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UFC on FOX 15 Ergebnisse: Rockhold schlägt Machida

Nur drei Kämpfe gingen in Newark über die Runden.

von Florian Sädler 19.04.2015

Am 18. April war die UFC ganz in der Nähe des „Big Apple“ zu Gast – in Newark, wenige Kilometer von New York City entfernt, wurde das Octagon für die 15. Ausgabe der FOX Fight Nights aufgebaut, und die hatte es in sich. Nur drei von elf Kämpfen gingen über die volle Distanz und einige der Protagonisten konnten im Laufe des Abends beeindruckende Karrieredurchbrüche vollbringen.

Lyoto Machida vs. Luke Rockhold
Vor den Augen von Mittelgewichtschampion Chris Weidman kristallisierte sich in Newark ein neuer Herausforderer auf den Titel heraus: Lyoto Machida konnte zu Beginn seines Kampfes gegen Luke Rockhold einige gute Schläge anbringen, nach kurzer Zeit traf dieser jedoch selbst hart und schien Machida sogar angeklingelt zu haben. Auf der Matte läutete der Amerikaner anschließend den Anfang vom Ende für den Ex-Halbschwergewichtschampion ein – mit harten Schlägen und diversen versuchten Aufgabegriffen nahm Rockhold seinem Gegner jede Chance, wirklich in diesen Kampf zu finden. Am Ende der Runde humpelte ein wackliger Machida in seine Ecke zurück, bevor Rockhold im zweiten Durchgang genau dort weitermachte, wo er kurz zuvor aufgehört hatte. Der Kalifornier arbeitete sich auf den Rücken Machidas vor, setzte zum Rear Naked Choke an und zwang den favorisierten Ex-Champion so zum Abklopfen. Ein spektakulärer Durchbruch für Rockhold und möglicherweise sein Ticket zu einem Titelkampf im späteren Verlauf des Jahres.

Ronaldo Souza vs. Chris Camozzi
Der Rückkampf zwischen Ronaldo “Jacare” Souza und Chris Camozzi verlief genauso wie erwartet: Nach einer kurzen Abtastphase im Stand brachte Souza einen Takedown durch, arbeitete sich in Windeseile und scheinbar nach Belieben in diverse dominante Positionen vor und hielt Ausschau nach einem schnellen Weg, den Kampf zu beenden. Den unausweichlichen Armbar konnte Camozzi zwar einige Sekunden lang verteidigen, letztlich gab es aber kein Entkommen für den UFC-Rückkehrer, der verbal aufgeben musste.

Cub Swanson vs. Max Holloway
Zum Kampf zweier Generationen kam es im Federgewicht zwischen Veteran Cub Swanson und dem aufstrebenden Talent Max Holloway. Der für sein technisches Thaiboxen bekannte Holloway begann von der ersten Minute an, den k.o.-gefährlichen Swanson im Rückwärtsgang zu halten. Mit variablen Attacken, wechselnden Auslagen und vor allem jeder Menge Kicks sammelte der erste 23-jährige Hawaiianer konstant jede Menge Punkte. Dieser Kampfverlauf schien Swanson nach einigen Minuten dazu zu veranlassen, auf seine immer wieder unter Beweis gestellte Schlagkraft zurückgreifen zu wollen.

Erreichen konnte er Holloway jedoch kaum – harte Einzelaktionen prallten an dessen Deckung ab oder verpufften in der Luft, während Holloway mit Fäusten, Kicks und Knien attackierte und Swanson nie wissen ließ, was der nächste Angriff zum Ziel haben würde. In Runde drei setzte Holloway außerdem noch mehrere Ausrufezeichen, indem er Swanson zwei Mal niederschlug – als es zum zweiten Mal auf die Matte ging, setzte Holloway mit einem Guillotine Choke nach, in dem Swanson schließlich kurz vor Kampfende abklopfen musste.

Felice Herrig vs. Paige van Zant
Im einzigen Frauenkampf des Abends kochte etwas böses Blut hoch zwischen Felice Herrig und Paige van Zant – letztere habe die immense Chance eines Kampfes auf FOX, einen Reebok-Deal und überhaupt den Kampf gegen sie gar nicht verdient, beschwerte Felice Herrig sich im Vorfeld. Das Duell startete sie auch dementsprechend aggressiv, wurde von van Zant jedoch gleich in den Clinch genommen, mit ein paar Kniestößen bearbeitet und auf die Matte geworfen. Dort konnte sie ihre Position allerdings nicht halten – Herrig drehte sich heraus und schnappte sich van Zants Rücken. Diese verteidigte jedoch sämtliche Attacken, konnte die Position drehen und verbrachte die zweite Hälfte der Runde in der Oberlage.

