GNP1 https://www.gnp1.de/ de-DE GNP1 Wed, 28 Oct 2020 18:30:59 +0100 Wed, 28 Oct 2020 18:30:59 +0100 GNP1 news-25337 Wed, 28 Oct 2020 16:13:02 +0100 Bellator 250 Preview: Lima und Mousasi vor Schlacht um den Titel im Mittelgewicht https://www.gnp1.de/vorberichte/news/bellator-250-preview-lima-und-mousasi-vor-schlacht-um-den-titel-im-mittelgewicht/ Brasilianer will in der Nacht zum Freitag Doppel-Champion werden. Ist es nicht schön, wenn man nicht bis zum Wochenende warten muss um einen MMA-Event mitzuverfolgen? In dieser Woche ist das wieder möglich, wenn Bellator mit Douglas Lima und Gegard Mousasi bereits am Donnerstag, also am 29. Oktober, das Jubiläum der 250. Veranstaltung feiert. Der Titelkampf verspricht bereits hohe Qualität um die vakante Krone im Mittelgewicht. Für ausreichend Spannung sollte auch in den vorherigen Begegnungen gesorgt sein.

Den Titel im Weltergewicht hat Douglas „The Phenom“ Lima schon, nun will er sich auch im Mittelgewicht auf den Thron setzen. Mit seinen Muay-Thai- und BJJ-Fähigkeiten konnte der Brasilianer nicht nur den großen Bellator-Grand Prix im Weltergewicht und damit den Titel zurück gewinnen, er ist auch für jeden Mittelgewichtler eine ernste Bedrohung. Aber natürlich bekommt er einen Kontrahenten für diesen Titelkampf, der ebenso gefährlich ist.

Gegard Mousasi hatte die Gewichtsklasse bereits angeführt, nachdem er Rafael Cavalho im Mai 2018 besiegte und sich den Gürtel holte. Er verlor ihn nach einer zwischenzeitlichen Titelverteidigung gegen den damaligen Weltergewichts-Champion Rory MacDonald im Juni 2019 an Rafael Lovato Jr., der den Titel im Februar diesen Jahres aus gesundheitlichen Gründen freigeben musste und seine Karriere beendete. Sowohl Lima als auch Mousasi sind nun heiß darauf, der Gewichtsklasse wieder einen König zu verschaffen.

Ambitioniert werden sicher auch Henry Corrales und Brandon Girtz sein. Beide müssen dringend zurück auf die Siegerstraße. Girtz hatte bis vor einigen Jahren noch eine recht starke Bilanz vorzuweisen, doch seit 2016 konnte er in sieben Kämpfen lediglich zweimal siegreich den Käfig verlassen. Auch seinen letzten Kampf im Februar gegen Myles Jury gab er ab, nun wagt er im Federgewicht einen Neustart. Corrales' Statistik ist im Grunde sehr respektabel, doch in seinen letzten zwei Kämpfen konnte auch er nicht überzeugen. Mit dem ehemaligen Champion Darrion Caldwell und dem heutigen Titelträger Juan Archuleta bekam er jedoch extrem starke Gegnern gegenübergestellt. Mit einem Sieg über Girtz könnte Corrales klarstellen, dass er durchaus gegen große Namen gewinnen kann. 

Für Veta Arteaga und Desiree „Dirty Dez“ Yanez bietet sich am Donnerstag die erste Gelegenheit, sich im Jahr 2020 im Bellator Käfig zu beweisen. Arteaga hatte sich im vergangenen Jahr an zwei großen Namen unter den Bellator Frauen versucht. Leider scheiterte sie sowohl gegen die amtierende Championess im Fliegengewicht Ilima-Lei MacFarlane als auch gegen Alejandra Lara. Desiree Yanez war zuletzt sehr aktiv und erfolgreich. Ihre Siegesserie wurde nach vier Kämpfen dann lediglich durch eine knappe Punktniederlage gegen Melissa Martinez unterbrochen. Beide Kämpferinnen brennen nun darauf, sich mit einem Sieg wieder ins Gespräch zu bringen und sich für große Herausforderungen zu empfehlen.

Wo sonst vor allem regionale Talente im Vorprogramm ihr Können zeigen, fällt bei Bellator 250 auf Anhieb ein Name auf, der eigentlich nicht mehr unbedingt in den Vorkämpfen zu finden sein sollte: Adam Borics. Der Ungar stand noch bis vor kurzem im Wettbewerb um den Titel im Federgewicht und musste sich Darrion Caldwell geschlagen geben. Dies war seine erste und einzige Niederlage in den 16 Kämpfen seiner Profikarriere, nachdem er zuvor Top-Talent Aaron Pico und Ex-Champion Pat Curran ausknocken konnte. Borics trifft auf Erick Sanchez.

Mit dem einstigen Gaethje-Gegner Nick Newell, Ex-WWE-Wrestler Jake Hager und den früheren UFC-Weltergewichten Sabah Homasi und Bobby Voelker stehen weitere bekannte Namen im Vorprogramm. Bellator 250 findet in der Nacht zum Freitag statt und wird ab 1 Uhr nachts live auf DAZN übertragen, das Vorprogramm schon ab 22:15 Uhr auf dem Youtube-Kanal Bellators. Das Programm in der Übersicht:

Bellator 250
29. Oktober 2020
Mohegan Sun Arena, Uncasville, Connecticut

Titelkampf im Mittelgewicht
Douglas Lima vs. Gegard Mousasi

Henry Corrales vs. Brandon Girtz
Veta Arteaga vs. Desiree Yanez

Vorprogramm

Brandon Calton vs. Jake Hager
Ty Gwerder vs. Dalton Rosta
Sabah Homasi vs. Bobby Voelker
Nick Newell vs. Zach Zane
Johnny Eblen vs. Taylor Johnson
Adam Borics vs. Erick Sanchez
Cody Law vs. Orlando Ortega

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Vorberichte MMA Restliche Welt
news-25336 Wed, 28 Oct 2020 16:10:29 +0100 Dominick Reyes nimmt neuen Anlauf gegen Jiri Prochazka https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/dominick-reyes-nimmt-neuen-anlauf-gegen-jiri-prochazka/ Halbschwergewichte sollen UFC-Event im Februar anführen. Das alte Wettkampfjahr ist noch nicht vorbei, schon plant die UFC für 2021 voraus. So soll laut Dana White bereits ein Hauptkampf für eine UFC Fight Night am 27. Februar feststehen. Dabei soll Halbschwergewicht Dominick Reyes nach seiner Niederlage im Titelkampf wieder angreifen und auf den Tschechen Jiri Prochazka treffen.

Für Dominick Reyes (12-2) geht es dann darum, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Der Amerikaner war vor einem Jahr noch unbesiegt und auf dem besten Weg in Richtung Thron der Gewichtsklasse, als ihm im Februar gegen Jon Jones in den späten Runden die Luft ausging und er nicht unumstritten die erste Niederlage seiner Karriere einstecken musste.

Der 30-Jährige hoffte den Sommer über auf eine direkte Revanche gegen Jones, nahm dann, als Jones den Wechsel ins Schwergewicht ankündigte, einen Kampf gegen Jan Blachowicz im September an. Doch auch gegen den Polen sollte es nicht mit dem Titel klappen. Reyes ging in der zweiten Runde gegen Blachowicz K.o. Will er sich eine schnelle dritte Titelchance verdienen, muss nun ein Sieg her.

Im Weg dazu steht Jiri Prochazka (27-3-1), der frühere Rizin-Champion. Der 28-Jährige gab im Juli sein UFC-Debüt und schlug nach wildem Kampf Volkan Oezdemir zu Beginn der zweiten Runde K.o. Prochazka schraubte seine Serie damit auf elf Siege in Folge aus. „Denisa“ hat seit Silvester 2015 nicht mehr verloren, damals musste er sich in seinem zweiten Kampf am Abend im Rizin-Finale „King Mo“ Lawal geschlagen geben. Für die Niederlage revanchierte er sich im vergangenen Jahr.

Bevor ihn die UFC unter Vertrag nahm, konnte er sich bereits gegen einstige UFC-Kämpfer wie CB Dollaway und Fabio Maldonado durchsetzen. Prochazka musste in seiner 31 Kämpfe umfassenden Karriere bisher nur einmal über die Punkte gehen und gewann 24 Duelle durch einen Knockout. Jetzt wird Reyes‘ Kinn einem weiteren Belastungstest unterzogen.

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UFC News
news-25335 Wed, 28 Oct 2020 15:30:02 +0100 Junior dos Santos gegen Ciryl Gane für UFC 256 bestätigt https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/junior-dos-santos-gegen-ciryl-gane-fuer-ufc-256-bestaetigt/ Schwergewichte treffen am 12. Dezember im UFC Apex in Las Vegas aufeinander. Nachdem Dana White Anfang des Monats durchblicken ließ, dass die Veranstalter an einem Kampf zwischen Junior dos Santos und Ciryl Gane arbeiten, scheint dieser nun von offizieller Seite aus bestätigt zu sein, wie das Kampfsportportal MMAFighting vermeldet. Das Duell soll am 12. Dezember bei UFC 256 stattfinden.

Der 36-Jährige Brasilianer dos Santos, der zu seiner Blütezeit den Schwergewichtstitel erringen konnte und mit neun aufeinanderfolgenden Siegen in der UFC die im Schwergewicht längste Siegesserie verzeichnete, steht aktuell mit drei aufeinanderfolgenden K.o.-Niederlagen stark unter Zugzwang. Gegen den aufstrebenden Franzosen Gane, der in seinen bisherigen sechs Kämpfen noch ungeschlagen ist, kann sich das einstige Aushängeschild der UFC keine weitere Niederlage leisten, sollte er weiterhin Ambitionen in Richtung Spitze haben.

Zwar rührt die aktuell längste Niederlagenserie in der Karriere von "Cigano" allesamt gegen Athleten der ersten drei Ranglistenplätze der Verfolger auf das Gold (Francis Ngannou, Curtis Blaydes und Jairzinho Rozenstruik), jedoch muss dieser aufpassen, dass er bei weiteren Rückschlägen nicht künftig als Aufbaugegner gebucht wird oder ihm sogar eine Entlassung aus dem UFC-Kader droht.

Mit dem 30-jährigen Franzosen Gane steht ihm ein vielversprechendes und hochgelobtes Talent gegenüber. "Bon Gamin" konnte bereits drei Siege in der UFC einfahren, zuletzt im Dezember vergangenen Jahres, als er Tanner Boser einstimmig nach Punkten bezwingen konnte. 2020 hatte der Franzose mehrfach Pech und kam noch nicht zum Einsatz.

Mehrfach versuchte die UFC, ihn gegen Shamil Abdurakhimov zu stellen, immer wieder kam etwas dazwischen. Vor zwei Wochen sollte er stattdessen kurzfristig auf Ante Delija treffen, doch der Kroate hatte scheinbar seinen Vertrag bei der PFL nicht ordnungsgemäß beendet, sodass die UFC-Konkurrenzliga ihm die Freigabe verweigerte und Gane erneut unverrichteter Dinge abreisen musste.

Im Schwergewichtsduell steht für beide Seiten viel auf dem Spiel. Dos Santos, der in der offiziellen Rangliste noch auf Platz sieben geführt wird, benötigt dringend einen Sieg, um sich auch weiterhin dort zu platzieren. Der an Nummer dreizehn geführte Ciryl Gane hingegen könnte mit einem Sieg über den Brasilianer direkt in die Top-Ten der Herausfordererliste einsteigen.

UFC 256
12. Dezember 2020
UFC Apex in Las Vegas, Nevada, USA

Titelkampf im Federgewicht
Amanda Nunes vs. Megan Anderson

Titelkampf im Bantamgewicht
Petr Yan vs. Aljamain Sterling

Ronaldo Souza vs. Marvin Vettori
Junior dos Santos vs. Ciryl Gane
Li Jingliang vs. Dwight Grant
Mackenzie Dern vs. Virna Jandiroba
Tecia Torres vs. Angela Hill

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UFC News
news-25334 Wed, 28 Oct 2020 14:59:52 +0100 UFC Las Vegas: Khalid Taha bekommt kurzfristig neuen Gegner https://www.gnp1.de/ufc-deutschland/news/ufc-las-vegas-khalid-taha-bekommt-kurzfristig-neuen-gegner/ Raoni Barcelos ersetzt Jack Shore. Khalid Taha muss sich wenige Tage vor seinem nächsten UFC-Kampf auf einen neuen Gegner einstellen. Nachdem der Waliser Jack Shore das Duell in Las Vegas am 7. November absagen musste, darf er sich nun auf den Brasilianer Raoni Barcelos vorbereiten. Taha verkündete die Änderung auf seinem Instagram-Account.

Dann geht es für Khalid Taha darum, den bitteren Nachgeschmack seines letzten Kampfes wieder wettzumachen. Der Libanese aus Dortmund hatte sich dabei im Oktober 2019 in Australien gegen Bruno Silva durchgesetzt und den Brasilianer per Arm-Triangle Choke zur Aufgabe gebracht. Lange konnte sich der 28-Jährige nicht über den Sieg freuen, kurz vor Jahreswechsel wurde bekannt, dass Taha wegen eines Medikaments gegen seine Augeninfektion durch eine Dopingkontrolle fiel.

Nach Ablauf seiner Sperre ist der „Warrior“ nun zurück, um sich am 7. November im Octagon der UFC zurückzumelden. Mit dem neuen Gegner bekommt Taha nun auch eine andere Herausforderung vorgesetzt. Denn Raoni Barcelos ist ein erfahrener Kämpfer, der seit sechseinhalb Jahren keinen Kampf mehr verlor und in der UFC in vier Kämpfen unbesiegt ist. Dabei schlug er unter anderem Kurt Holobaugh K.o. und verpasste Said Nurmagomedov die einzige UFC-Niederlage. Der 33-Jährige stand in diesem Jahr noch nicht im Käfig, da ein Kampf gegen den amerikanischen Ringer Cody Stamann der Corona-Pandemie zum Opfer fiel.

