 ihre Trilogie. Dabei steht nicht nur der UFC-Titel im Schwergewicht auf dem Spiel, sondern auch der inoffizielle Titel als bestes Schwergewicht der UFC-Geschichte.

16 verschiedene Schwergewichte konnten in den 27 Jahren UFC-Geschichte den Titel gewinnen. Angefangen von Pionieren wie Mark Coleman über Legenden wie Randy Couture oder Bas Rutten bis hin zu den einstigen und späteren WWE-Wrestlern Brock Lesnar und Cain Velasquez ist die Geschichte des UFC-Schwergewichts voll mit großen Namen und ruhmreichen Titelträgern.

Doch der Sieger des anstehenden Titelkampfes zwischen Stipe Miocic und Daniel Cormier wird alle überragen. Davon ist UFC-Präsident Dana White vor dem Ende der Trilogie überzeugt.

„Die Wahrheit ist, mit all dem Hype rund um den Kampf wird der Gewinner definitiv als bestes UFC-Schwergewicht in die Geschichte eingehen“, erklärte White gegenüber ESPN. „Wenn man sieht, was Stipe im Schwergewicht und Cormier in zwei Gewichtsklassen erreicht haben, gehören sie zu den Besten aller Zeiten.“

Miocic wurde 2016 gegen Fabricio Werdum zum ersten Mal UFC-Champion und stellte in der Folge gegen Alistair Overeem, Junior dos Santos und Francis Ngannou den UFC-Rekord für Titelverteidigungen im Schwergewicht auf, bevor er 2018 von Cormier entthront wurde, der sich damit zum Doppel-Champion krönen konnte. Ein Jahr später holte sich Miocic den Titel zurück.

Cormier begann seine Karriere einst im Schwergewicht und gewann den Strikeforce-Grand-Prix gegen Antonio Silva und Josh Barnett. Auch in der UFC kämpfte Cormier zunächst im Schwergewicht und besiegte Frank Mir und Roy Nelson, bevor er die Gewichtsklasse wechselte und in den darauffolgenden Jahren gegen Anthony Johnson den vakanten Titel gewann und verteidigte und nur von Jon Jones bezwungen werden konnte. Im Schwergewicht konnte Cormier den Titel gegen Derrick Lewis verteidigen. Der 41-Jährige stimmt seinem Präsidenten zu und erklärt, es geht um mehr als nur den Titel.

„Der Druck kommt nicht wegen meines Rücktritts, sondern weil es der dritte Kampf, der die Debatte beendet. Es steht viel auf dem Spiel“, sagte Cormier und stimmte White zu. „Es geht nicht nur um den Titel im Schwergewicht. An den Sieger wird man sich als bestes Schwergewicht dieser Ära und der UFC-Geschichte erinnern. Es ist ein großer Kampf. Es geht um unglaublich viel.“

Mit dem Titel als bestes Schwergewicht der UFC-Geschichte will Daniel Cormier dann die wohlverdiente Kämpferrente antreten. Auch wenn Dana White insgeheim noch auf eine Fortsetzung der Karriere hofft.

„Ich hoffe, es ist nicht sein letzter Kampf“, so White weiter. „Man kennt mich, ich bin der erste, der den Leuten ein Karriereende nahelegt, wenn die Zeit kommt. Aber Cormier ist trotz seines Alters immer noch einer der Besten. Er hat zwei Gewichtsklassen dominiert und ich glaube, er hat noch viel im Tank. Aber es ist nicht mein Körper. Nur er weiß die Antwort auf diese Frage.“

]]>
UFC News
news-24982 Fri, 31 Jul 2020 11:34:39 +0200 Grappling-Legende Marcus „Buchecha“ Almeida unterschreibt bei ONE Championship https://www.gnp1.de/grappling/allgemein/news/grappling-legende-marcus-buchecha-almeida-unterschreibt-bei-one-championship/ Brasilianer wechselt zum MMA. ONE Championship ist um einen großen Namen reicher. Wie Manager Ali Abdelaziz gegenüber MMAFighting angab, hat sich die Liga die Dienste der Grappling-Legende Marcus „Buchecha“ Almeida gesichert. Der 30-Jährige soll sein MMA-Debüt im Schwergewicht von ONE geben.

Wie Abdelaziz weiter angibt, soll „Buchecha“ auch als Markenbotschafter für ONE Championship fungieren. Wann der Brasilianer, der sich im ONE-Hausgym Evolve MMA in Singapur auf seine MMA-Karriere vorbereitet, das erste Mal selbst den Käfig betritt, ist noch unklar, eine Veranstaltung im Jahr 2020 ist aber noch nicht ausgeschlossen.

Der Brasilianer ist ein Schwarzgurt unter Rodrigo Cavaca und gehört zu den erfolgreichsten Grapplern der letzten Dekade im und ohne Gi. Allein 13 Goldmedaillen holte er bei den IBJJF-Weltmeisterschaften in der offenen und der Gewichtsklasse über 100 Kilogramm, auch im vergangenen Jahr in Kalifornien mit Submissions über Felipe Andrew und Ricardo Evangelista. Hinzu gesellen sich sechs Siege im Jiu-Jitsu World Cup, zwei Goldmedaillen im World Grand Prix und vieles mehr.