Runde zwei startete ganz ähnlich wie die erste – beide Kämpferinnen gingen entschlossen aufeinander los und fanden sich auf diese Weise schnell im Clinch wieder, aus dem es recht bald auf den Boden ging. Auf der Matte entwickelte sich anschließend ein mal mehr, mal weniger dynamisches Hin und Her zwischen Positionswechseln und versuchten Aufgabegriffen, das van Zant im Laufe der Runde immer deutlicher dominieren konnte.

Zum Start der dritten und letzten Runde wirkte Herrig bereits stark erschöpft, was van Zant erlaubte, genauso weiterzumachen wie in Runde zwei. Zwar versuchte Herrig auch von ihrem Rücken aus noch, ihre Gegnerin mit Griffen zu attackieren, Erfolg hatte sie damit jedoch nicht mehr. Positionskontrolle und konstante Schlagsalven am Boden sicherten der 21-Jährigen van Zant schließlich einen extrem wichtigen und ziemlich beeindruckenden Sieg für ihre noch junge Karriere.


Anbei alle Ergebnisse im Überblick:

Hauptprogramm
Luke Rockhold bes. Lyoto Machida via Aufgabe (Rear Naked Choke) nach 2:31 Min. in Rd. 2
Jacare Souza bes. Chris Camozzi via Aufgabe (Armbar) nach 2:33 Min. in Rd. 1
Max Holloway bes. Cub Swanson via Aufgabe (Guillotine Choke) nach 3:58 Min. in Rd. 3
Paige van Zant bes. Felice Herrig einstimmig nach Punkten (30:27, 30:26, 30:26)

Vorprogramm
Beneil Dariush bes. Jim Miller einstimmig nach Punkten (29:28, 29:28, 29:28)
Ovince Saint Preux bes. Patrick Cummins via T.K.o. (Schläge) nach 4:54 Min. in Rd. 1
Gian Villante bes. Corey Anderson via T.K.o. (Schläge) nach 4:18 Min. in Rd. 3
Aljamain Sterling bes. Takeya Mizugaki via Aufgabe (Arm Triangle Choke) nach 2:11 Min. in Rd. 3

Tim Means bes. George Sullivan via Aufgabe (Arm Triangle Choke) nach 3:41 Min. in Rd.
Diego Brandao bes. Jimy Hettes via T.K.o. (Abbruch durch den Ringarzt) nach 5:00 Min. in Rd. 1
Chris Dempsey bes. Eddie Gordon geteilt nach Punkten (29:28, 28:29, 29:28)

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UFC on FOX 15 Ergebnisse: Rockhold schlägt Machida

Nur drei Kämpfe gingen in Newark über die Runden.

von Florian Sädler 19.04.2015

Am 18. April war die UFC ganz in der Nähe des „Big Apple“ zu Gast – in Newark, wenige Kilometer von New York City entfernt, wurde das Octagon für die 15. Ausgabe der FOX Fight Nights aufgebaut, und die hatte es in sich. Nur drei von elf Kämpfen gingen über die volle Distanz und einige der Protagonisten konnten im Laufe des Abends beeindruckende Karrieredurchbrüche vollbringen.

Lyoto Machida vs. Luke Rockhold
Vor den Augen von Mittelgewichtschampion Chris Weidman kristallisierte sich in Newark ein neuer Herausforderer auf den Titel heraus: Lyoto Machida konnte zu Beginn seines Kampfes gegen Luke Rockhold einige gute Schläge anbringen, nach kurzer Zeit traf dieser jedoch selbst hart und schien Machida sogar angeklingelt zu haben. Auf der Matte läutete der Amerikaner anschließend den Anfang vom Ende für den Ex-Halbschwergewichtschampion ein – mit harten Schlägen und diversen versuchten Aufgabegriffen nahm Rockhold seinem Gegner jede Chance, wirklich in diesen Kampf zu finden. Am Ende der Runde humpelte ein wackliger Machida in seine Ecke zurück, bevor Rockhold im zweiten Durchgang genau dort weitermachte, wo er kurz zuvor aufgehört hatte. Der Kalifornier arbeitete sich auf den Rücken Machidas vor, setzte zum Rear Naked Choke an und zwang den favorisierten Ex-Champion so zum Abklopfen. Ein spektakulärer Durchbruch für Rockhold und möglicherweise sein Ticket zu einem Titelkampf im späteren Verlauf des Jahres.