Somit sieht das Programm für den 7. November wie folgt aus:

UFC Las Vegas
7. November 2020
UFC Apex in Las Vegas, Nevada, USA

Thiago Santos vs. Glover Teixeira
Brendan Allen vs. Ian Heinisch
Claudia Gadelha vs. Xiaonan Yan
Andrei Arlovski vs. Tanner Boser
Marcos Rogerio de Lima vs. Alexander Romanov
Vanessa Melo vs. Sarah Moras
Trevin Giles vs. Bevon Lewis
Ramiz Brahimaj vs. Max Griffin
Felipe Colares vs. Gustavo Lopez
Darren Elkins vs. Eduardo Garagorri
Raoni Barcelos vs. Khalid Taha

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UFC Deutschland MMA Deutschland UFC News
news-25333 Wed, 28 Oct 2020 11:14:28 +0100 Zeitner und Bosuko mit Auftritten bei GCP 2 https://www.gnp1.de/mma/mma-deutschland/news/zeitner-und-bosuko-mit-auftritten-bei-gcp-2/ Vier neue Duelle für die Veranstaltung am 21. November. Es ist ein nicht selten zu beobachtendes Phänomen, dass einem großen Hauptkampf eine nicht ganz so spektakulär bestückte Fightcard vorausgeht. Oft überstrahlt der Hauptkampf die anderen Kampfpaarungen, welches ihm durch Fans und Medien geschenkt wird - manchmal hat es monetäre Gründe. Worin auch immer die Gründe für diesen Effekt liegen mögen, die Organisatoren von German Cage Pioneer scheinen diese, zumindest bis dato, für sich nicht gelten lassen zu wollen. Denn nachdem die Matchmaker hinter GCP bereits mit dem Hauptkampf einen echten Kracher vorgelegt haben, wird nun ordentlich nachgelegt. Vier neue Paarungen wurden bekannt gegeben.

Einer dieser Kämpfe ist das Mittelgewichtsduell zwischen Jonathan Bosuko und Tarhan Ibragimov. Bosuko macht sich aus Paris, der Stadt der Liebe, auf den Weg nach Speyer. Allzuviel Liebe dürfte der Bellator-Veteran allerdings bei seinem zweiten Kampf auf deutschem Boden nicht im Gepäck haben. Ist ihm doch sein letzter Kampf ganz sicher in sehr schlechter Erinnerung geblieben. Bei diesem stand er im letzten Monat im Hauptkampf der zweiten Auflage des National Fighting Championship (NFC) in Krefeld gegen Marc Doussis im Käfig und hatte mindestens eine Hand schon am NFC-Mittelgewichtstitel, als er seinen Gegner an den Rand einer K.o.-Niederlage brachte. Ein illegales Knie verhinderte das Vorhaben jedoch und somit konnte er den Gürtel nicht mit nach Paris entführen.

Für eine gewisse Grundaggressivität dürfte auch bei seinem Kontrahenten gesorgt sein. Aus einer anderen europäischen Hauptstadt, aus Wien, reist sein Gegner, der gebürtige Tschetschene Tarhan Ibragimov an. Auch er kennt das unbefriedigende Gefühl einer No Contest-Wertung aus seinen früheren Kämpfen. Somit dürfte Ibragimov ebenso an einem deutlichen Ergebnis interessiert und entsprechend motiviert sein. Anders als Bosuko, der seine Kämpfe vornehmlich im Stand führt, konnte Ibragimov zwei Drittel seiner bisherigen Siege durch Submission erringen. Wie zuletzt gegen Willi Ott, den er in der ersten Runde zur Aufgabe brachte. Den reinen Klassiker „Striker vs. Grappler“ sollten wir dennoch nicht unbedingt erwarten, hat Ibragimov doch ebenso starke Fäuste, wodurch ein K.o. auf beiden Seiten zu jeder Zeit möglich erscheint.

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MMA Deutschland
news-25332 Tue, 27 Oct 2020 19:02:23 +0100 Wunsch erfüllt: Khabib neuer Pound-for-Pound-Spitzenreiter https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/wunsch-erfuellt-khabib-neuer-pound-for-pound-spitzenreiter/ Khabib Nurmagomedov löst Jon Jones an der Spitze ab. Khabib Nurmagomedov verabschiedete sich am Samstag mit dem Wunsch aus der UFC, nach seiner Titelverteidigung über Justin Gaethje die Pound-for-Pound-Rangliste anzuführen. Nun wurde ihm dieser Wunsch erfüllt, seit Dienstag wird der Dagestaner als gewichtsklassenübergreifend bester Kämpfer der UFC geführt.

„Ich habe einen Wunsch an die UFC, ihr müsst mich am Dienstag auf die Nummer 1 der Pound-for-Pound-Liste setzen, das habe ich mir verdient“, hatte Khabib Nurmagomedov nach seiner Titelverteidigung gefordert. „Der unangefochtene, unbesiegte Leichtgewichts-Champion, 13 zu 0, 13 in der UFC, 29 im MMA. Ich glaube, das habe ich mir verdient.“

Mit dem jüngsten Rankings-Update wurde ihm nun dieser Wunsch erfüllt. Seit Dienstag steht Nurmagomedov an erster Stelle, gleichbedeutend mit dem inoffiziellen Titel als bester MMA-Kämpfer der Welt, der bisher noch Jon Jones gehörte. Bisher hatte Nurmagomedov als Champion nur das Leichtgewicht angeführt.

„Es war die Arbeit meines Lebens“, schrieb Nurmagomedov auf Instagram, nachdem er vom Rankings-Update erfuhr. „Ich habe nichts geschenkt bekommen, mir wurde nichts einfach gemacht, weil ich ein netter Typ bin. Harte Arbeit, Hoffnung auf Allah und Geduld, diese drei Zutaten haben mir geholfen, erfolgreich zu werden und natürlich Rat und Kontrolle meines Vaters, der viel Zeit und Arbeit in mich investiert hat.“

Wie lange Nurmagomedov sich über seinen Spitzenplatz freuen kann, ist nun die Frage. Als Kämpfer im Ruhestand dürfte er in ein paar Wochen komplett aus den Ranglisten entfernt werden. Spätestens, wenn er nicht mehr Teil des USADA-Testprogramms ist, dürfte sein Rücktritt endgültig offiziell sein.

In den letzten Tagen hatte sich vor allem Jon Jones über die Forderung Nurmagomedovs geärgert und immer wieder betont, dass er allein aufgrund seiner vielen Titelverteidigungen im Halbschwergewicht den Titel als Pound-for-Pound-König behalten müsse.

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UFC News
news-25331 Tue, 27 Oct 2020 12:04:39 +0100 Dana White hofft auf März für Miocic gegen Ngannou https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/dana-white-hofft-auf-maerz-fuer-miocic-gegen-ngannou/ UFC-Präsident äußert sich zum Schwergewichtstitelkampf. Francis Ngannou heißt der nächste Herausforderer auf Stipe Miocics Titel im Schwergewicht. Doch wann der Kameruner seine Revanche gegen den Champion erhält, ist derzeit noch unklar. UFC-Präsident Dana White hofft auf einen Termin im März.

„Der Kampf wird nicht vor März stattfinden“, sagte White in einem Gespräch mit TMZ Sports. „Es könnte klappen. Das ist auf jeden Fall das Ziel. Wir müssen abwarten.“

Miocic stand in diesem Jahr nur einmal im August im Käfig und beendete die Trilogie gegen Daniel Cormier mit einem klaren Punktsieg bei UFC 252. Der Champion konnte in den letzten Jahren nur einmal mehr als einen Kampf absolvieren, als er 2018 mit einer Titelverteidigung gegen Francis Ngannou begann und im Sommer den Titel an Cormier verlor. Ein Jahr später bekam er den Rückkampf, ein weiteres Jahr später fand die Trilogie gegen Cormier ihren Abschluss.

Für Ngannou geht die Wartezeit damit weiter. Der „Predator“ stand nach seiner Niederlage gegen Miocic zwei weitere Male im Jahr 2018 im Käfig, musste sich zwar Derrick Lewis geschlagen geben, machte dann jedoch erneut kurzen Prozess mit Curtis Blaydes. Im vergangenen Jahr knockte der 34-Jährige die Ex-Champions Cain Velasquez und Junior dos Santos aus und benötigte dafür keine zwei Minuten Kampfzeit.

Erst vor wenigen Tagen beschwerte sich Ngannou über seine lange Inaktivität und machte seinem Frust auf Twitter Luft, indem er sich darüber beschwerte, in den letzten 16 Monaten nur 20 Sekunden gegen Jairzinho Rozenstruik im Mai bei UFC 249 gekämpft zu haben.

Zumal es Miocic nicht besonders eilig haben dürfte. Der UFC-Champion erklärte in der Vergangenheit bereits, dass ihn ein weiterer Kampf gegen Ngannou nicht reizt, da er das erste Duell klar gewonnen hatte.

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UFC News
news-25330 Tue, 27 Oct 2020 11:14:52 +0100 Mike Tyson und Roy Jones Jr. bekommen eigenen „Frontline Battle“-Gürtel https://www.gnp1.de/boxen/allgemein/news/mike-tyson-und-roy-jones-jr-bekommen-eigenen-frontline-battle-guertel/ WBC-Weltverband lobt Gürtel für Schaukampf aus. Eigentlich sollen sich Mike Tyson und Roy Jones Jr. am 28. November nur für einen Schaukampf im Ring gegenüberstehen. Einem Kampf ohne Wertung. Das hält den WBC-Weltverband jedoch nicht davon ab, einen eigenen Gürtel aus dem Boden zu stampfen, den „Frontline Battle Belt“.

Das teilte der Weltverband in einer Pressemitteilung am Montag mit. Da die Box-Veranstaltung am 28. November unter dem Titel „Frontline Battle“ stattfindet, trägt auch der Gürtel den entsprechenden Namen „Frontline Battle Belt“ und wird speziell auf den Kampf der beiden Box-Legenden zugeschnitten.

So schmücken die Profilbilder beider Boxer den Titel neben dem Logo der WBC, dem Namen der Veranstaltung und dem Symbol der „Black Lives Matter“-Bewegung, deren Slogan auch im Zentrum des Gürtels platziert wurde. Die WBC wird sich darüber hinaus auch um Punktrichter kümmern und will dabei drei legendäre Box-Weltmeister einsetzen.

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Boxen
news-25329 Tue, 27 Oct 2020 10:07:18 +0100 KSW 56: Roberto Soldic kämpft gegen Michal Materla im Mittelgewicht https://www.gnp1.de/mma/mma-deutschland/news/ksw-56-roberto-soldic-kaempft-gegen-michal-materla-im-mittelgewicht/ KSW gibt Kampf zwischen Champion und Ex-Champion bekannt. Der nächste Kampf von Roberto Soldic steht fest. Das Weltergewicht aus Düsseldorf, amtierender KSW-Champion, wird in seinem nächsten Kampf für die polnische Liga die Gewichtsklasse wechseln und sich Ex-Mittelgewichts-Titelträger Michal Materla stellen. Das Duell findet bei KSW 56 am 14. November statt.

Am Montag gab KSW die Paarung für ihre nächste Veranstaltung bekannt. Zuvor hatte die Liga eigentlich eine Titelverteidigung für den Düsseldorfer angekündigt, nun wagt sich Soldic stattdessen ins Mittelgewicht vor und bestreitet den Hauptkampf von KSW 56 gegen Publikumsliebling Michal Materla.

Soldic will dann seinen fünften Sieg in Serie feiern. Der „Robocop“ hat seine letzten vier Kämpfe gewonnen und musste dabei nur gegen Michal Pietrzak über die Distanz gehen, zuvor schickte er Krystian Kaszubowski und Vinicius Bohrer in der ersten Runde auf die Bretter und revanchierte sich am heutigen UFC-Kämpfer Dricus Du Plessis für die erlittene Niederlage aus dem Jahr 2018.

In Materla trifft Soldic auf einen der größten Stars unter dem KSW-Banner. Der 36-Jährige führte jahrelang das Mittelgewicht an, bevor er von Mamed Khalidov entthront wurde. Seitdem versucht Materla, erneut auf den Thron der Gewichtsklasse zu kommen, scheiterte jedoch zwei Mal am zwischenzeitlichen Champion Scott Askham. Zuletzt besiegte Materla Aleksandar Ilic im Oktober mit Ellenbogenstößen und Schlägen aus der Kruzifix-Position, nun geht es gegen dessen UFD-Kollegen Soldic.

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MMA Deutschland MMA - Europa
news-25328 Tue, 27 Oct 2020 09:29:26 +0100 UFC 254: Jared Cannonier kämpfte drei Runden mit gebrochenem Arm https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/ufc-254-jared-cannonier-kaempfte-drei-runden-mit-gebrochenem-arm/ "Killa Gorilla" brach sich bereits in der ersten Runde gegen Robert Whittaker den Unterarm. Am Samstag unterlag Jared Cannonier in einem potenziellen Kampf um eine Titelchance Robert Whittaker bei UFC 254 nach Punkten. Wie jetzt bekannt wurde, zog sich Cannonier beim Kampf um die Spitzenposition der Herausforderer im Mittelgewicht eine Fraktur der Elle im linken Unterarm zu.

Auf seinem Instagram-Account postete der einstige Schwergewichtler im Anschluss an seine einstimmige Punktniederlage ein gemeinsames Foto mit seinem Kontrahenten, welches diese freundschaftlich nach ihrem Duell zeigt. Hierauf ist auch zu erkennen, dass Cannonier seinen linken Arm in einer Schlinge trägt.

"Das lief nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Mein Wille bleibt stark und ich bin froh, wie ich gekämpft habe, wenn man die Umstände berücksichtigt. Der erste Tritt, den er abgefeuert hat, brach meine linke Elle", bestätigte der 36-Jährige seine Verletzung. "Ich konnte nicht in den Kampf finden und hätte mich schneller anpassen müssen, um siegreich zu sein. Daher trage ich die Niederlage mit Stolz."

Für seinen Kontrahenten hatte Cannonier im Anschluss nur lobende Worte parat: "Robert Whittaker übertraf meine Erwartungen sowohl vor, als auch nach dem Kampf. Glückwunsch Kollege! Genieße Weihnachten und dein neues Baby. Es war eine Höllenerfahrung hier zu sein. Ich kann nicht abwarten, es nochmal zu machen", schloss der Amerikaner seine an Whittaker gerichteten Worte ab, der bald mit seiner Frau das vierte Kind erwartet.

Durch die Niederlage gegen den "Reaper" Whittaker endet für Cannonier seine drei Kämpfe umfassende Siegesserie im Mittelgewicht, wo dieser bisher ungeschlagen blieb. Jedoch ist davon auszugehen, dass sich an der Ranglistenplatzierung für den "Killa Gorilla" wenig ändern wird. Platz 2 der offiziellen Herausfordererliste auf den Titel von Israel Adesanya wird ihm vermutlich auch nach der erlittenen Niederlage gegen Whittaker nicht zu nehmen sein, da dieser ohnehin zuvor bereits vor ihm platziert wurde.

