Riggs: Kampfabsage wegen selbst zugefügter Schussverletzung
Wenn MMA-Sportler einen Kampf absagen, dann in der Regel weil sie sich im Training verletzt haben. Weswegen UFC-Rückkehrer Joe Riggs nicht bei der UFC Fight Night 51 antritt, hat einen kurioseren Hintergrund: Er hat sich selbst eine Schussverletzung zugefügt.
Als Joe Riggs seine Pistole – für die er im Übrigen einen Waffenschein hat – putzte, löste sich ein Schuss, der ihn an der Hand und am oberen Oberschenkel verletzte. Offensichtlich hatte er mit einer geladenen Waffe herumhantiert. Die Putzaktion endete für ihn im Krankenhaus, seine für den 13. September bei der UFC Fight Night 51 in Brasilien angesetzte Rückkehr muss verschoben werden. Riggs war erst vor wenigen Tagen als Ersatz für den verletzten Mike Rhodes eingesprungen. Er hat seit Dezember 2006 nicht mehr in der UFC gekämpft.
Der Brasilianer Paulo Thiago (15-7) stand nach der Absage von Riggs nicht lange ohne Gegner da: Sean Spencer (11-3) wird für Riggs einspringen. Der US-Amerikaner hat bislang zwei von vier Kämpfen im Octagon für sich entschieden. 2013 besiegte er Yuri Villefort und Drew Dober, doch in seinem letzten Kampf im März dieses Jahres musste er sich Alex Garcia knapp nach Punkten geschlagen geben.