Ronaldo Souza vs. Chris Camozzi
Der Rückkampf zwischen Ronaldo “Jacare” Souza und Chris Camozzi verlief genauso wie erwartet: Nach einer kurzen Abtastphase im Stand brachte Souza einen Takedown durch, arbeitete sich in Windeseile und scheinbar nach Belieben in diverse dominante Positionen vor und hielt Ausschau nach einem schnellen Weg, den Kampf zu beenden. Den unausweichlichen Armbar konnte Camozzi zwar einige Sekunden lang verteidigen, letztlich gab es aber kein Entkommen für den UFC-Rückkehrer, der verbal aufgeben musste.

Cub Swanson vs. Max Holloway
Zum Kampf zweier Generationen kam es im Federgewicht zwischen Veteran Cub Swanson und dem aufstrebenden Talent Max Holloway. Der für sein technisches Thaiboxen bekannte Holloway begann von der ersten Minute an, den k.o.-gefährlichen Swanson im Rückwärtsgang zu halten. Mit variablen Attacken, wechselnden Auslagen und vor allem jeder Menge Kicks sammelte der erste 23-jährige Hawaiianer konstant jede Menge Punkte. Dieser Kampfverlauf schien Swanson nach einigen Minuten dazu zu veranlassen, auf seine immer wieder unter Beweis gestellte Schlagkraft zurückgreifen zu wollen.

Erreichen konnte er Holloway jedoch kaum – harte Einzelaktionen prallten an dessen Deckung ab oder verpufften in der Luft, während Holloway mit Fäusten, Kicks und Knien attackierte und Swanson nie wissen ließ, was der nächste Angriff zum Ziel haben würde. In Runde drei setzte Holloway außerdem noch mehrere Ausrufezeichen, indem er Swanson zwei Mal niederschlug – als es zum zweiten Mal auf die Matte ging, setzte Holloway mit einem Guillotine Choke nach, in dem Swanson schließlich kurz vor Kampfende abklopfen musste.

Felice Herrig vs. Paige van Zant
Im einzigen Frauenkampf des Abends kochte etwas böses Blut hoch zwischen Felice Herrig und Paige van Zant – letztere habe die immense Chance eines Kampfes auf FOX, einen Reebok-Deal und überhaupt den Kampf gegen sie gar nicht verdient, beschwerte Felice Herrig sich im Vorfeld. Das Duell startete sie auch dementsprechend aggressiv, wurde von van Zant jedoch gleich in den Clinch genommen, mit ein paar Kniestößen bearbeitet und auf die Matte geworfen. Dort konnte sie ihre Position allerdings nicht halten – Herrig drehte sich heraus und schnappte sich van Zants Rücken. Diese verteidigte jedoch sämtliche Attacken, konnte die Position drehen und verbrachte die zweite Hälfte der Runde in der Oberlage.

Runde zwei startete ganz ähnlich wie die erste – beide Kämpferinnen gingen entschlossen aufeinander los und fanden sich auf diese Weise schnell im Clinch wieder, aus dem es recht bald auf den Boden ging. Auf der Matte entwickelte sich anschließend ein mal mehr, mal weniger dynamisches Hin und Her zwischen Positionswechseln und versuchten Aufgabegriffen, das van Zant im Laufe der Runde immer deutlicher dominieren konnte.

Zum Start der dritten und letzten Runde wirkte Herrig bereits stark erschöpft, was van Zant erlaubte, genauso weiterzumachen wie in Runde zwei. Zwar versuchte Herrig auch von ihrem Rücken aus noch, ihre Gegnerin mit Griffen zu attackieren, Erfolg hatte sie damit jedoch nicht mehr. Positionskontrolle und konstante Schlagsalven am Boden sicherten der 21-Jährigen van Zant schließlich einen extrem wichtigen und ziemlich beeindruckenden Sieg für ihre noch junge Karriere.