Wie Dana White im Anschluss auf der Pressekonferenz zu UFC 254 verlauten ließ, scheint der nächste Aspirant auf einen Titelkampf vermutlich Robert Whittaker zu sein, der von Adesanya sein Gold zurückerobern möchte. "Der Kampf ist sehr attraktiv und ergibt Sinn. Adesanya hat viele Optionen, aber gegen Whittaker ist es am sinnvollsten." Für Jared Cannonier hingegen wäre aktuell sicherlich Paulo Costa, der kürzlich von Adesanya gestoppt wurde, eine sinnvolle Option, um den Anschluss zur Spitze zu behalten.

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UFC News
news-25327 Mon, 26 Oct 2020 15:24:55 +0100 Justin Gaethje: „Es ist zum Kotzen, es tut weh.“ https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/justin-gaethje-es-ist-zum-kotzen-es-tut-weh/ Leichtgewicht denkt schon an die nächsten Kämpfe. Justin Gaethjes großer Traum vom UFC-Titel ist vorerst ausgeträumt. Der Amerikaner musste sich am Samstag im Hauptkampf von UFC 254 Khabib Nurmagomedov geschlagen geben. Auch wenn er seine Momente hatte, ist Gaethje nach dem Kampf einfach enttäuscht.

„Es ist zum Kotzen, es tut weh, es ist sehr emotional, aber so läuft dieser Sport einfach“, erklärte Gaethje nach seiner Niederlage bei ESPN. „Ich hatte ihn fast. Es hätten nicht viele Kicks gefehlt und er hätte nicht mehr laufen können. Er wird die nächsten drei Wochen humpeln. Aber ich kann darauf nicht stolz sein, nachdem ich verloren habe.“

Monatelang hatte Gaethje seine Erfahrung als College-Ringer als Zünglein an der Waage beschrieben, um den Kampf im Stand zu halten und dort für Schaden zu sorgen. Das gelang nur bedingt. Nurmagomedov brachte ihn zum Ende der ersten und dann direkt zum Start der zweiten Runde auf die Matte. Dort angekommen, sah Gaethje nahezu hilflos aus.

„Ich wusste, dass er mich auf den Boden bringen will. Ich war sehr konzentriert und bin der Meinung, dass ich einen guten Job gemacht habe, ihn auf Distanz zu halten und Schaden zu verursachen. Ich muss auf der Matte besser werden, aber ich liebe das Striking und das Kämpfen so sehr. Um der Beste der Welt zu werden, muss man überall großartig sein. Er ist im Grappling besser als ich. Ich nehme neuen Anlauf und da ist es klar, worauf mein Fokus liegen muss.“

Dabei kann es mit dem Training sofort weitergehen. Anders als in seinen bisherigen beiden Niederlagen musste Gaethje schließlich kaum Schaden nehmen, da er einfach in einem Triangle Choke in der zweiten Runde einschlief.

„Ich hatte keine Angst davor, im Choke einzuschlafen, sollte ich verlieren“, so Gaethje weiter. „Ausgeknockt zu werden nervt, weil man davon Langzeitschäden hat. Aber im Würger einschlafen, man träumt schön und dann geht es weiter.“

Für Gaethje schon, für Nurmagomedov nicht. Dieser verkündete noch im Käfig seinen Rücktritt vom Sport. Eine schwere Entscheidung, die Nurmagomedov nach langen Gesprächen seiner Mutter versprochen hatte. Auch Gaethje war vom Entschluss des Champions überrascht.

„Ich hoffe, er hat es sich vorher gut überlegt, weil ich nicht glaube, dass man direkt im Käfig nach einem Kampf Entscheidungen treffen sollte. Man ist so emotional. Ob Sieg oder Niederlage, die Emotionen, die wir durchmachen, kann sich keiner vorstellen. Bei ihm vor allem nach dem Verlust seines Vaters. Ich will mir nicht vorstellen, was er durchmachen musste. Ich habe ihm direkt nach dem Kampf gesagt, dass er seinen Vater stolz gemacht hat. Das hat er.“

Für den Amerikaner geht das Leben nun weiter. Der Amerikaner will schon in naher Zukunft wieder im Käfig stehen, am besten gegen Conor McGregor. Nachdem in diesem Jahr erst McGregor ablehnte und Gaethje später seine Titelchance nicht opfern wollte, wäre jetzt die Zeit dafür gekommen, denkt Gaethje.

„Mit Khabib im Ruhestand bin ich die Nummer 1“, so Gaethje weiter. „Poirier und McGregor sollen kämpfen, aber es ist noch nicht offiziell. Wenn McGregor den Titel will, ich bin hier. Wenn sie den Gürtel jemand anderem gegeben wollen, dann ist es so, aber ich halte mich bereit.“

Denn Gaethje kann es nicht abwarten, wieder im Käfig zu stehen: „Ich bin glücklich über dieses Gefühl. Wenn die Glocke läutet, das ist etwas ganz Besonderes. Ich liebe es. Ich glaube nicht, dass es jemand so sehr liebt, wie ich.“

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UFC News
news-25326 Mon, 26 Oct 2020 10:35:00 +0100 German Cage Pioneer 2: Mohsen trifft auf Özyildirim https://www.gnp1.de/mma/mma-deutschland/news/german-cage-pioneer-2-mohsen-trifft-auf-oezyildirim/ GCP mit nächster Veranstaltung am 21. November in Speyer. Erfolg ist ein zweischneidiges Schwert. Er birgt die Freude und Anerkennung über das Erreichte. Aber er schiebt auch die Erwartungen an künftige Leistungen weiter nach oben. Dies stellt für viele oft eine große Herausforderung dar. Fahim Assadi, seines Zeichens Veranstalter hinter dem erfolgreichen Debüt von German Cage Pioneer, scheint sich dem bewusst zu sein und sich dieser Herausforderung mit voller Tatkraft stellen zu wollen. Auf das Debüt im September dieses Jahres in Lampertheim folgt nun am 21. November direkt der zweite Event, diesmal in Speyer. Mit dem veröffentlichten Hauptkampf legt er die Messlatte für ein hochkarätiges Duell abermals ein weiteres Stückchen höher: Im Leichtgewicht treffen Zafar Mohsen und Mert Özyildirim aufeinander.

Zafar Mohsen (7-2), mit einer aktuellen Bilanz von sieben Siegen bei zwei Niederlagen, dürfte mit breiter Brust in die Halle am neuen Rheinufer in Speyer kommen, denn er konnte sich zuletzt eine Serie von vier Siegen erarbeiten. Wobei die letzten zwei Erfolge sogar vorzeitig durch T.K.o. erfolgten und der letzte noch dazu im Cage von GCP auf dessen Debütevent, vor nur etwas mehr als einem Monat. Dabei von einem Heimvorteil zu sprechen wäre sicher zu viel, aber es dürfte dem afghanischen Judoka vielleicht doch ein Quäntchen mehr Routine geben. Zudem überzeugte er zuletzt durch starke Kicks und knallharte Fäuste.

Bei einem Kampf gegen einen Gegner wie Mert Özyildirim (8-1), wird es auch auf jeden noch so kleinen Unterschied ankommen, um einen Sieg davontragen zu können. Um der Klasse von Özyildirim gerecht zu werden, ist seiner nackten Bilanz aber unbedingt noch hinzuzufügen, dass er bis zu seinem letzten Kampf im April des letzten Jahres ungeschlagen war und sich damit etwa fünf Jahre siegreich durch die Gewichtsklasse gefräst hat, wie kaum ein anderer. Die größte Gefahr geht von ihm wohl in einem Gefecht am Boden aus, von ihm als einen Grappler zu sprechen wäre aber stark verkürzt. So eine Einseitigkeit könnte er sich auf dem kämpferischen Niveau, auf welchem er sich bewegt, zum einen nicht leisten, könnte zum anderen auch seinen bisherigen Erfolg nicht erklären.

Dieser Kampf stellt auch das Fernduell zwei jeweiliger Top-Trainer dar. Zafar Mohsen wird nämlich im Kiboju neben Niko Sulenta unter anderem von Ex-UFC-Kämpfer Dennis Siver betreut und Mert Özyildirim vom Planet Eater-Headcoach und ebenfalls Ex-UFC-Kämpfer Peter Sobotta. Alles in Allem wird es ein Aufeinandertreffen im Top-Level des deutschen MMA und jeder Kampfsportfreund kann sich den 21. November schonmal ganz dick in seinem Kalender ankreuzen.

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MMA Deutschland
news-25325 Mon, 26 Oct 2020 10:27:14 +0100 K-1-Legende Peter Aerts feiert 50. Geburtstag https://www.gnp1.de/thai-kickboxen/allgemein/news/k-1-legende-peter-aerts-feiert-50-geburtstag/ Dreifacher K-1-World-Grand-Prix-Champion ist noch immer dem Sport verschrieben. Einer der erfolgreichsten Kickboxer aller Zeiten feierte am Sonntag, 25. Oktober seinen 50. Geburtstag: Peter Aerts. Während sich andere Athleten mit zunehmendem Alter vom Sport vermehrt distanzieren, sieht man den Niederländer hingegen immer noch regelmäßig vor den Ringseilen, da er sich der Nachwuchsarbeit gewidmet hat.

Zu seiner aktiven Zeit verbreitete der "Dutch Lumberjack" Angst und Schrecken bei seinen Kontrahenten. Mit einer Bilanz von 106 Siegen aus 143 Kämpfen, davon 79 Knockouts, galt dieser Mitte der 90er Jahre als fast unschlagbar. Zu dieser Zeit gewann er auch gleich dreimal den damals so bedeutenden K-1-World-Grand-Prix in den Jahren 1994, 1995 und 1998. So gelang es ihm sogar bei seinem Titelgewinn 1998 in einer Nacht seine drei Kontrahenten allesamt in der ersten Runde auszuknocken.

Die Liste seiner Gegner liest sich wie das "Who-is-Who" der Kickboxszene: Andy Hug, Ernesto Hoost, Semmy Schilt, Badr Hari, Alistair Overeem, Rico Verhoeven, Remy Bonjaski. Es gibt nahezu keinen herausragenden Kickboxer der letzten Jahrzehnte, den der Holländer nicht gekämpft und zumeist auch besiegt hat.

Nach Beendigung der Ausrichtung des World Grand Prix durch die japanische Veranstaltungsreihe hatte Aerts unter anderem auch noch Auftritte bei anderen Marktführern wie Glory. Seinen letzten aktiven Ringauftritt hatte der Niederländer im Januar diesen Jahres, als er in Tokyo den Brasilianer Kusonoki Gyro in der zweiten Runde vorzeitig bezwingen konnte. Im vergangenen Jahr gab er sich bei der La Familia Fight Night nach 30 Jahren wieder die Ehre in Deutschland und schickte Christian Müller auf die Bretter.

Unter anderem war Aerts 2010 auch in dem niederländischen Film "New Kids Turbo" zu sehen, in dem er sich selbst spielte. Aktuell betreibt Aerts eine eigene Kampfsportschule in der niederländischen Stadt Enschede, wo er sich stark der Nachwuchsarbeit widmet und seine Erfahrungen weitergibt.

Wünschen wir ihm, dass er noch viele Jahre der Kampfsportszene treu bleibt und diese weiter bereichert.

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Thai/Kickboxen
news-25324 Sun, 25 Oct 2020 11:51:23 +0100 Überraschter GSP gratuliert Khabib zu perfekter Karriere https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/ueberraschter-gsp-gratuliert-khabib-zu-perfekter-karriere/ Nach Rücktritt von Khabib Nurmagomedov sendet Georges St-Pierre rührende Nachricht. Viele Augen war auf den Leichtgewichtschampion der UFC, Khabib Nurmagomedov, gerichtet, als dieser zur Geste seines Rücktritts seine Handschuhe nach der erfolgreichen Titelverteidigung bei UFC 254 über Justin Gaethje symbolisch auf den Ringboden legte. Darunter auch die des Kanadiers Georges St-Pierre, der den Kampf für eine französische Übertragung verfolgte.

„Ich war überrascht", äußerte sich St-Pierre kurz nach dem Kampf bei ESPN. „Das habe ich nicht erwartet. (...) Ich dachte, er wollte weitermachen und alle Medienvertreter dachten auch, dass er die 30 zu 0 in seiner Bilanz stehen haben möchte. Es ist seine Wahl. Was ein großartiges Ende. Er hinterlässt ein unglaubliches Erbe. Einer der Besten, die wir je gesehen haben, vielleicht sogar der Beste", kommentierte der Kanadier den überraschenden Rücktritt des 32-Jährigen.

So wurde im Vorfeld des Kampfes mit Gaehtje schon über ein Karriereende des russischen Champions gegen Georges St-Pierre spekuliert, der dort die "magische Grenze" von 30 Siegen hätte erreichen können.
Nachdem St-Pierre im Vorfeld von UFC 254 von verschiedenen Seiten aus auf eine eigene Rückkehr gegen Nurmagomedov angesprochen wurde, zeigte sich dieser nun nach Verkündung dessen Rücktritts erleichtert. 

„Es kam nicht zu Stande (der Kampf gegen Khabib, Anm. d. Red.). Ich bin mit mir aktuell im Reinen. Khabib gilt jetzt als unbesiegbar, er ist ungeschlagen, was für eine perfekte Karriere. (...) Er tritt auf dem Thron mit der besten Leistung seiner Karriere zurück, der perfekte Kampf in der perfekten Karriere, was will man mehr?"

Weiterhin äußerte der ehemalige Champion, Nurmagomedov habe den richtigen Zeitpunkt zum Rücktritt genutzt: „Ich sehe ständig Athleten, die zu viele Kämpfe bestritten haben. (...) So etwas wünsche ich niemandem. Khabib hat hiermit eine geniale Entscheidung getroffen. Wie alles im Leben, alles hat einen Anfang und ein Ende."

Schließlich fand das einstige Aushängeschild emotionale Worte, die er sehr persönlich an Nurmagomedov richtete, dessen Vater erst vor Kurzem verstorben war: „Khabib, folge deinem Herzen. Mache das, was dich und die Menschen, die dich lieben, glücklich macht. Mach dir keinen Druck. Treffe die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt. Die Möglichkeiten für dich sind unendlich. Du kannst machen, was auch immer du willst. Gratulation! Was eine beeindruckende Karriere, man, der perfekte Kampf und die perfekte Karriere, was du hingelegt hast!"