Seine Abschiedsvorstellung auf der großen Jiu-Jitsu-Bühne gab Almeida im vergangenen September bei den ADCC-Weltmeisterschaften. Dabei konnte er jedoch nicht seine dritte und vierte Goldmedaille gewinnen, sondern musste sich mit Bronze in der Klasse über 99 Kilogramm und einer Silbermedaille in der offenen Klasse begnügen. Nun will Almeida im MMA daran anknüpfen.

]]>
Grappling MMA Restliche Welt
news-24981 Thu, 30 Jul 2020 15:20:46 +0200 UFC Apex Preview: Edmen Shahbazyan auf dem Weg zum Superstar https://www.gnp1.de/vorberichte/news/ufc-apex-preview-edmen-shahbazyan-auf-dem-weg-zum-superstar/ Der Vorbericht auf die erste Veranstaltung nach Fight Island. Nach zwei Wochen auf Fight Island kehrt die UFC am Samstag in die USA zurück. Angeführt wird die Fight Night vom aufstrebenden Mittelgewicht Edmen Shahbazyan, der es mit dem Veteranen Derek Brunson zu tun bekommt. Zuvor setzt Joanne Calderwood ihren Platz als erste Herausforderin im Fliegengewicht gegen Jennifer Maia aufs Spiel. Ein heißer Anwärter auf den Kampf des Abends ist das Duell von Lando Vannata und Bobby Green.

Sowohl das Vorprogramm, als auch das Hauptprogramm von UFC on ESPN+ 31 werden auf dem UFC Fight Pass übertragen, der ab 9,99 Euro monatlich auf ufc.tv erhältlich ist. Das Hauptprogramm wird zudem auf DAZN gezeigt. Ein Abo kostet dort monatlich 11,99 Euro mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit, oder 119 Euro im Jahr. Der erste Monat ist gratis. Für UFC-Events fallen keine weiteren Kosten an.

Anbei die Startzeiten:
Vorprogramm (ufc.tv): Sonntag, 02. August, 00:00 Uhr
Hauptprogramm (ufc.tv/DAZN): Sonntag, 02. August, 03:00 Uhr

Der Main Event: Edmen Shahbazyan vs. Derek Brunson

Wegen Athleten wie Robert Whittaker, Jared Cannonier oder Paulo Costa mangelt es der UFC aktuell wahrlich nicht an Herausforderern auf den Titel im Mittelgewicht. Mit Edmen Shahbazyan (11-0) schickt sich nun ein weiterer Kämpfer an, in diese elitäre Riege vorzustoßen. Der US-Amerikaner mit armenischen Wurzeln ist erst zarte 22 Jahre alt und hat trotzdem bereits elf Siege vorzuweisen, fünf davon unter dem ZUFFA-Banner.

Nachdem Shahbazyan sein UFC-Debüt nur geteilt nach Punkten gewinne konnte, legte er zuletzt eine Serie von drei Siegen in der ersten Runde hin, die seine Anzahl an Erstrunden-Finishes auf zehn steigerte. Vor allem sein letzter Auftritt, in dem er Brad Tavares nach nicht einmal drei Minuten mit einem Tritt zum Kopf ausknockte, sorgte mächtig für Furore.

Nun kann der Schützling von Ronda Rouseys Trainer Edmond Tarverdyan die nächste Stufe auf der Karriereleiter erklimmen. Im UFC Apex trifft er auf Derek Brunson (20-7). Der inzwischen 36-Jährige kam vor acht Jahren von Strikeforce zur UFC und machte sich schnell einen Namen als Gatekeeper für die Top-10 der Gewichtsklasse. Zu den Highlights seiner Karriere zählen Siege über Lyoto Machida, Uriah Hall und Lorenz Larkin. In Las Vegas muss sich Brunson wie so oft in seiner Karriere einem brandgefährlichen Youngster stellen, der sich auf seinem Rücken einen Namen machen will.

Das weitere Programm

Im Co-Hauptkampf des Abends kommt es zu einem überraschenden Auftritt von Joanne Calderwood (14-4). Die Schottin hatte nach drei Siegen in ihren letzten vier Kämpfen eigentlich schon einen Titelkampf gegen Valentina Shevchenko sicher, ein Termin stand bereits fest, setzt ihre Stellung nun aber gegen Jennifer Maia (17-6-1) aufs Spiel. Obwohl die Brasilianerin nur zwei ihrer letzten drei Kämpfe für sich entscheiden konnte, würde sie ein Sieg über Calderwood wahrscheinlich ins Titelrennen katapultieren.

Zuvor fliegen im Weltergewicht die Fäuste. Mit sieben Siegen aus seinen letzten acht Kämpfen gehört Vicente Luque (18-7-1) zwar zu den besten Kämpfern der Gewichtsklasse, ein weiterer Kampf mit einem großen Namen bleibt ihm aber vorerst verwehrt. Der Brasilianer trifft stattdessen auf den Standkämpfer Randy Brown (12-3), der seine letzten beiden Gefechte vorzeitig für sich entscheiden konnte.