Anbei alle Ergebnisse im Überblick:

Hauptprogramm
Luke Rockhold bes. Lyoto Machida via Aufgabe (Rear Naked Choke) nach 2:31 Min. in Rd. 2
Jacare Souza bes. Chris Camozzi via Aufgabe (Armbar) nach 2:33 Min. in Rd. 1
Max Holloway bes. Cub Swanson via Aufgabe (Guillotine Choke) nach 3:58 Min. in Rd. 3
Paige van Zant bes. Felice Herrig einstimmig nach Punkten (30:27, 30:26, 30:26)

Vorprogramm
Beneil Dariush bes. Jim Miller einstimmig nach Punkten (29:28, 29:28, 29:28)
Ovince Saint Preux bes. Patrick Cummins via T.K.o. (Schläge) nach 4:54 Min. in Rd. 1
Gian Villante bes. Corey Anderson via T.K.o. (Schläge) nach 4:18 Min. in Rd. 3
Aljamain Sterling bes. Takeya Mizugaki via Aufgabe (Arm Triangle Choke) nach 2:11 Min. in Rd. 3

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Diego Brandao bes. Jimy Hettes via T.K.o. (Abbruch durch den Ringarzt) nach 5:00 Min. in Rd. 1
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Lyoto Machida vs. Luke Rockhold
Vor den Augen von Mittelgewichtschampion Chris Weidman kristallisierte sich in Newark ein neuer Herausforderer auf den Titel heraus: Lyoto Machida konnte zu Beginn seines Kampfes gegen Luke Rockhold einige gute Schläge anbringen, nach kurzer Zeit traf dieser jedoch selbst hart und schien Machida sogar angeklingelt zu haben. Auf der Matte läutete der Amerikaner anschließend den Anfang vom Ende für den Ex-Halbschwergewichtschampion ein – mit harten Schlägen und diversen versuchten Aufgabegriffen nahm Rockhold seinem Gegner jede Chance, wirklich in diesen Kampf zu finden. Am Ende der Runde humpelte ein wackliger Machida in seine Ecke zurück, bevor Rockhold im zweiten Durchgang genau dort weitermachte, wo er kurz zuvor aufgehört hatte. Der Kalifornier arbeitete sich auf den Rücken Machidas vor, setzte zum Rear Naked Choke an und zwang den favorisierten Ex-Champion so zum Abklopfen. Ein spektakulärer Durchbruch für Rockhold und möglicherweise sein Ticket zu einem Titelkampf im späteren Verlauf des Jahres.

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Der Rückkampf zwischen Ronaldo “Jacare” Souza und Chris Camozzi verlief genauso wie erwartet: Nach einer kurzen Abtastphase im Stand brachte Souza einen Takedown durch, arbeitete sich in Windeseile und scheinbar nach Belieben in diverse dominante Positionen vor und hielt Ausschau nach einem schnellen Weg, den Kampf zu beenden. Den unausweichlichen Armbar konnte Camozzi zwar einige Sekunden lang verteidigen, letztlich gab es aber kein Entkommen für den UFC-Rückkehrer, der verbal aufgeben musste.

Cub Swanson vs. Max Holloway
Zum Kampf zweier Generationen kam es im Federgewicht zwischen Veteran Cub Swanson und dem aufstrebenden Talent Max Holloway. Der für sein technisches Thaiboxen bekannte Holloway begann von der ersten Minute an, den k.o.-gefährlichen Swanson im Rückwärtsgang zu halten. Mit variablen Attacken, wechselnden Auslagen und vor allem jeder Menge Kicks sammelte der erste 23-jährige Hawaiianer konstant jede Menge Punkte. Dieser Kampfverlauf schien Swanson nach einigen Minuten dazu zu veranlassen, auf seine immer wieder unter Beweis gestellte Schlagkraft zurückgreifen zu wollen.

Erreichen konnte er Holloway jedoch kaum – harte Einzelaktionen prallten an dessen Deckung ab oder verpufften in der Luft, während Holloway mit Fäusten, Kicks und Knien attackierte und Swanson nie wissen ließ, was der nächste Angriff zum Ziel haben würde. In Runde drei setzte Holloway außerdem noch mehrere Ausrufezeichen, indem er Swanson zwei Mal niederschlug – als es zum zweiten Mal auf die Matte ging, setzte Holloway mit einem Guillotine Choke nach, in dem Swanson schließlich kurz vor Kampfende abklopfen musste.