Auf seine eigenen Zukunftspläne angesprochen, äußerte St-Pierre: „Ich bin vor drei Jahren Jahren zurückgetreten. Die Leute spekulieren halt nur immer (über ein Comeback, Anm. d. Red.). Ich bin selbst gerade glücklich mit mir und was ich mache, wisst ihr, was ich meine. Aber man sollte niemals nie im Leben sagen. (...) Ich lasse mir eine Tür auf, aber aktuell ist eine Rückkehr keine Option für mich."

Der Rücktritt des neuen Pound-for-Pound-Königs Nurmagomedov erweckt jedenfalls den Eindruck, dass dieser gut durchdacht und endgültig ist. Ein ständiger Rücktritt vom Rücktritt wie bei seinem einstigen Kontrahenten Conor McGregor ist hier weniger zu erwarten. Schade nur, dass der Fangemeinde der finale Kampf gegen den Endgegner St-Pierre verwehrt blieb, aber zu einem Rücktritt auf dem Höhepunkt kann man nur gratulieren, dies gelang nur den Wenigsten.

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UFC News
news-25323 Sun, 25 Oct 2020 11:25:18 +0100 Ex-WWE-Star Jake Hager kehrt am 29. Oktober bei Bellator 250 in den Käfig zurück https://www.gnp1.de/mma/mma-restliche-welt/news/ex-wwe-star-jake-hager-kehrt-am-29-oktober-bei-bellator-250-in-den-kaefig-zurueck/ Amerikaner trifft im vierten MMA-Kampf auf Brandon Calton. Jake Hager ist wieder da. Der frühere WWE- und derzeitige AEW-Wrestler steht am 29. Oktober bei Bellator 250 in der Mohegun Sun Arena in Uncasville, Conneticut wieder im Käfig. Dabei trifft er auf Brandon Calton.

Jake Hager, der zu WWE-Zeiten als „Jack Swagger“ bekannt geworden war, startete seine Bellator-Karriere mit zwei- aufeinander folgenden Submission-Siegen über T.J. Jones und J.W. Kiser. In seinem letzten Auftritt, einem Kampf gegen Anthony Garret bei Bellator 231, musste Hager einen No Contest hinnehmen, nachdem der ehemalige Wrestling-Star seinem Gegner wiederholt Tiefschläge mit Kniestößen verpasst hatte. Ein Rückschlag für Hager, der vor seiner elf Jahre andauenden Zeit bei der WWE ein All-American Ringer an der Oklahoma Universität gewesen war.

In seinem Gegner Brandon Calton trifft Hager auf einen ähnlich erfahrenen Gegner. Calton steht derzeit mit einer Bilanz von zwei Siegen und keiner Niederlage bis dato ungeschlagen da, wobei beide Siege vorzeitig durch T.K.o. kamen. Bevor der 40-Jährige im Juni sein Debüt als Profi gab, konnte der Spätberufene fünf Amateurkämpfe gewinnen.

Bellator 250 findet in der Nacht zum Freitag statt, das Programm sieht wie folgt aus:

Bellator 250
29. Oktober 2020
Mohegan Sun Arena in Uncasville, Connecticut, USA

Titelkampf im Mittelgewicht
Douglas Lima vs. Gegard Mousasi

Brandon Girtz vs. Henry Corrales
Veta Arteaga vs. Desiree Yanez
Sabah Homasi vs. Bobby Voelker
Nick Newell vs. Zach Zane
Johnny Eblen vs. Taylor Johnson
Jake Hager vs. Brandon Calton
Jared Scoggins vs. Toby Misech
Adam Borics vs. Erick Sanchez

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MMA Restliche Welt
news-25322 Sun, 25 Oct 2020 08:39:16 +0100 Khabib Nurmagomedov beendet Karriere nach Sieg bei UFC 254 https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/khabib-nurmagomedov-beendet-karriere-nach-sieg-bei-ufc-254/ UFC-Champion zieht sich unbesiegt vom Kampfsport zurück. Khabib Nurmagomedov feierte am Samstag im Hauptkampf von UFC 254 nicht nur einen klaren Sieg gegen Justin Gaethje, um seinen Titel zum dritten Mal zu verteidigen, er überraschte auch die Experten und Fans, indem er unmittelbar nach dem Sieg seine Handschuhe im Käfig ablegte und sein Karriereende verkündete.

„Heute möchte ich bekanntgeben, dass das mein letzter Kampf war“, erklärte Nurmagomedov noch im Käfig. „Keine Chance, dass ich ohne meinen Vater antrete. Nachdem mein Vater gestorben ist, hat mich die UFC wegen Justin angerufen. Ich habe drei Tage lang mit meiner Mutter gesprochen. Sie wollte nicht, dass ich ohne meinen Vater kämpfe, aber ich habe ihr versprochen, dass es mein letzter Kampf sein wird. Ich habe ihr mein Wort gegeben. Das war mein letzter Kampf.“

In diesem zeigte Khabib Nurmagomedov noch einmal seine Stärken. Im Stand scheuchte er Gaethje durch den Käfig, konnte selbst Hände landen, während er Leg Kicks abwehrte und machte dann mit Takedowns erst die erste Runde klar, bevor er im zweiten Durchgang erneut einen Takedown landete, aus der Mount einen Triangle Choke ansetzte und damit Gaethje zur Aufgabe brachte.

Nurmagomedov beendete seine MMA-Karriere damit ungeschlagen mit 29 Siegen in 29 Kämpfen, 13 davon in der UFC, und verteidigte dabei den UFC-Titel im Leichtgewicht drei Mal gegen Conor McGregor, Dustin Poirier und eben Gaethje. Im Nachgang bedankte sich Nurmagomedov bei der UFC-Chefetage und auch bei seinem Gegner Justin Gaethje, der ihm vor Jahren einst bei einem Weight Cut half.

Damit sind auch die Spekulationen um einen Kampf gegen die kanadische MMA-Legende Georges St-Pierre ad acta gelegt. Nurmagomedov hatte monatelang für einen Kampf gegen den Kanadier geworben, um mit dem 30. Kampf, wie von Vater Abdulmanap gewünscht, in die Rente zu gehen. Nun kommt er dem Wunsch seines im Juli verstorbenen Vaters zuvor.

Zum Abschied hatte der Champion nur noch einen eigenen Wunsch: „Ich will nur eine Sache von der UFC, am Dienstag müsst ihr mich auf die Nummer 1 in der Pound for Pound Rangliste setzen, ich habe mir das verdient."

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UFC News
news-25321 Sat, 24 Oct 2020 23:06:00 +0200 UFC 254 Ergebnisse: Khabib tappt Gaethje im Triangle https://www.gnp1.de/ergebnisse/news/ufc-254-ergebnisse-khabib-tappt-gaethje-im-triangle/ Whittaker sieg gegen Cannonier, Volkov knockt Harris aus. UFC 254 ist Geschichte. In Abu Dhabi. Beim größten PPV des Jahres feierte Leichtgewichts-Champion Khabib Nurmagomedov einen weiteren eindrucksvollen Sieg, als er Justin Gaethje in der zweiten Runde in einem Triangle Choke zur Aufgabe bringen konnte.

Von Beginn an befand sich Nurmagomedov in der Offensive. Der Champion scheuchte Gaethje durch den Käfig, der sich mit Leg Kicks zu wehren versuchte, gelegentlich seine Fäuste durchbrachte, doch zum Ende der Runde auf die Matte gezerrt wurde.

In der zweiten Runde ein ähnliches Bild. Zwar blieb Gaethje kontrollierter und feuerte nicht mehr so viele weite Haken ab, doch auch so schaffte Nurmagomedov seinen Takedown am Käfig. Der Dagestaner bewegte sich mühelos in die Full Mount und zog dort einen Triangle Choke an, in dem er Gaethje mitzog.

Gaethje konnte sich nicht aus der Umklammerung befreien, sondern konnte nur noch abklopfen. Das gleich mehrfach, da der Ringrichter die erste Aufgabe nicht registrierte, sodass der Amerikaner sogar nach 1:34 Minuten im Würgegriff einschlief. Der 29. Sieg im 29. Kampf für Khabib Nurmagomedov, der danach seine Karriere beendete.

Whittaker beendet Cannoniers Siegesserie

Whittaker ließ die Fäuste fliegen, Cannonier verlegte sich auf Leg Kicks. Diese schienen dem Australier nur bedingt zuzusetzen, Whittaker kontrollierte das Tempo und konnte sich größtenteils ungefährdet seine Lücken suchen, um mit schnellen Fäusten die Deckung zu durchdringen.

Nach zwei Runden, in denen sich Whittaker zusehends ein Übergewicht erarbeitete, konnte Whittaker im letzten Durchgang noch einen Wirkungstreffer landen, von dem Cannonier angeschlagen durch den Käfig taumelte und kopfüber auf die Matte stürzte. Whittaker gelangte sogar in die Full Mount, konnte den Kampf jedoch nicht beenden.

Dafür musste der Australier in der letzten Minute des Kampfes selbst einen harten Treffer einstecken, nachdem Cannonier noch einmal alles in die Waagschale warf. Es sollte nicht reichen, Whittaker brachte den einstimmigen Punktsieg über die Zeit.

Volkov schickt Harris auf die Bretter

Alexander Volkov meldet sich in der Spitzengruppe des Schwergewichts zurück, indem er Walt Harris ausknockte. Nach einer ausgeglichenen ersten Runde leitete „Drago“ zu Beginn der zweiten Runde das Ende des Kampfes mit einem Front Kick zum Körper ein, von dem Harris mit schmerzverzerrtem Gesicht zurückwich. Mit schnellen Händen erledigte der Russe den Rest. Der 32-Jährige machte sich damit selbst das schönste Geburtstagsgeschenk.

Lauren Murphy zeigte gegen die usbekische Ringerin Liliya Sharikova eine ihrer besten Leistungen im UFC-Käfig und siegte mit einem Rear-Naked Choke nach 3:31 in Runde 1. Im Anschluss feierte Phil Hawes ein erfolgreiches UFC-Debüt und knockte Whittakers Teamkollegen Jacob Malkoun innerhalb von 18 Sekunden aus.

Dieses Mal gab es keine Kontroverse im Halbschwergewichtsduell zwischen Magomed Ankalaev und Ion Cutelaba. Zwar hielt Cutelaba länger durch, als im Februar, als er in der ersten Minute aus dem Kampf genommen wurde, die Niederlage konnte er jedoch nicht verhindern. Ankalaev streckte ihn mit einem linken Haken in der letzten Minute nieder und schlug ihn mit weiteren Treffern am Boden K.o.

Tuivasa schlägt Struve K.o.

In den Vorkämpfen konnte Tai Tuivasa seine Niederlagenserie beenden. Gegen Stefan Struve war der Australier eine Runde lang in der Offensive, bevor er den Niederländer zum Ende der Runde am Käfig stellte und solange mit Treffern eindeckte, bis der „Skyscraper“ nach einem Uppercut auf die Bretter ging. Der „Shoey“ wurde Tuivasa danach leider verwehrt.

Zuvor zeigten Casey Kenney und Nathaniel Wood einen spannenden Kampf auf Augenhöhe im Bantamgewicht, den Kenney knapp nach Punkten gewinnen konnte. Miranda Maverick bezwang Liana Jojua, nachdem die Georgierin eine tiefe Wunde an der Nase davontrug und nach einer Runde nicht weiterkämpfen durfte.

UFC-Debütant Shavkhat Rakhmonov setzte sich gegen den brasilianischen Veteranen Alex Oliveira durch und brachte den Brasilianer in der ersten Runde per Guillotine zur Aufgabe. Im Eröffnungskampf setzte sich der Spanier Joel Alvarez mit einer Armbar gegen Alexander Yakovlev durch.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

UFC 254
24. Oktober 2020
Yas Island in Abu Dhabi, UAE

Hauptprogramm

Titelkampf im Leichtgewicht
Khabib Nurmagomedov bes. Justin Gaethje via Triangle Choke nach 1:34 in Rd. 2

Robert Whittaker bes. Jared Cannonier einstimmig nach Punkten (29:28, 29:28, 29:28)
Alexander Volkov bes. Walt Harris via T.K.o. (Kick & Schläge) nach 1:15 in Rd. 2
Phil Hawes bes. Jacob Malkoun via T.K.o. (Schläge) nach 0:18 in Rd. 1
Lauren Murphyvia bes. Liliya Shakirova via Rear-Naked Choke nach 3:31 in Rd. 1
Magomed Ankalaev bes. Ion Cutelaba via K.o. (Schläge) nach 4:19 in Rd. 1

Vorprogramm

Tai Tuivasa bes. Stefan Struve via K.o. (Schläge) nach 4:59 in Rd. 1
Casey Kenney bes. Nathaniel Wood einstimmig nach Punkten (29:28, 29:28, 30:27)
Shavkat Rakhmonov bes. Alex Oliveira via Guillotine Choke nach 4:40 in Rd. 1
Sam Alvey vs. Da Un Jung endet geteilt unentschieden (29:28, 28:29, 28:28)
Miranda Maverick bes. Liana Jojua via T.K.o. (Abbruch durch Ringarzt) nach 5:00 in Rd. 1
Joel Alvarez bes. Alexander Yakovlev via Armbar nach 3:00 in Rd. 1

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Ergebnisse UFC News
news-25320 Sat, 24 Oct 2020 15:59:53 +0200 Kontroverse um Waage bei Khabib Nurmagomedov vor UFC 254 https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/kontroverse-um-waage-bei-khabib-nurmagomedov-vor-ufc-254/ Wurde der UFC-Champion richtig eingewogen? In UFC 254 steht der Organisation der größte und wichtigste PPV des Jahres bevor. Verteidigt UFC-Champion Khabib Nurmagomedov seinen Titel gegen Justin Gaethje, winkt ein Duell gegen die MMA-Legende Georges St-Pierre. Entsprechend erleichtert wirkte der Champion, nachdem sein Kampfgewicht durchgegeben wurde, aber wurde vorher richtig gemessen?

Khabib Nurmagomedov war am Freitag der erste Kämpfer, der das Zeitfenster des Wiegens nutzen und sich für den Titelkampf einwiegen wollte. Noch bevor er die Waage betrat, bat er um ein Handtuch als Sichtschutz, um seine Kleidung abzulegen und unter das Limit von 155 Pfund zu kommen.

Unbekleidet stieg Nurmagomedov auf die Waage, als das Kampfgewicht von 155 Pfund vom Kommissar verkündet wurde, stieß er einen tiefen Seufzer aus, zog sich wieder an und verließ den Presseraum mit der Waage. Doch nun wird sein Kampfgewicht von mehreren Seiten in Zweifel gezogen. Denn der Kommissar vor Ort stellte erstaunlich schnell fest, dass Nurmagomedov das Limit eingehalten hatte.