Auch im Leichtgewicht steht eine spannende Paarung auf dem Programm. Lando Vannata (11-4-2) gehört seit seinem UFC-Debüt gegen Tony Ferguson zu den unterhaltsamsten Kämpfern der UFC, konnte sein Potenzial aber nie komplett ausschöpfen. Nach einem Sieg über Yancy Medeiros fühlt er sich nun aber an der Spitze angekommen und will sich im Rückkampf gegen den erfahrenen Bobby Green (25-10-1) für die Top-15 empfehlen, nachdem das erste Duell in einem Unentschieden endete.

Im ersten Kampf des Hauptprogramms geht es für die Contender-Series-Entdeckung Kevin Holland (17-5) um den fünften Sieg im siebten UFC-Kampf. Das unberechenbare Mittelgewicht springt kurzfristig gegen Trevin Giles (12-2) ein.

Anbei das komplette Programm in der Übersicht:

UFC on ESPN+ 31
2. August 2020
Ufc Apex, Las Vegas, USA

Hauptprogramm (DAZN/UFC.tv)

Derek Brunson vs. Edmen Shahbazyan
Joanne Calderwood vs. Jennifer Maia
Vicente Luque vs. Randy Brown
Lando Vannata vs. Bobby Green
Kevin Holland vs. Trevin Giles

Vorprogramm (UFC.tv)

Frankie Saenz vs. Jonathan Martinez
Ed Herman vs. Gerald Meerschaert
Ray Borg vs. Nathan Maness
Eric Spicely vs. Markus Perez
Jamall Emmers vs. Vincent Cachero
Chris Gutierrez vs. Cody Durden

]]>
Vorberichte UFC News
news-24980 Thu, 30 Jul 2020 15:00:33 +0200 Bellator 244: Ryan Bader vor Titelverteidigung gegen Nemkov https://www.gnp1.de/mma/mma-restliche-welt/news/bellator-244-ryan-bader-vor-titelverteidigung-gegen-nemkov/ Titelkampf am 21. August geplant. Nachdem sich Bellator monatelang Zeit mit der Rückkehr gelassen hat, geht es nun Schlag auf Schlag. Bereits in drei Wochen soll der erste Titelkampf seit Anfang des Jahres stattfinden, wenn Ryan Bader den Gürtel im Halbschwergewicht gegen Vadim Nemkov verteidigt. Der Kampf findet bei Bellator 244 am 21. August statt.

Damit können die beiden Kämpfer ihr für den 9. Mai geplantes Duell nachholen, das aufgrund des Coronavirus abgesagt werden musste. Für Bellator MMA ist es die dritte Veranstaltung in Zeiten der Pandemie, nachdem man am vergangenen Freitag wieder auf die Bühne zurückkehrte.

Ein Comeback ist es auch für Ryan Bader (27-5 (1 NC)). Der 37-Jährige kämpft zum ersten Mal seit fast drei Jahren wieder im Halbschwergewicht. Bader wechselte im Jahr 2017 zu Bellator und gewann bereits im ersten Kampf gegen Phil Davis den Titel im Halbschwergewicht. Fünf Monate später folgte eine Titelverteidigung gegen Linton Vassell, gleichzeitig auch der letzte Titelkampf in der Gewichtsklasse.

Denn Bader wechselte in der Folge ins Schwergewicht und gewann nicht nur den großen Grand Prix gegen Fedor Emelianenko, er wurde damit auch Doppel-Champion von Bellator. Zu einer Titelverteidigung kam es noch nicht. Das Duell gegen den Franzose Cheick Kongo im September endete schon nach knapp vier Minuten durch einen Stich in die Augen als No Contest. Nun geht es zurück ins Halbschwergewicht.

Dort trifft er auf Vadim Nemkov (11-2). Genau wie der Champion ist auch Nemkov bei Bellator MMA noch unbesiegt. Der kleine Bruder des früheren M-1-Champions Viktor Nemkov schickt sich nun an, seinen eigenen ersten Titel zu gewinnen. Nemkov ist ein Protegé Fedor Emelianenkos und vierfacher Sambo-Weltmeister. Nach ersten MMA-Schritten in Russland wurde er von Rizin FF verpflichtet, wo er gegen Jiri Prochazka und Karl Albrektsson seine einzigen Niederlagen einstecken musste.

2017 wechselte er zu Bellator und konnte in vier Kämpfen ungeschlagen bleiben. Den späteren PFL-Champion Phillipe Lins schlug er K.o., Ex-Champion Liam McGeary wurde mit Leg Kicks zerlegt, gegen Phil Davis ging es über die Punktrichter. In seinem letzten Duell konnte er im Oktober den früheren Mittelgewichts-Champion Rafael Carvalho per Rear-Naked Choke zur Aufgabe bringen.

Bellator 244 findet am 21. August 2020 statt und soll ohne Fans im Mohegan Sun Casino in Uncasville im US-Bundesstaat Connecticut abgehalten werden. Weitere Kämpfe sind noch nicht bekannt.

]]>
MMA Restliche Welt