Felice Herrig vs. Paige van Zant
Im einzigen Frauenkampf des Abends kochte etwas böses Blut hoch zwischen Felice Herrig und Paige van Zant – letztere habe die immense Chance eines Kampfes auf FOX, einen Reebok-Deal und überhaupt den Kampf gegen sie gar nicht verdient, beschwerte Felice Herrig sich im Vorfeld. Das Duell startete sie auch dementsprechend aggressiv, wurde von van Zant jedoch gleich in den Clinch genommen, mit ein paar Kniestößen bearbeitet und auf die Matte geworfen. Dort konnte sie ihre Position allerdings nicht halten – Herrig drehte sich heraus und schnappte sich van Zants Rücken. Diese verteidigte jedoch sämtliche Attacken, konnte die Position drehen und verbrachte die zweite Hälfte der Runde in der Oberlage.

Runde zwei startete ganz ähnlich wie die erste – beide Kämpferinnen gingen entschlossen aufeinander los und fanden sich auf diese Weise schnell im Clinch wieder, aus dem es recht bald auf den Boden ging. Auf der Matte entwickelte sich anschließend ein mal mehr, mal weniger dynamisches Hin und Her zwischen Positionswechseln und versuchten Aufgabegriffen, das van Zant im Laufe der Runde immer deutlicher dominieren konnte.

Zum Start der dritten und letzten Runde wirkte Herrig bereits stark erschöpft, was van Zant erlaubte, genauso weiterzumachen wie in Runde zwei. Zwar versuchte Herrig auch von ihrem Rücken aus noch, ihre Gegnerin mit Griffen zu attackieren, Erfolg hatte sie damit jedoch nicht mehr. Positionskontrolle und konstante Schlagsalven am Boden sicherten der 21-Jährigen van Zant schließlich einen extrem wichtigen und ziemlich beeindruckenden Sieg für ihre noch junge Karriere.


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Paige van Zant bes. Felice Herrig einstimmig nach Punkten (30:27, 30:26, 30:26)

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UFC on FOX 15 Ergebnisse: Rockhold schlägt Machida

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Vor den Augen von Mittelgewichtschampion Chris Weidman kristallisierte sich in Newark ein neuer Herausforderer auf den Titel heraus: Lyoto Machida konnte zu Beginn seines Kampfes gegen Luke Rockhold einige gute Schläge anbringen, nach kurzer Zeit traf dieser jedoch selbst hart und schien Machida sogar angeklingelt zu haben. Auf der Matte läutete der Amerikaner anschließend den Anfang vom Ende für den Ex-Halbschwergewichtschampion ein – mit harten Schlägen und diversen versuchten Aufgabegriffen nahm Rockhold seinem Gegner jede Chance, wirklich in diesen Kampf zu finden. Am Ende der Runde humpelte ein wackliger Machida in seine Ecke zurück, bevor Rockhold im zweiten Durchgang genau dort weitermachte, wo er kurz zuvor aufgehört hatte. Der Kalifornier arbeitete sich auf den Rücken Machidas vor, setzte zum Rear Naked Choke an und zwang den favorisierten Ex-Champion so zum Abklopfen. Ein spektakulärer Durchbruch für Rockhold und möglicherweise sein Ticket zu einem Titelkampf im späteren Verlauf des Jahres.

Ronaldo Souza vs. Chris Camozzi
Der Rückkampf zwischen Ronaldo “Jacare” Souza und Chris Camozzi verlief genauso wie erwartet: Nach einer kurzen Abtastphase im Stand brachte Souza einen Takedown durch, arbeitete sich in Windeseile und scheinbar nach Belieben in diverse dominante Positionen vor und hielt Ausschau nach einem schnellen Weg, den Kampf zu beenden. Den unausweichlichen Armbar konnte Camozzi zwar einige Sekunden lang verteidigen, letztlich gab es aber kein Entkommen für den UFC-Rückkehrer, der verbal aufgeben musste.

