Marco Huck setzt WM-Titel gegen Ovill McKenzie aufs Spiel
Der amtierende IBO-Weltmeister im Cruisergewicht, Marco Huck, wird am 24. September in Frankfurt gegen den Briten Ovill McKenzie antreten. Für Huck ist es der zweite Auftritt bei RTL.
Der 31-jährige Marco Huck (39-3, 27 K.o.) eroberte im Februar den IBO-Titel im Cruisergewicht, als er in der vierten Auflage gegen Ola Afolabi vorzeitig siegen konnte. Ein gelungenes Comeback nach einer schmerzvollen Niederlage gegen den Polen Krzysztof Glowacki im vergangenen Jahr.
"Ich werde mich genauso hart und gewissenhaft trainieren, wie vor meinem letzten Kampf", so Huck. „McKenzie kommt nach Deutschland, um mir meinen Gürtel zu wegzunehmen. Das aber kann und werde ich nicht zulassen. Ich habe schon vier Mal gegen einen Engländer geboxt und noch nie verloren. Diese Siegesserie werde ich ausbauen.“
Der in Jamaika geborene Ovill McKenzie (25-12, 13 K.o.) musste in seiner Laufbahn schon 12 Niederlagen einstecken. Der 36-Jährige verkaufte sich jedoch in seinem letzten Gefecht, gegen damaligen Weltmeister Victor Emilio Ramirez, relativ gut und es endete in einem Unentschieden.
„Ich will schon sehr lange gegen ihn antreten und freue mich, dass ich nun die Chance bekomme, ihm in Deutschland den WM-Titel zu entreißen“, erklärte Ovill McKenzie lautstark. „Er ist ein Boxer, der mit seiner Kraft arbeitet. Unser Stil passt perfekt (für eine actionreiche Partie). Ich gehe nicht davon aus, dass wir die Punktrichter brauchen, da sowohl Huck als auch ich mit einem Schlag alles beenden können.“
„Es gibt viele Leute, die sich die Bilanz von McKenzie angucken und ihn sofort abschreiben“, so Huck abschließend. „Genau diesen Fehler hat Ramirez gemacht und am Ende den Kampf gegen McKenzie eigentlich verloren. Ich weiß genau, wie es sich anfühlt, wenn man um einen verdienten Sieg gebracht wird und was für einen Motivationsschub das mit sich bringt.“
Die WM-Begegnung am 24. September wird live auf RTL übertragen.
