Forrest Griffin geht in den Ruhestand
Für Forrest Griffin (19-7) hat es sich nach einer ereignisreichen Karriere ausgekämpft. Der ehemalige UFC-Champion im Halbschwergewicht gab gestern auf der Pressekonferenz nach UFC 160 seinen Rücktritt vom MMA-Sport bekannt.
Forrest Griffin kämpfte von April 2005 bis Juli 2012 in der UFC. Er gewann das legendär gewordene Finale der ersten „Ultimate Fighter“-Staffel und trainierte später bei „The Ultimate Fighter 7“ selbst ein Team hoffnungsvoller Talente.
Im Juli 2008 nahm Griffin seinem „TUF 7“-Rivalen Quinton „Rampage“ Jackson den Halbschwergewichtstitel ab. Im Octagon besiegte er weitere namhafte Gegner wie Mauricio „Shogun“ Rua und Rich Franklin. Gegen Tito Ortiz gewann er zwei von drei Kämpfen. In seinem letzten Kampf besiegte er Ortiz bei UFC 148 einstimmig nach Punkten.
„Ich denke, das waren acht gute Jahre“, so Griffin auf der Pressekonferenz nach UFC 160. „Das Wichtigste, was ich in der Zeit gelernt habe, ist, dass man besser zurücktreten sollte, wenn Dana White sagt, dass man zurücktreten sollte.“
Griffin erlitt in den vergangenen Jahren viele unterschiedliche Verletzungen. Unter anderem musste seine Schulter operiert und sein Knie vollständig wiederhergestellt werden. Das hat wesentlich zu seiner Rücktrittsentscheidung beigetragen.
Arbeitslos wird Griffin in Zukunft nicht sein. In Kürze wird er in seiner Heimat Las Vegas, Nevada eine Position bei der UFC einnehmen. Welche das sein wird, ist noch nicht geklärt.
UFC-Präsident Dana White dankte Griffin für seine Leistungen in der UFC: Mit seinem packenden Finalkampf gegen Stephan Bonnar ebnete Griffin der UFC nach einer erfolgreichen ersten „TUF“-Staffel den Weg in den Mainstream.
„Ich glaube wirklich, dass wir dank Forrest heute hier sind“, sagte White. „Wir hatten gerade eben eine großartige Veranstaltung, bei der die Menschen ausrasteten. Forrest ist einer derjenigen, die diesen Sport und diese Organisation zu dem gemacht haben, was sie sind.“