Cub Swanson vs. Max Holloway
Zum Kampf zweier Generationen kam es im Federgewicht zwischen Veteran Cub Swanson und dem aufstrebenden Talent Max Holloway. Der für sein technisches Thaiboxen bekannte Holloway begann von der ersten Minute an, den k.o.-gefährlichen Swanson im Rückwärtsgang zu halten. Mit variablen Attacken, wechselnden Auslagen und vor allem jeder Menge Kicks sammelte der erste 23-jährige Hawaiianer konstant jede Menge Punkte. Dieser Kampfverlauf schien Swanson nach einigen Minuten dazu zu veranlassen, auf seine immer wieder unter Beweis gestellte Schlagkraft zurückgreifen zu wollen.

Erreichen konnte er Holloway jedoch kaum – harte Einzelaktionen prallten an dessen Deckung ab oder verpufften in der Luft, während Holloway mit Fäusten, Kicks und Knien attackierte und Swanson nie wissen ließ, was der nächste Angriff zum Ziel haben würde. In Runde drei setzte Holloway außerdem noch mehrere Ausrufezeichen, indem er Swanson zwei Mal niederschlug – als es zum zweiten Mal auf die Matte ging, setzte Holloway mit einem Guillotine Choke nach, in dem Swanson schließlich kurz vor Kampfende abklopfen musste.

Felice Herrig vs. Paige van Zant
Im einzigen Frauenkampf des Abends kochte etwas böses Blut hoch zwischen Felice Herrig und Paige van Zant – letztere habe die immense Chance eines Kampfes auf FOX, einen Reebok-Deal und überhaupt den Kampf gegen sie gar nicht verdient, beschwerte Felice Herrig sich im Vorfeld. Das Duell startete sie auch dementsprechend aggressiv, wurde von van Zant jedoch gleich in den Clinch genommen, mit ein paar Kniestößen bearbeitet und auf die Matte geworfen. Dort konnte sie ihre Position allerdings nicht halten – Herrig drehte sich heraus und schnappte sich van Zants Rücken. Diese verteidigte jedoch sämtliche Attacken, konnte die Position drehen und verbrachte die zweite Hälfte der Runde in der Oberlage.

Runde zwei startete ganz ähnlich wie die erste – beide Kämpferinnen gingen entschlossen aufeinander los und fanden sich auf diese Weise schnell im Clinch wieder, aus dem es recht bald auf den Boden ging. Auf der Matte entwickelte sich anschließend ein mal mehr, mal weniger dynamisches Hin und Her zwischen Positionswechseln und versuchten Aufgabegriffen, das van Zant im Laufe der Runde immer deutlicher dominieren konnte.

Zum Start der dritten und letzten Runde wirkte Herrig bereits stark erschöpft, was van Zant erlaubte, genauso weiterzumachen wie in Runde zwei. Zwar versuchte Herrig auch von ihrem Rücken aus noch, ihre Gegnerin mit Griffen zu attackieren, Erfolg hatte sie damit jedoch nicht mehr. Positionskontrolle und konstante Schlagsalven am Boden sicherten der 21-Jährigen van Zant schließlich einen extrem wichtigen und ziemlich beeindruckenden Sieg für ihre noch junge Karriere.


Anbei alle Ergebnisse im Überblick:

Hauptprogramm
Luke Rockhold bes. Lyoto Machida via Aufgabe (Rear Naked Choke) nach 2:31 Min. in Rd. 2
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Gian Villante bes. Corey Anderson via T.K.o. (Schläge) nach 4:18 Min. in Rd. 3
Aljamain Sterling bes. Takeya Mizugaki via Aufgabe (Arm Triangle Choke) nach 2:11 Min. in Rd. 3

Tim Means bes. George Sullivan via Aufgabe (Arm Triangle Choke) nach 3:41 Min. in Rd.
Diego Brandao bes. Jimy Hettes via T.K.o. (Abbruch durch den Ringarzt) nach 5:00 Min. in Rd. 1
Chris Dempsey bes. Eddie Gordon geteilt nach Punkten (29:28, 28:29, 29:28)

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UFC on FOX 15 Ergebnisse: Rockhold schlägt Machida

Nur drei Kämpfe gingen in Newark über die Runden.

von Florian Sädler 19.04.2015

Am 18. April war die UFC ganz in der Nähe des „Big Apple“ zu Gast – in Newark, wenige Kilometer von New York City entfernt, wurde das Octagon für die 15. Ausgabe der FOX Fight Nights aufgebaut, und die hatte es in sich. Nur drei von elf Kämpfen gingen über die volle Distanz und einige der Protagonisten konnten im Laufe des Abends beeindruckende Karrieredurchbrüche vollbringen.