Denn noch bevor die Waage zum Stehen kam, erklärte der Kommissar Nurmagomedov für eingewogen. Anders bei Justin Gaethje. Hier wartete der Kommissar ab, bis der Balken stillstand, bevor er das Gewicht durchgab und die Waage für den nächsten Kämpfer neu einstellte. In den sozialen Netzwerken kamen prompt Gerüchte auf, Nurmagomedov habe das Kampfgewicht nicht geschafft.

Neben zahlreichen aktiven MMA-Kämpfern war es vor allem Ernährungsexperte Mike Dolce, der das Ergebnis der Waage anzweifelte und auf YouTube Vorwürfe an die Kommission richtete: „Als Khabib auf die Waage stieg, hat der Inspektor entweder durch reine Inkompetenz oder absichtlich einen großen Fehler gemacht, der Millionen Dollar wert sein könnte.“

„Der Balken bewegt sich noch nach oben, er muss sich aber im Gleichgewicht befinden. Er bewegt sich noch nach oben. Das bedeutet, er ist schwerer und der Offizielle wischt das beiseite, als sich der Balken noch bewegt. Er stabilisiert sich nicht in der Mitte, das ist nicht korrekt.“

UFC-Kämpfer können sich, bevor sie vor der Presse auf die Waage steigen, in einem Nebenzimmer auf die Waage steigen und haben in der Regel auch eine Waage auf dem Hotelzimmer, um ihr Gewicht zu kontrollieren. Der Gesichtsausdruck Nurmagomedovs und die Tatsache, dass der Kämpfer als allererster Kämpfer auf die Waage stieg, lassen nun Raum zur Spekulation.

Nurmagomedov kann das egal sein. Die Kommission erklärte ihn für ordnungsgemäß eingewogen, mehr muss den Kämpfer nicht interessieren und das Gegenteil zu beweisen, ist zudem nicht mehr möglich.

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UFC News
news-25319 Sat, 24 Oct 2020 13:50:11 +0200 Nach Druck der UFC: Leon Edwards am 19. Dezember gegen Khamzat Chimaev https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/nach-druck-der-ufc-leon-edwards-am-19-dezember-gegen-khamzat-chimaev/ Dana White bestätigt Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten im Weltergewicht. Wie der UFC-Präsidenten in der "Jim Rowe Show" bestätigte, wird dem Wunsch des aufstrebenden Khamzat Chimaev entsprochen, sich mit der Elite des UFC-Kaders zu messen. Mit Leon Edwards steht ihm die aktuelle Nummer drei des Weltergewichts gegenüber.

"Wir haben den Deal für Leon Edwards gegen Chimaev abgeschlossen", sagte White. "Sie wollen den Kampf. Es wird ein großartiges Duell und er (Chimaev) kann aufhören, alle auf Twitter herauszufordern, er hat jetzt seinen Gegner."

Tatsächlich hat der Brite Leon Edwards über die sozialen Medien bei Chimaev angefragt, ob er zu einem Duell bereit sei. Zuvor wurde Edwards von der UFC kurzerhand aus den Ranglisten entfernt, nachdem dieser seit seinem Sieg im Juli 2019 über Rafael dos Anjos nicht mehr aktiv zu sehen war.

"Ich bin immer noch in der Rangliste. Sch...ß auf die Inaktivität, der einzige Grund, warum ich nicht gekämpft habe, ist, dass alle diese Spitzenleute mir aus dem Weg gehen. Khamzat, willst du kämpfen?", kommentierte der zuvor als Nummer drei der Rangliste geführte Edwards seine aktuelle Situation auf Twitter.

Die Antwort des in Stockholm lebenden Chimaev ließ nicht lange auf sich warten. "Ich bin immer bereit zu kämpfen. Los geht’s,  Rock’n‘Roll Baby", kam die direkte Antwort in den sozialen Medien, die man durchaus als Zusage interpretieren konnte.

"Rocky" Edwards wurde auf Grund von Inaktivität nach acht aufeinander folgenden Siegen von seinem dritten Ranglistenplatz aus den Rankings entfernt. Grund hierfür seien mehrere Absagen gewesen, u.a. als kurzfristiger Ersatz für seinen letzten Bezwinger, den Weltergewichtschampion Kamaru Usman. Zuvor wurde ein im März angesetztes Duell gegen Usman‘s Vorgänger, Tyron Woodley, auf Grund der Pandemie abgesagt.

Ob die Entfernung des Briten von Seiten der Offiziellen aus den Ranglisten der Pflichtherausforderer etwas damit zu tun hat, um diesen schnellstmöglich wieder zu einem Kampf zu bewegen, kann von hiesiger Stelle aus lediglich vermutet werden. Schließlich sind Kämpfer, welche verletzungsbedingt länger als Edwards inaktiv waren, wie z.B. Thiago Santos, noch in den Ranglisten vertreten. Auch Brian Ortega bekam nach längerer Auszeit durch seinen kürzlich eingefahren Comebacksieg einen direkten Titelkampf zugesprochen.

Gegen den erst seit drei Kämpfen im UFC-Kader stehenden, hochgehypten Chimaev, der konstant Gegner aus den Top-10 fordert, war es bisher schwierig, einen solchen zu finden, da diese sich durch einen Sieg nicht in der Rangliste nach vorne katapultieren könnten und dahingehend nichts zu gewinnen hätten.

Ein Kampf gegen den sowohl im Welter-, als auch im Mittelgewicht aktiven, gebürtigen Russen stellt daher für jeden gelisteten Kämpfer eine große Gefahr dar. Nachdem dieser den modernen Rekord der UFC für den kürzesten, aufeinanderfolgende Sieg (innerhalb von 10 Tagen) einstellte, hielt er sich mit seinen Ambitionen in Richtung Spitze nicht zurück.

In einem Interview mit Dan Hardy auf seinen weiteren Fahrplan in Bezug auf einen Titelkampf angesprochen, äußerte der Ringer: "Ich denke, zwei Kämpfe brauche ich noch." Als dieser nachhakte, auf welche Gewichtsklasse sich dieser konzentrieren wolle, äußerte Chimaev: "Ich weiß es nicht, dies spielt für mich auch keine Rolle. Gegen beide Jungs, vielleicht sogar am selben Abend beide Kämpfe, wir werden sehen."

Durch die jetzige Ansetzung ist allen Seiten geholfen. Edwards erhält seine Platzierung als aktuelle Nummer drei zurück und Chimaev könnte sich durch einen Sieg schlagartig in den Ranglisten nach vorne katapultieren. "Dieser Junge will alle kämpfen", schwärmt White von dem 26-Jährigem. "Ihm ist es egal, ob er eine oder zwei Gewichtsklassen aufsteigen muss. Wenn man ein echter Fan ist, machen solche Jungs einfach Spaß", so der UFC-Boss weiter.

Auch wenn Chimaev alle seine neun Profikämpfe vorzeitig beenden konnte, ist es mehr als fraglich, ob sein Vorhaben, sich gleich mit der Elite der jeweiligen Gewichtsklassen duellieren zu wollen, ihn nicht auf den Boden der Tatsachen zurückbringen wird. Immerhin befand sich in seinem Kampfrekord noch kein Gegner mit den Qualitäten eines Leon Edwards.

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UFC News
news-25318 Sat, 24 Oct 2020 11:55:18 +0200 GNP1-PROGNOSEN FÜR UFC 254 https://www.gnp1.de/features/news/gnp1-prognosen-fuer-ufc-254/ Unsere Expertentipprunde für den heutigen Event in Abu Dhabi. Herzlich Willkommen zur neuesten Ausgabe unserer hauseigenen Expertentipprunde. Dieses Mal werden wir für UFC 254 einen Blick in unsere Kristallkugeln werfen und unsere Einschätzungen zu drei Hauptkämpfen abgeben.

Für die Veranstaltung am heutigen Samstag geben Elias Stefanescu, Alexander-Petzel Gligorea, Christian Bolle, Stefan Schander, Mark Bergmann, Christian Pahl, Dieter Klaus Glasmann und Rouven Müller ihre Prognosen ab:

Khabib Nurmagomedov vs. Justin Gaethje

Elias Stefanescu: Nurmagomedov wurde in seiner Karriere noch nie wirklich an den Rand einer Niederlage gebracht. An seinem Schwachpunkt, dem Standkampf, hat er über Jahre gearbeitet und ist inzw. in allen Bereichen solide – im Ringen und Kontrolle am Boden gar überragend. Sollte der Plan, mit dem er bislang jeden seiner Gegner zermürben konnte, erneut gelingen, zementiert er seinen Legendenstatus ein. Gathje ist zwar ein guter Anti-Wrestler, doch kann ich mir nicht vorstellen, dass er die Takedowns über lange Distanz abwehrt und somit wird Khabib ihn am Boden dominieren. Sollte Gaethje den Kampf über längere Strecken auf den Beinen halten, könnte es spannend werden - aber das haben mehrere vor ihm erfolglos versucht. Khabib durch T.K.o.

Stefan Schander: Ich glaube ehrlich, dass wird Khabibs schwerster Kampf, aus mehreren Gründen. Alle sprechen davon, dass Gaethjes Ringen Khabib Schwierigkeiten machen wird, ich glaube jedoch, dass Gaethjes Timing im Gesamten das größte Problem für Nurmagomedov sein wird. Man hat im Ferguson-Kampf sehen können, wie präzise und wie auf den Punkt Gaethje getroffen hat. Khabib wird Gaethje auf den Boden kriegen, aber für mich stellst sich nicht die Frage, ob Gaethje wieder hochkommt, sondern ob er im Prozess Khabib mit einem Kick oder Schlag trifft. Ich glaube Khabib wird gewinnen, aber ich würde mich nicht wundern, wenn es Justin macht.

Christian Bolle: Khabib geht als klarer Favorit in das Duell. Aber Gaehtje liebt die Rolle des "Underdogs". Wie auch zuletzt gegen Tony Ferguson, als er als Außenseiter diesem den lang ersehnten Kampf gegen den Dagestaner vermasselte. Sollte Khabib es schaffen, Gaehtje am Boden zu kontrollieren, wird es schwierig für ihn. Aber der Amerikaner hat noch nie durch Submission verloren. Für ihn zählt noch mehr als der Titel, die 0 aus Khabib’s Kampfrekord zu entfernen. Und im Stand Up ist er brandgefährlich. Schafft er es dort seine Stärken auszuspielen und sich auf seine Takedowndefense zu konzentrieren, kann es gefährlich für Khabib werden. Auch wenn es verrückt klingt: Justin Gaehtje via K.o. in Runde 5

Dieter Klaus Glasmann: Manche glauben, dass dieser Kampf ein Duell Striker gegen Grappler wird. Das sehe ich anders. Im Vergleich zu Nurmagomedovs letzten Gegnern ist Gaethje ein richtig guter Ringer mit einer exzellenten Takedown-Defence, wenn auch nicht ganz so stark wie Nurmagomedov. Im Stand würde ich „The Highlight“ als den Stärkeren einschätzen, daher wird Khabib alles versuchen, den Kampf auf den Boden zu bringen. Wenn Gaethje es schafft, Takedowns zu vermeiden, hat er eine Chance, ansonsten wird es schwer. Als Fan des Stand-Ups würde ich mir seinen Sieg wünschen, glaube aber, dass Nurmagomedov via Punktrichter-Entscheid gewinnt, weil er den Kampf am Boden kontrolliert.

Alexander Petzel-Gligorea: Viel wird auf der Tatsache herumgeritten, dass Gaethje der erste Kämpfer mit gutem Ringerhintergrund ist, den Nurmagomedov besiegen muss. Doch interessanterweise hat Gaethje auch kaum gegen Ringer gekämpft, seine oft beschworene Takedown-Verteidigung kam bisher selbst kaum zum Einsatz, ihr steht nun der maximale Härtetest bevor. An sich ist die Theorie gegen Nurmagomedov simpel, bleibt der Kampf in der Käfigmitte, wird es schwer mit den Takedowns, Gaethje betet das immer wieder herunter. Kann er das jedoch auch 25 Minuten lang in die Praxis umsetzen? Ich würde es mir wünschen, allein, mir fehlt der Glaube. Khabib Nurmagomedov nach Punkten

Rouven Müller: Khabib geht zwar als Favorit in das Duell, allerdings bleibt abzuwarten, ob der Tod seines Vaters Einfluss auf die Leistung haben wird. Gaethje ist im Stand sehr gefährlich, schafft er es, den Kampf lange im Stand zu halten, kann er Khabib gefährlich werden. Schafft es Khabib allerdings, den Kampf schnell auf den Boden zu verlagern, dürfte es Gaethje, trotz Training mit All-American Ringern, sehr schwer haben, gegen das zermürbende Ringen von Khabib anzukommen, den ich vorne sehe.

Mark Bergmann: Gaethje hat den perfekten Stil, um Khabib gefährlich zu werden: Er ist ein starker defensiver Ringer, der Kämpfe mit einem Schlag beenden kann. So wird es ihm gelingen, Khabibs Takedownversuch am Cage zu meiden, die Distanz zu wahren und früher oder später eine Lücke in der Striking-Defense des Russen zu finden, in der seine brachiale Rechte einschlägt. Gaethje durch K.o.

Christian Pahl: Beim Titelkampf sind die Rollen auf dem ersten Blick klar aufgeteilt. Khabib Nurmagomedov ist der beste MMA-Kämpfer derzeit. Justin Gaethjes Stern hingegen ist erst im letzten Jahr aufgegangen. Vorher war er ein Top Zehn Kämpfer mit brachialer Power. Seine Leistung gegen Tony Ferguson war imposant. Im Stand ist der 31-Jährige gefährlich und dank seines Ringerhintergrunds hat er eine gute Takedown-Abwehr. Gegen den Dagestaner kommt es viel auf das Mindset Nurmagomedovs an. Der Tod seines Vaters war für ihn ein großer Schicksalsschlag. Zu Ehren seines Vaters, wird „The Eagle“ sein ganzes Arsenal zeigen und den Interimschampion zu Boden bringen, dort angekommen kontrolliert er Gaethje und fährt einen sicheren Punktsieg ein. Nurmagomedov nach Punkten

Khabib Nurmagomedov 6:2 Justin Gaethje

Robert Whittaker vs. Jared Cannonier

Elias Stefanescu: Hätte dieser Kampf vor einem Jahr stattgefunden, ich hätte Robert Whittaker weit vorne gehabt. Nach seinen Materialschlachten gegen Yoel Romero, Darren Till, die K.o.-Niederlage gegen Israel Adesanya sowie zahlreiche Verletzungen in den letzten Monaten und Jahren, sehe ich ihn bei maximal 60 Prozent seiner früheren Leistungsfähigkeit. Passend dazu ist Jared Cannonier auf der Überholspur und wohl auf dem Höhepunkt seiner Karriere, nach überzeugenden Siegen gegen David Branch, Anderson Silva oder Jack Hermansson. Sollte er diesen Rückenwind mit in diese Partie nehmen können, wird er Whittaker an seine Belastungsgrenze treiben und siegt vorzeitig durch T.K.o.

