Tyson Fury: „Conor McGregor kopiert mich!“
Der Klitschko-Bezwinger Tyson Fury sprach in der „MMA Hour“ über die UFC. Auch wenn Fury dem MMA-Sport ablehnend gegenüber steht, ein Kämpfer hat seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Der derzeitige UFC-Interimschampion im Federgewicht Conor McGregor.
Dabei hat der Box-Weltmeister aber nicht nur nette Worte für den Iren übrig. „MMA ist für Leute, die nicht boxen können. Aber ja, ich kenne diesen Typen Namens Conor McGregor, ich glaube er kopiert mich in allem was er so macht“, so Fury. „Ich war der erste Trashtalker hier auf der Insel, der allererste im Kampfsport. Und auf einmal fing dieser Typ auch damit an. Ich habe mir einen Bart stehen lassen, er hatte plötzlich auch einen Bart. Ich rede mies über andere, er redet mies über andere. Er macht mir alles nach.“
Doch obwohl Fury davon überzeugt ist, dass McGregor seinen Stil kopiert, betont er, dass sein Landsmann ein sehr unterhaltsamer Charakter ist und er seinen Kampf am kommenden Wochenende bei UFC 194 nicht verpassen wird.
„Ich habe ihn nie persönlich kennengelernt, aber er hat schon einen enormen Unterhaltungswert“, gibt der 27-Jährige zu. „Conor brachte mich dazu, regelmäßig MMA Events anzuschauen und die Ergebnisse zu checken. So wie er sich nach oben gekämpft hat, das hat mich beeindruckt. Ich dachte mir, dieser Typ hat vieles was ich auch habe. Wir sind uns sehr ähnlich. Ich bin gespannt wie es mit ihm weitergeht.“
Das Aufeinandertreffen mit José Aldo wird der Engländer nicht verpassen, schließlich steht viel auf dem Spiel, nach all dem Gerede im Vorfeld. Fury sieht Parallelen zu Klitschko in Bezug auf den UFC-Titelkampf. Seiner Meinung nach ähnelt die Partie seinem letzten Auftritt in Düsseldorf: „Es ist ein wenig wie mein letzter Kampf. Aldo war eine lange Zeit der König auf dem Thron, McGregor ist ein hungriger und junger Typ, der auf einmal auftaucht und eine große Klappe hat. Manche sagen er ist ein Angeber, andere sagen er ist die große Nummer. Klitschko war im Boxen für lange Zeit der Champion. Ich auf der anderen Seite war der, von dem die Leute nicht wussten, ob er nur ein Schwätzer oder tatsächlich der bessere Boxer ist.“
An einen Sieg von McGregor glaubt der Sohn des ehemaligen irischen Schwergewicht-Profiboxers John „Gypsy“ Fury ebenfalls: „Ich bin der lebende Beweis, dass alles möglich ist. Ihr habt es gesehen, ich habe Klitschko bezwungen, und genauso kann McGregor Aldo besiegen, warum nicht?“.
Am 12. Dezember klärt sich, ob McGregor ähnlich wie Fury gegen Klitschko, den langjährigen Champion Jose Aldo vom Thron stürzen kann.