Stefan Schander: Ich sehe Cannonier hier vorne. Ja Whittaker war als Champ sehr dominant und ja er hat einige der Besten in seiner Gewichtsklasse besiegen können, aber dennoch sehe ich in Cannonier das „Black Horse“ der Gewichtsklasse. Abseits davon, dass Cannonier das Momentum auf seiner Seite hat, ist seine Motivation eine ganz andere als die von Whittaker. Ich glaube Cannonier wird von Beginn an Druck machen und Whittaker in der zweiten Runde Ko schlagen.

Christian Bolle: Eine der besten Ansetzungen, die man im Mittelgewicht machen kann, da der Kampf völlig offen ist. Cannonier muss die Härte dieser Gewichtsklasse wenig fürchten, da er vom Schwer- über Halbschwergewicht in die neue Gewichtsklasse gelangte, wo er alle seine drei Kämpfe vorzeitig gewinnen konnte. Jedoch steht ihm mit Whittaker ein zäher, mit allen Wassern gewaschener Ex-Champion gegenüber, der zurück auf seinen Thron will. Ich tippe auf eine sehr aggressive Kampfesführung, die sich überwiegend oben abspielen wird. Robert Whittaker nach Punkten

Dieter Klaus Glasmann: Wenn man den Aussagen Whittakers in der Vorberichterstattung zum Event glauben darf, so war er zur Zeit seiner Niederlage gegen Adesanya mental und körperlich nicht in bester Verfassung gewesen. Im letzten Kampf gegen Till zeigte er sich aber in guter Form. Cannonier andererseits ist gerade ganz oben auf und hochmotiviert, seine Chancen zu nutzen, da Adesanya ihm jüngst einen Titelkampf eingeräumt hatte. Der bessere Allrounder in diesem Kampf ist wohl Whittaker, mehr Power in den Fäusten hat definitiv Cannonier. Ich denke Cannonier gewinnt, weil der „Reaper“ nicht mehr so viel einstecken kann.

Alexander Petzel-Gligorea: Robert Whittaker ist wieder zurück, das ist sehr gut. Der Australier ist, wenn fit, eine absolute Maschine, wie man an den Kämpfen auf dem Weg zum Titel sehen konnte. Auch gegen Darren Till zeigte er wieder alte Qualitäten im Stand, doch die Zweifel an seinem Kinn bleiben immer noch und so abwartend, wie sich Whittaker zeitweise präsentierte, könnte ihm diese Kombination gegen Cannonier zum Verhängnis werden. Denn auch wenn der Australier der bessere Techniker ist, könnte Cannoniers Power am Ende den Ausschlag geben. Jared Cannonier via T.K.o. in Runde 2

Rouven Müller: Beide Kämpfer haben ihre größten Stärken im Stand. Leichte Vorteile dürften auf der Seite von Cannonier sein, da er seine letzten Kämpfe alle dominant durch T.K.o. gewann. Es dürfte ein interessanter Kampf werden, der sich wahrscheinlich hauptsächlich im Stand abspielen wird und bei dem beide Kämpfer in der Lage sind, den Knockout zu landen. Die Schlagkraft Cannoniers wird dabei den Unterschied machen.

Mark Bergmann: Whittaker ist trotz der K.o.-Niederlage gegen Israel Adesanya noch immer einer der Top-Leute im Mittelgewicht und technisch nur schwer zu knacken, wie er zuletzt gegen Darren Till gezeigt hat. Auch Cannonier hat nicht die technische Klasse, dafür aber die Power, um dies zu schaffen. Der „Killa Gorilla“ hat Nehmerfähigkeiten, Schlagkraft und Selbstvertrauen aus dem Schwergewicht mit hinunter in die 84-Kilo-Klasse gebracht und wird Whittaker das Leben damit ziemlich schwer machen. Cannonier via T.K.o.

Christian Pahl: Dies ist ein Kampf zweier interessanter Werdegänge. Whittaker verlor gegen Israel Adesanya nicht nur seinen UFC Gürtel, sondern auch den Kampf gegen sich selbst. Von Verletzungen gebeutelt, ausgebrannt durch die Jahre der Aufopferung brauchte er eine Pause, aus der er sehr stark zurückgekommen ist. Er ist überall gefährlich, sollte aber vor allem mit Kicks die Schnelligkeit von Jared Cannonier nehmen. Der ist im Mittelgewicht eingeschlagen wie eine Bombe. Drei vorzeitige Knockouts zeigen, wo die Stärken des Amerikaners liegen. Trotz all seines Momentum wird Whittaker seine Erfahrung ausspielen und in einem zu großen Teilen im Stand geführten Kampf die Oberhand behalten wird. Whittaker nach Punkten

Jared Cannonier 6:2 Robert Whittaker

Walt Harris vs. Alexander Volkov

Elias Stefanescu: Für mich zieht Alexander Volkov als Favorit in dieses Duell. Zwar hat der Russe in den letzten Auftritten ein Auf und Ab durchlaufen, war allerdings zuvor konstant in seiner Leistung und ging im letzten Auftritt gegen Curtis Blaydes über die volle Distanz. Um diese Erfahrung reicher, sollte er den perfekten Gameplan für Walt Harris haben, der zuletzt von Alistair Overeem K.o. geschlagen wurde. Im Schwergewicht ist zwar immer alles möglich und jeder Treffer kann eine Entscheidung beenden, denn Schlagkraft besitzen sie beide, allerdings sehe ich Volkov vorne, der strategischer kämpft als Harris. Volkov via Punktsieg oder einen vorzeitigen T.K.o.

Stefan Schander: Harris nach Punkten. Volkov hatte in der Vergangenheit gezeigt, dass er Schwierigkeiten hat nach hinten zu arbeiten und Harris hat sehr viel aus dem Kampf mit Overeem lernen können. Ich glaube Harris wird von Anfang an Druck machen und die Distanz so verkürzen, dass er Volkov immer wieder zusetzen kann. Ich sage Harris einstimmig nach drei Runden.

Christian Bolle: Für mich ist Volkov hier der klare Favorit. Auch wenn Harris die Power hat, mit einem Schlag alles zu beenden, wird Volkov die Kontrolle behalten. Er muss lediglich aufpassen, dass er nicht wieder, wie gegen Derrick Lewis passiert, sich nach einem schon fast sicheren Sieg eine K.o.-Niederlage einfängt. Für mich ist Alexander Volkov der routiniertere und versiertere Kämpfer. Ich wünsche mir zwar einen Sieg für den sympathischen US-Amerikaner Walt Harris, der sich trotz harter, privater Schicksalsschläge durch den Verlust seiner Stieftochter, nicht unterkriegen lässt, doch ich bleibe realistisch. Alexander Volkov nach Punkten

Dieter Klaus Glasmann: Würde man diesen Kampf prognostizieren, indem man sich nur die Kampfbilanz und die Statistiken von Volkov und Harris anschaut, müsste man Volkov favorisieren. Beide haben ihren letzten Kampf und insgesamt acht Kämpfe verloren, aber der „Drago“ hat einige Siege mehr eingefahren als „The Big Ticket“. Trotzdem sehe ich Harris als Sieger aus dem Oktagon gehen, weil er einfach sehr gefährlich ist. Alle seine Siege sind durch K.o. zustande gekommen und so sehe ich auch den Ausgang dieses Kampfes, Volkov geht zu Boden.

Alexander Petzel-Gligorea: Ein Duell der Gegensätze im Schwergewicht. Großer, langer Techniker gegen „kleinen“, schnellen Athleten. Beide wurden zuletzt zu Boden gerungen und auf der Matte besiegt, im direkten Duell besteht jedoch keine große Gefahr der Wiederholung. Harris machte in den vergangenen Jahren einen großen Sprung und hätte gegen Alistair Overeem fast den größten Sieg seiner Karriere eingefahren, doch der Niederländer überstand den Blitz. Kann er auch Volkovs Kinn knacken? Ich traue es ihm zu und kann mir sogar eine Wiederholung des Lewis-Kampfes vorstellen, indem Volkov weite Teile des Duells bestimmt und dann doch K.o. geht. Walt Harris via T.K.o. in Runde 3

Rouven Müller: Volkov verlor seinen letzten Kampf einstimmig und deutlich gegen Curtis Blaydes. Harris verlor seinen letzten Kampf ebenfalls, er ging gegen Alistair Overeem technisch K.o. In diesem Kampf dürfte wohl Harris, aufgrund seiner Explosivität und seiner harten Hände und Kicks, der Favorit sein. Volkov, der er zurückhaltender und kontrolliert kämpft, dürfte gegen einen Kämpfer wie Harris, der immer wieder explosionsartig mit schnellen und harten Händen seine Gegner attackiert, Probleme bekommen.

Mark Bergmann: Harris ist eine K.o.-gefährliche Urgewalt, aber deutlich kleiner und unerfahrener als Volkov. Und der hat in der Vergangenheit schon ganz andere Puncher auf Distanz gehalten. Mit seiner Reichweite von über zwei Metern wird er das auch gegen Harris tun und den Kampf nach Punkten gewinnen.

Christian Pahl: Zwei Männern mit dem Rücken zur Wand. Walt Harris und sein russischer Kontrahent, kommen beide von Niederlagen, befinden sich beide im letzten Drittel ihrer Kampfsportkarriere und wollen im erweiterten Kreis der Titelkämpfe verbleiben. Dafür muss zwingend ein Sieg her. Während Harris bisher immer vorzeitig via Knockout gewann, aber jeden Kampf, der über die Runden ging verlor, ist der BJJ-Braungurt Volkov variabler. Der Mann aus Moskau wird sich nicht auf einen reinen Standkampf einlassen und seinen Kontrahenten in den ersten beiden Runden die Luft zum Atmen nehmen, bevor er ihn in der dritten Runde final bezwingt. Alexander Volkov via T.K.o. in Runde 3

Alexander Volkov 4:4 Walt Harris

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Features Vorberichte UFC News
news-25317 Fri, 23 Oct 2020 17:20:26 +0200 UFC Las Vegas: Neuer Termin für Dos Anjos gegen Makhachev am 14. November https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/ufc-las-vegas-neuer-termin-fuer-dos-anjos-gegen-makhachev-am-14-november/ Kampf der Leichtgewichte hätte bei UFC 254 stattfinden sollen. Der frühere UFC-Champion im Leichtgewicht Rafael Dos Anjos (29-13) und Islam Makhachev (18-1) haben nach der Absage ihres Kampfs bei UFC 254 einen neuen Termin gefunden. Nach Informationen des brasiliansichen Portals Combate findet der Kampf nun auf einem UFC-Event am 14. November statt. Der Kampf im Leichtgewicht soll der Hauptkampf der Veranstaltung im UFC Apex in Las Vegas werden.

Dos Anjos und Makhachev sollten eigentlich schon am Samstag bei UFC 254 in Abu Dhabi aufeinandertreffen, Dos Anjos wurde jedoch während seines Trainingslagers positiv auf COVID-19 getestet, was die Absage des Kampfs für UFC 254 bedeutete. Dos Anjos sagte zu Sherdog.com, das die Krankheit in der ersten Woche sehr schlimm verlaufen sei. Nach seiner Erholung von COVID-19 und einer 14-tägigen Quarantäne nahm er direkt wieder das Training auf. Der ehemalige Champion im Leichtgewicht kehrt nach einer Bilanz von vier Siegen aus acht Kämpfen im Weltergewicht das erste Mal seit 2016 wieder zurück in die Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm. Seinen letzten Kampf verlor der 35-jährige Brasilianer einstimmig gegen Michael Chiesa bei der UFC Fight Night 166.

Sein Gegner Islam Makhachev, der mit Leichtgewichtschampion Khabib Nurmagomedov trainiert, hat seine letzten sechs Auftritte im Oktagon allesamt gewonnen und sich damit stetig in Richtung Top Ten vorgekämpft. Nach seinem Punktsieg bei UFC 242 über den brasilianischen Grappler Davi Ramos belegt der 29-Jährige derzeit den zwölften Platz der UFC-Rangliste der Gewichtsklasse und kämpft nun zum ersten Mal gegen einen Gegner aus den Rankings.

Bisher bekannte Kämpfe der Fight Night am 14. November

UFC Las Vegas
14. November 2020
UFC Apex in Las Vegas, Nevada, USA

Rafael dos Anjos vs. Islam Makhachev
Julian Marquez vs. Saparbek Safarov
Kanako Murata vs. Livinha Souza
Kay Hansen vs. Cory McKenna
Miranda Granger vs. Ashley Yoder
Gabriel Benitez vs. Justin Jaynes
Louis Smolka vs. Jose Quinonez
Don’Tale Mayes vs. Roque Martinez
Antonio Arroyo vs. Andreas Michailidis
Alex Morono vs. Rhys McKee

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UFC News
news-25316 Fri, 23 Oct 2020 17:02:04 +0200 UFC Las Vegas: Marlon Moraes vor schneller Rückkehr in den Käfig https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/ufc-las-vegas-marlon-moraes-vor-schneller-rueckkehr-in-den-kaefig/ Brasilianer kämpft am 19. Dezember gegen Rob Font. Zweieinhalb Monate nach seinem letzten Kampf, einer Niederlage gegen Cory Sandhagen, soll Marlon Moraes wieder in den UFC-Käfig steigen und bei der letzten Fight Night des Kalenderjahres am 19. Dezember auf Rob Font treffen.

Für Marlon Moraes (23-7-1) geht es dann darum, die erste Niederlagenserie seiner UFC-Karriere zu verhindern. Der einstige WSOF-Champion wechselte 2017 zur UFC und musste sich in seinem Debüt Raphael Assuncao geschlagen geben, woraufhin er jedoch gleich vier Kämpfe in Folge gewann und sich mit einem erfolgreichen Rückkampf gegen Assuncao eine Titelchance gegen Henry Cejudo sicherte. Diese misslang im Juni vergangenen Jahres, obwohl Moraes die Anfangsphase des Kampfes bestimmte, bevor ihm die Luft ausging.

Doch der 32-Jährige blieb im Titelrennen und setzte sich knapp nach Punkten gegen Ex-Federgewichts-Champion José Aldo durch, wenn auch nicht unumstritten. Zu einer weiteren Titelchance kam es bisher noch nicht. Vor zwei Wochen traf er im Hauptkampf einer Fight Night auf Cory Sandhagen und wurde dabei zu Beginn der zweiten Runde von einem Wheel Kick am Kopf erwischt, machte davon eine Rolle rückwärts, bevor der Amerikaner mit weiteren Schlägen den Kampf vorzeitig beendete.

Nun trifft er auf Rob Font (17-4). Der Amerikaner setzt damit seine kleine Tradition fort und steht zum vierten Mal seit 2016 im Dezember im UFC-Käfig. Bisher blieb er dabei unbesiegt und bezwang 2016 Matt Schnell per Knockout und in den letzten beiden Jahren Sergio Pettis und Ricky Simon nach Punkten, gleichzeitig seine ersten beiden Punktsiege in der UFC und seine letzten beiden Kämpfe.

Nun will Font, die Nummer 11 der Rangliste, seine UFC-Bilanz gegen Brasilianer ausgleichen, von fünf Kämpfen konnte er bisher erst zwei gewinnen, seine drei UFC-Niederlagen kamen allesamt gegen Brasilianer zustande.

Die bisher bekannten Kämpfe im Überblick:

UFC Las Vegas
19. Dezember 2020
UFC Apex in Las Vegas, Nevada, USA

Marlon Moraes vs. Rob Font
Sean Brady vs. Belal Muhammad
Antonio Braga Neto vs. Deron Winn
Tafon Nchukwi vs. Jamie Pickett

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UFC News
news-25315 Fri, 23 Oct 2020 16:05:31 +0200 MMA Live 8 auf 30. Januar verschoben https://www.gnp1.de/mma/mma-deutschland/news/mma-live-8-auf-30-januar-verschoben/ Coronavirus sorgt für Verschiebung des Events. Am 5. September kehrte die Dresdner Liga MMA Live aus der Coronapause zurück und legte den Grundstein für einen spannenden Herbst mit weiteren Veranstaltungen. Nach den erneuten behördlichen Beschränkungen für Veranstaltungen erfährt dieser nun einen Rückschlag. Die für den 7. November geplante Veranstaltung muss auf Januar verschoben werden.

Das gab MMA Live am Freitag in einer Stellungnahme bekannt und kündigte im gleichen Atemzug an, dass die Veranstaltung am 30. Januar nachgeholt werden soll. Bereits gekaufte Eintrittskarten für die Veranstaltung in Riesa am 7. November werden erstattet.

„Wir bedauern euch allen mitteilen zu müssen, dass wir aufgrund der aktuellen Lage das Event auf den Januar des kommenden Jahres verschieben müssen“, ließ MMA Live per Pressemitteilung verlauten. „Heute erreichte uns die Nachricht von der Stadt, dass eine Durchführung des Events unter den gegebenen Umständen aktuell nicht möglich ist. Wir verstehen euren Unmut, auch wir hätten gern wieder live MMA im schönen Riesa gesehen, nachdem MMA Live 7 im September uns allen so viel Spaß gemacht hat. Die bereits gekauften Tickets werden via Eventim selbstverständlich erstattet. Wir halten euch auf dem laufenden inwiefern die Entwicklungen die Durchführung des Events im Januar beeinflussen.“

Bei der Veranstaltung am 7. November waren unter anderem zwei Titelkämpfe im Schwer- und Bantamgewicht geplant, um die Andre Schmidt und der Engländer Dave Wilson, sowie Khurshed Kakhorov und Markus Bock hätten kämpfen sollen, dazu unter anderem die German-Top-Ten-Kämpfer Christian Jungwirth und Jan Zander, sowie Amateure, die sich in einem Vier-Mann-Turnier bewiesen hätten. Nun geht es für MMA Live erst im neuen Jahr weiter.

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MMA Deutschland
news-25314 Fri, 23 Oct 2020 14:46:26 +0200 Robert Whittaker selbstbewusst: „Ich bin in allen Bereichen besser als Jared Cannonier“ https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/robert-whittaker-selbstbewusst-ich-bin-in-allen-bereichen-besser-als-jared-cannonier/ Ex-Chammpion mit großem Selbstbewusstsein vor Kampf bei UFC 254. Vor einem Jahr wurde Robert Whittaker von Israel Adesanya im Oktagon in die Schranken gewiesen und verlor den Titel im Mittelgewicht. Bei UFC 251 im Juli meldete sich Whittaker gegen Darren Till zurück und gewann klar nach Punkten. Jetzt, vor seinem Duell mit Jared Cannonier, zeigt sich der ehemalige Champion überzeugt von seiner Überlegenheit.

Ein Kampf zwischen Robert Whittaker und Jared Cannonier hätte eigentlich das Potenzial, selbst der Headliner für eines UFC-Events zu sein, doch angesichts des Duells um die Krone im Leichtgewicht findet die Begegnung der beiden Mittelgewichtler sozusagen im Windschatten statt. Der Gewinner dieses Duells könnte aber schon bald nach dem Gürtel greifen, den der „Last Stylebender“ gerade überzeugend gegen Paulo Costa verteidigt hat.

Für Whittaker wäre es die Revanche, Cannonier hingegen wartete lange genug in der zweiten Reihe auf seine Chance. Für Adesanya ist ein siegreicher Cannonier der nächste Herausforderer. Ob ein Sieg Whittakers daran etwas ändern könnte und er selbst den Rückkampf bekommen könnte, ist allerdings ungewiss.

Die Rückkehr nach dem Burn Out

Sehr offen hatte der erste Australier im Frühjahr darüber gesprochen, dass er zum Zeitpunkt seines Titelverlusts ausgebrannt war. Er hatte seinen Aussagen zufolge den Spass an der Sache verloren und musste sich daher erst einmal einige Zeit aus dem Geschehen zurückziehen. Dann kam er im Juli diesen Jahres ins Oktagon zurück und konnte Darren Till besiegen. In Jared Cannonier sieht „Bobby Knuckles“ zwar durchaus eine Herausforderung, doch vom Ausgang des Kampfes zu seinen Gunsten ist er überzeugt.

„Ich erwarte einen sehr harten Kampf und einen sehr harten Gegner in Jared“, so Whittaker, „Er kann mich schlagen. Ich könnte verlieren. Aber ich glaube nicht, dass ich verlieren werde. Er ist sehr zäh und hat die Knockout-Power. Aber ehrlich gesagt glaube ich, dass ich in allen Bereichen überlegen bin.“ Außer diesem Statement äußerte sich Whittaker auch darüber, dass seine mentale Verfassung nun viel besser sei als noch vor einigen Monaten: „Jetzt will ich wieder kämpfen. Ich will da sein (im Oktagon). Ich will ihn schlagen. Vor einiger Zeit war mir alles egal. Ich tat einfach, was ich tun musste. Ich war ausgebrannt.“

Der Kampf zwischen Cannonier und Whittaker sollte bereits für am 7. März stattfinden. Whittaker sagte aber damals ab, ohne Gründe zu nennen. Seine psychische Konstitution war wohl dafür verantwortlich. Nun ist seine Leidenschaft zurückgekehrt und Fans können sich auf einen spannenden Kampf freuen. Ob im Falle seines Sieges eine Titelchance auf ihn wartet, daran zweifelt auch Whittaker. Er sagt er habe nicht das Gefühl, dass Adesanya dazu verpflichtet sei, ihm eine solche zu gewähren: „Ich glaube nicht, dass er mir das schuldig ist. Ich will jetzt nur gegen Jared kämpfen und denke überhaupt nicht darüber nach.“

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UFC News
news-25313 Fri, 23 Oct 2020 13:33:20 +0200 Glory-Champ Alex Pereira setzt MMA-Karriere fort, unterschreibt bei LFA https://www.gnp1.de/thai-kickboxen/allgemein/news/glory-champ-alex-pereira-setzt-mma-karriere-fort-unterschreibt-bei-lfa/ Brasilianischer Doppel-Champion wollte bereits seit Längerem zum MMA zurück. Jahrelang spielte Alex Pereira mit dem Gedanken, seine MMA-Karriere fortzusetzen, die er 2015 mit drei Kämpfen begann. Nun macht der Brasilianer, der bei Glory Kickboxing den Titel im Mittel- und interimsmäßig im Halbschwergewicht hält, Ernst und unterschreibt beim UFC-Sprungbrett Legacy Fighting Alliance.

Der Aderlass bei Glory Kickboxing geht weiter. Nun könnte es endgültig auch Alex Pereira vom Branchenprimus weg- und zurück zum MMA ziehen. Die amerikanische MMA-Liga Legacy Fighting Alliance verkündete auf Twitter, den Glory-Doppel-Champion unter Vertrag genommen zu haben. Pereira kehrt damit nach vier Jahren Pause zum MMA zurück, wo er 2015 und 2016 insgesamt drei Kämpfe für Jungle Fight absolvierte und zwei davon durch Knockouts gewann.

Der Brasilianer kämpfte sich in den vergangenen Jahren an die Spitze des Glory-Kaders und sicherte sich 2017 gegen Simon Marcus den Titel im Mittelgewicht, den er in der Folge gegen Yousri Balgeroui, Jason Wilnis, Marcus und zuletzt Ertugrul Bayrak fünf Mal verteidigte. Im vergangenen Jahr wechselte er zudem die Gewichtsklasse und sicherte sich mit einem Knockout gegen Donegi Abena den Interims-Titel im Halbschwergewicht von Glory.

Der 33-Jährige wollte bereits 2018 zum MMA zurück und interessierte sich für einen Platz in der Tuesday Night Contender Series der UFC, Glory schob dem jedoch einen Riegel vor. Als er seinen Vertrag bei der Kickbox-Liga verlängerte, ließ er sich eine Klausel hineinschreiben, die ihm erlaubt, während der Vertragslaufzeit auch MMA-Kämpfe zu absolvieren.

Pereira ist der letzte Kämpfer, der den ungeschlagenen UFC-Mittelgewichts-Champion Israel Adesanya bezwingen konnte, indem er den Nigerianer im März 2017 bei Glory of Heroes in Brasilien mit einem linken Haken ausknockte. Adesanya, der zuvor beide Disziplinen nebeneinander betrieb, wechselte daraufhin komplett zum MMA und stand ein Jahr später schon in seinem UFC-Debüt.

Wann Pereira seinen ersten Kampf für LFA bestreitet, gab die Liga nicht bekannt.

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Thai/Kickboxen MMA Restliche Welt
news-25312 Fri, 23 Oct 2020 08:49:28 +0200 UFC 254: Khabib, Gaethje und Chandler machen Gewicht https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/ufc-254-khabib-gaethje-und-chandler-machen-gewicht/ Titelkampf für Samstag ist offiziell. Die letzte Hürde für die Kämpfer von UFC 254 ist geschafft. Am Tag vor der Austragung stiegen die 24 Kämpfer sowie die drei Ersatzkämpfer auf die Waage, um sich für den morgigen Kampftag einzuwiegen. Dabei kam es im Hauptprogramm zu keiner negativen Überraschung, Khabib Nurmagomedov und Justin Gaethje haben ihr Gewicht gemacht, der Titelkampf ist nun offiziell.

Khabib Nurmagomedov betrat dabei als erster Kämpfer die Waage von Abu Dhabi. Der UFC-Champion schien keinen leichten Weight Cut hinter sich zu haben und benötigte sogar den Sichtschutz, um ohne Unterwäsche auf die Waage zu steigen. Nachdem diese die erlaubten 155 Pfund anzeigte, ließ er einen Seufzer der Erleichterung los.

Auch Justin Gaethje hielt sich schadlos und brachte das gewünschte Gewicht auf die Waage. Somit ist auch der Einsatz des einstigen Bellator-Champions Michael Chandler äußerst unwahrscheinlich, sollte in den 36 Stunden bis zum Kampf am Samstag nichts Unvorhergesehenes mehr passieren. Der Amerikaner wurde von der UFC kürzlich unter Vertrag genommen und als Ersatzkämpfer für den Titelkampf bei UFC 254 nominiert, auch er stieg mit 155 Pfund auf die Waage.

Auch die weiteren Kämpfer des Programms machten brav Gewicht, bis auf zwei Ausnahmen. Das brasilianische Weltergewicht Alex Oliveira, kurzfristig gegen Shavkhat Rakhmonov eingesprungen, wog sich zwei Pfund zu schwer, Joel Alvarez vor seinem Eröffnungskampf gegen Leichtgewicht Alexander Yakovlev gleich dreieinhalb Pfund zu schwer ein.

Die Ergebnisse der Waage in der Übersicht:

UFC 254
24. Oktober 2020
Yas Island in Abu Dhabi, UAE

Hauptprogramm

Titelkampf im Leichtgewicht
Khabib Nurmagomedov (155 lbs/70,3 kg) vs. Justin Gaethje (155 lbs/70,3 kg)

Robert Whittaker (185 lbs/83,9 kg) vs. Jared Cannonier (186 lbs/84,4 kg)
Alexander Volkov (265 lbs/120,2 kg) vs. Walt Harris (254 lbs/115,2 kg)
Liliya Shakirova (126 lbs/57,2 kg) vs. Lauren Murphy (126 lbs/57,2 kg)
Jacob Malkoun (186 lbs/84,4 kg) vs. Phil Hawes (186 lbs/84,4 kg)
Magomed Ankalaev (205 lbs/93,0 kg) vs. Ion Cutelaba (205.5 lbs/93,2 kg)

Vorprogramm

Stefan Struve (265 lbs/120,2 kg) vs. Tai Tuivasa (265 lbs/120,2 kg)
Nathaniel Wood (140 lbs/63,5 kg) vs. Casey Kenney (140 lbs/63,5 kg)
Alex Oliveira (173 lbs/78,5 kg)* vs. Shavkat Rakhmonov (171 lbs/77,6 kg)
Sam Alvey (206 lbs/93,4 kg) vs. Da Un Jung (206 lbs/93,4 kg)
Liana Jojua (126 lbs/57,2 kg) vs. Miranda Maverick (126 lbs/57,2 kg)
Joel Alvarez (159.5 lbs/72,3 kg)* vs. Alexander Yakovlev (155.5 lbs/70,5 kg)

Ersatzkämpfer

Michael Chandler (155 lbs/70,3 kg)
Sergey Morozov (139.5 lbs/63,3 kg)
Isi Fitikefu (203.5 lbs/92,3 kg)

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UFC News
news-25311 Thu, 22 Oct 2020 15:23:25 +0200 Khabib: „Für mich macht nach Gaethje nur der Kampf gegen Georges St. Pierre Sinn“ https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/khabib-fuer-mich-macht-nach-gaethje-nur-der-kampf-gegen-georges-st-pierre-sinn/ Leichtgewichtschampion im exklusiven Interview mit Dazn. Nach einem extrem schwierigen Jahr kehrt Khabib Nurmagomedov am kommenden Samstag in das Octagon der UFC zurück. Nachdem der geplante Kampf gegen Tony Ferguson wieder einmal verschoben werden musste, warf der Tod von Nurmagomedovs Vater Fragen über den weiteren Karriereverlauf des Weltmeisters auf. Nun kommt es zum Aufeinandertreffen mit Justin Gaethje, der sich in der Zwischenzeit den Interimstitel im Leichtgewicht sichern konnte. Vor dem Hauptkampf von UFC 254 gab der 32-Jährige dem Streamingdienst Dazn ein exklusives Interview, in dem er u.a. über das anstehende Gefecht und einen möglichen Kampf mit Georges St. Piere sprach.

„Ich male mir im Kopf aus, dass das der härteste Kampf meiner Karriere wird“, sagte der Weltmeister über den anstehenden Kampf mit Interimsweltmeister Justin Gaethje. „Er ist ein sehr guter und harter Kämpfer. Ich will Justin nicht unterschätzen. Ich will nicht alles, was ich mir in den letzten 15 bis 16 Jahren im MMA-Sport aufgebaut habe, verlieren. Ich will keinen Kampf verlieren. Deshalb muss ich konzentriert bleiben und darf Justin Gaethje nicht unterschätzen.

Und was den Kampfverlauf angeht: Ich habe den selben Gameplan wie immer. Nichts Besonderes. Ich werde nach vorne gehen, Druck aufbauen und ihn müde machen. Ich möchte ihn einfach zur Aufgabe zwingen. Erst mache ich ihn müde und dann zwinge ich ihn zur Aufgabe. Das ist mein Plan.“

Nach UFC 254 bleibt für Nurmagomedov laut eigener Aussage nur noch eine einzige Aufgabe: „Für mich macht nach Gaethje nur noch der Kampf gegen Georges St. Pierre Sinn. Aber er steht unter Zeitdruck. Er ist fast 40 Jahre alt. Und wenn du 40 Jahre alt bist und du musst im Leichtgewicht gegen einen der Besten aller Zeiten antreten, der auf der Spitze seiner Leistungsfähigkeit ist, dann wird das richtig hart für ihn.

Georges ist ein sehr kluger Mann. Er versteht das Spiel. Er denkt an sein Alter, das Gewichtmachen, den Gegner. Deshalb wird er sehr viel Geld von der UFC verlangen. Wenn sie ihm das Geld geben, dann kann der Kampf stattfinden. Was das Datum angeht, wäre April super. Direkt vor dem Ramadan. Die UFC hätte jetzt sechs Monate Zeit, den Kampf zu promoten. Wir könnten das perfekt aufbauen und wenn du mich fragst, wäre April der perfekte Zeitpunkt.“

Wie sich Nurmagomedov auf seinen anstehenden Kampf vorbereitet hat und was er über das Duell zwischen Conor McGregor und Dustin Poirier denkt, seht ihr hier.

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UFC News
news-25310 Thu, 22 Oct 2020 13:16:14 +0200 Khabib: Ich versuche es die ganze Nacht, 100 Takedowns wenn nötig https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/khabib-ich-versuche-es-die-ganze-nacht-100-takedowns-wenn-noetig/ UFC-Champion sieht Konditionsvorteil bei sich. Neue Herausforderung für Khabib Nurmagomedov. Zwar steht er in Justin Gaethje bei UFC 254 erneut einem schlagkräftigen Striker gegenüber, doch zum ersten Mal verfügt dieser über das Ringen, um vielleicht mit ihm mitzuhalten. Der Champion ist sich jedoch sicher, dass der Titel verteidigt wird, denn den Takedown eines Dagestaners muss man schließlich nicht nur einmal abwehren.

Die Vorzeichen vor dem Duell bei UFC 254 sind für beide Kontrahenten klar. Der eine, Gaethje, will versuchen, den Kampf im Stand zu halten, der andere, Khabib Nurmagomedov, wird mit Takedowns anrennen. Immer und immer wieder, wenn es sein muss, das versicherte Nurmagomedov.

„Die Leute fragen mich immer wieder, was ist der Unterschied zwischen Ringern aus Dagestan und aus den USA?“, so Nurmagomedov. „Das ist eine gute Frage. Der Unterschied ist groß. Gaethje weiß, wie man ringt. Aber wir Dagestaner ringen 25 Minuten lang.“

„Das habe ich schon Daniel Cormier gesagt. Als er das letzte Mal gegen Stipe Miocic gekämpft hat, hat er sein Bein gegriffen und ihn einmal runtergenommen, aber es ging sofort wieder in den Stand und das wars. Das ist der Unterschied zwischen DC und mir. Wenn ich ihn einmal runter bekomme, mache ich das den ganzen Abend lang. Das ist der Unterschied zwischen US-Ringen und dagestanischem Ringen.“

Anders als seine bisherigen UFC-Gegner, insbesondere Conor McGregor und Dustin Poirier, bringt Gaethje nicht nur starke Fähigkeiten im Stand mit in den Käfig, sondern verfügt auch über jahrelange Erfahrung aus dem Ringen. Dort machte der Amerikaner schließlich seine ersten Schritte im Kampfsport.

„Er hat Dynamit in den Fäusten, sehr gute Kicks, aber sie sind im Stand alle gut“, so Nurmagomedov weiter. „Sobald ich sie zu fassen bekomme, ändert sich alles. Er weiß, wie man ringt, mehr als Dustin und Conor, es wird schwerer sein, aber ich bin bereit, 100 Takedowns zu versuchen. Es wird am Samstag sehr interessant.“

Für Nurmagomedov spricht indes nicht nur der Vorteil des Ringens, er glaubt auch, mehr Kondition in den Käfig mitzubringen als Gaethje, der sich in der Höhenluft Colorados auf den Kampf vorbereitet hat. Sobald die erste Runde vorbei ist, läuft alles nach Plan für den Champion.

„Er ist sofort bereit, wenn der Kampf losgeht“, erklärte Nurmagomedov. „In der ersten Runde ist er sehr gefährlich. Ich glaube, nur er und Conor sind so gefährlich in der ersten Runde. Aber wenn es in die zweite, dritte Runde geht, werden sie alle ganz normale Kämpfer.“

Auf dem Papier simpel. Genau wie Gaethjes Taktik. Der Amerikaner weiß, bleibt er vom Zaun weg, stehen die Chancen für ihn gut. Doch das zu verhindern, daran sind schon zahlreiche Kämpfer gescheitert.

„Ich habe seine Kämpfe immer mit angesehen, aber ihn jetzt nicht noch einmal als Gegner genau analysiert“, so Gaethje. „Ich konzentriere mich darauf, die beste Version von mir zu sein. Er hatte noch keinen Gegner, der so lange gerungen und gegrapplet hat, wie er. Ich bin dieser Gegner. Aber alle sagen, sie sind bereit für Khabib.“

„Ich werde nicht zulassen, dass er mich an den Zaun drängt. Falls doch, bin ich geliefert. Wenn er ringen will, dann machen wir das in der Käfigmitte. Ich sorge für Schaden, meine Knochen sind hart. Ich werde seine Beine wegtreten, damit geht es los und dann sehen wir mal, wo wir landen“, so Gaethje.

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UFC News
news-25309 Thu, 22 Oct 2020 13:14:09 +0200 Gaethje möchte mit Sieg bei UFC 254 Mutter den Ruhestand ermöglichen https://www.gnp1.de/gnp1-news/news/gaethje-moechte-mit-sieg-bei-ufc-254-mutter-den-ruhestand-ermoeglichen/ Kampf gegen Nurmagomedov besonders wichtig für US-Amerikaner. Dana White machte Anfang der Woche klar, dass sich UFC 254 zum meist-gestreamten UFC-Event aller Zeiten etablieren könnte. Damit würde UFC 254 sogar den Blockbuster-Kampf zwischen Khabib Nurmagomedov und Conor McGregor bei UFC 229 aus dem Jahr 2018 übertreffen. Für Justin Gaethje bedeutet der Kampf bei UFC 254 allerdings mehr als nur PPV-Verkäufe und die Möglichkeit Nurmagomedov vom Thron als amtierender Leichtgewichtschampion zu stürzen.

Für den Amerikaner ist es vor allem die Möglichkeit, seine Familie langzeitig abzusichern. Beide Elternteile des Amerikaners werden im Publikum dabei sein, wenn er bei UFC Fight Island in Abu Dhabi auf den ungeschlagenen Dagestani trifft, wie er erklärte. Ein für Gaethje unbeschreiblicher Moment.

„Meine Eltern sind nie international geflogen […] Sie hatten jetzt die Möglichkeit Business-Class zu fliegen. Sie sind zuvor nie Business-Class geflogen“, verriet Gaethje begeistert in der Pressekonferenz am Mittwoch. „Mein Vater ist vor knapp einem Jahr in den Ruhestand gegangen. Er hatte bis dahin 37 Jahre lang in den Kupferminen gearbeitet. Meine Mutter wird durch mich in den Ruhestand gehen. Sobald dieser Kampf startet, die Glocke ertönt, dann werde ich dafür sorgen, dass sie nach diesem Kampf in den Ruhestand gehen wird. Jeder Cent, den die sie hatten, haben sie in mich und meine Brüder und Schwestern investiert […] Nichts auf der Welt ist besser, als ihnen das zurückzuzahlen.“

Nurmagomedov konnte sich über die Zeit nach seinem Kampf gegen McGregor zu einem der bekanntesten Sportler der Welt entwickeln. Ein Kampf gegen den Dagestani ist daher, finanziell gesehen, ein sehr lukratives Unterfangen für Gaethje.

„Die Wahrheit ist, dass Khabib einer der größten Stars im gesamten Sport ist, nicht nur der UFC“, so Dana White in Bezug auf die Star-Power des Dagestanis. „Khabibs Videos haben über 220 Millionen Aufrufe. Die Inhalte mit ihm haben über 100 Millionen Aufrufe auf Facebook. Er bricht Rekorde auf Instagram. Ich kann euch Zahlen ohne Ende liefern. Er ist mit Abstand der meistgespielte Charakter im UFC-Videospiel. […] Solche Kämpfe (wie Samstag) finden nicht oft statt. Das ist kein Kampf, bei dem sich beide anbrüllen müssen. Die Leute wissen, wer die beiden sind. Sie wissen, wozu beide in der Lage sind und das ist der Grund, warum der Kampf so riesig ist.“

Das alles zusammen macht das Aufeinandertreffen mit Nurmagomedov zu einer massiven Möglichkeit für Gaethje, der diese Chance mit einem Sieg über Tony Ferguson bei UFC 249 und dem Gewinn des Interim-Titels sicherte. Gaethje, der übrigens das gleiche Management wie Nurmagomedov hat.

„Ich weiß, dass er selbstbewusst ist in dem, was er tut. Er hat es immerhin 28 Mal getan“, so Gaethje abschließend. „Ich sage mir selbst immer was passieren wird, und das motiviert mich jeden Tag. Ich bin ein Performer. Ich blühe jedes Mal unter diesen Scheinwerfern auf. Das ist tief in uns verwurzelt. Und Samstag werde ich alles geben und stolz auf meine Performance zu sein.“

UFC 254 wird Samstagabend auf DAZN und dem UFC-Fight-Pass übertragen. Khabib Nurmagomedov und Justin Gaethje vereinigen im Hauptkampf des Abends die beiden Titel im Leichtgewicht. Zuvor geht es zuvor um den nächsten Herausforderer im Mittelgewicht zwischen Ex-Champion Robert Whittaker und Jared Cannonier.

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news-25308 Thu, 22 Oct 2020 11:55:22 +0200 Zweifacher Cage-Warriors-Champion Mason Jones unterzeichnet UFC-Vertrag https://www.gnp1.de/mma/ufc-news/news/zweifacher-cage-warriors-champion-mason-jones-unterzeichnet-ufc-vertrag/ „The Dragon“ wechselt nach Titelgewinn im Weltergewicht zur UFC. Wie nun offiziell verkündet wurde, hat sich die UFC einen vielversprechenden Neuzugang in ihren Kader geholt: Mason „The Dragon“ Jones. Dieser war bis zum Wechsel Doppelchampion im Leicht- und Weltergewicht der englischen Organisation Cage Warriors.

Wie auf seinem Instagram-Account zu verlesen ist, hat der ungeschlagene Mason Jones (10-0) einen Vertrag über vier Kämpfe abgeschlossen.

„Am Freitag habe ich einen Vertrag mit der größten und besten MMA-Organisation, der UFC, über vier Kämpfe abgeschlossen“, so der 25-Jährige im Beitrag. „Das ist der Moment, wenn Träume wahr werden. [...]“

Bis auf einen seiner 10 Siege stand der Waliser jedes Mal für Cage Warriors im Käfig. Jones wäre aber keineswegs das erste Talent, das nach einem Wechsel von Cage Warriors zur UFC eine lukrative Karriere starten würde. Große Namen wie Michael Bisping, Gegard Mousasi, Dan Hardy und nicht zuletzt Conor McGregor starteten dort ihren Werdegang.

Nachdem „The Dragon“ sich im März dieses Jahres mit einem K.o.-Sieg in der ersten Runde über Joe McColgan die Krone im Leitgewicht aufsetzte, trat er im September gegen Adam Proctor um den vakanten Titel im Weltergewicht an. Auch hier war das Ergebnis identisch, Jones beendete den Kampf ebenfalls in der ersten Runde vorzeitig. Aktuell ist daher noch unklar, in welcher Gewichtsklasse sich der Waliser in den Ranglisten der UFC hocharbeiten möchte, ob Leicht- oder Weltergewicht.

Vermutlich hat er aber ein Auge auf die Vita von Conor McGregor geworfen, der als Cage Warriors-Champion in zwei Gewichtsklassen selbiges bei seinem UFC-Arbeitgeber erreichte.

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