Lyoto Machida vs. Luke Rockhold
Vor den Augen von Mittelgewichtschampion Chris Weidman kristallisierte sich in Newark ein neuer Herausforderer auf den Titel heraus: Lyoto Machida konnte zu Beginn seines Kampfes gegen Luke Rockhold einige gute Schläge anbringen, nach kurzer Zeit traf dieser jedoch selbst hart und schien Machida sogar angeklingelt zu haben. Auf der Matte läutete der Amerikaner anschließend den Anfang vom Ende für den Ex-Halbschwergewichtschampion ein – mit harten Schlägen und diversen versuchten Aufgabegriffen nahm Rockhold seinem Gegner jede Chance, wirklich in diesen Kampf zu finden. Am Ende der Runde humpelte ein wackliger Machida in seine Ecke zurück, bevor Rockhold im zweiten Durchgang genau dort weitermachte, wo er kurz zuvor aufgehört hatte. Der Kalifornier arbeitete sich auf den Rücken Machidas vor, setzte zum Rear Naked Choke an und zwang den favorisierten Ex-Champion so zum Abklopfen. Ein spektakulärer Durchbruch für Rockhold und möglicherweise sein Ticket zu einem Titelkampf im späteren Verlauf des Jahres.

Ronaldo Souza vs. Chris Camozzi
Der Rückkampf zwischen Ronaldo “Jacare” Souza und Chris Camozzi verlief genauso wie erwartet: Nach einer kurzen Abtastphase im Stand brachte Souza einen Takedown durch, arbeitete sich in Windeseile und scheinbar nach Belieben in diverse dominante Positionen vor und hielt Ausschau nach einem schnellen Weg, den Kampf zu beenden. Den unausweichlichen Armbar konnte Camozzi zwar einige Sekunden lang verteidigen, letztlich gab es aber kein Entkommen für den UFC-Rückkehrer, der verbal aufgeben musste.

Cub Swanson vs. Max Holloway
Zum Kampf zweier Generationen kam es im Federgewicht zwischen Veteran Cub Swanson und dem aufstrebenden Talent Max Holloway. Der für sein technisches Thaiboxen bekannte Holloway begann von der ersten Minute an, den k.o.-gefährlichen Swanson im Rückwärtsgang zu halten. Mit variablen Attacken, wechselnden Auslagen und vor allem jeder Menge Kicks sammelte der erste 23-jährige Hawaiianer konstant jede Menge Punkte. Dieser Kampfverlauf schien Swanson nach einigen Minuten dazu zu veranlassen, auf seine immer wieder unter Beweis gestellte Schlagkraft zurückgreifen zu wollen.

Erreichen konnte er Holloway jedoch kaum – harte Einzelaktionen prallten an dessen Deckung ab oder verpufften in der Luft, während Holloway mit Fäusten, Kicks und Knien attackierte und Swanson nie wissen ließ, was der nächste Angriff zum Ziel haben würde. In Runde drei setzte Holloway außerdem noch mehrere Ausrufezeichen, indem er Swanson zwei Mal niederschlug – als es zum zweiten Mal auf die Matte ging, setzte Holloway mit einem Guillotine Choke nach, in dem Swanson schließlich kurz vor Kampfende abklopfen musste.

Felice Herrig vs. Paige van Zant
Im einzigen Frauenkampf des Abends kochte etwas böses Blut hoch zwischen Felice Herrig und Paige van Zant – letztere habe die immense Chance eines Kampfes auf FOX, einen Reebok-Deal und überhaupt den Kampf gegen sie gar nicht verdient, beschwerte Felice Herrig sich im Vorfeld. Das Duell startete sie auch dementsprechend aggressiv, wurde von van Zant jedoch gleich in den Clinch genommen, mit ein paar Kniestößen bearbeitet und auf die Matte geworfen. Dort konnte sie ihre Position allerdings nicht halten – Herrig drehte sich heraus und schnappte sich van Zants Rücken. Diese verteidigte jedoch sämtliche Attacken, konnte die Position drehen und verbrachte die zweite Hälfte der Runde in der Oberlage.

Runde zwei startete ganz ähnlich wie die erste – beide Kämpferinnen gingen entschlossen aufeinander los und fanden sich auf diese Weise schnell im Clinch wieder, aus dem es recht bald auf den Boden ging. Auf der Matte entwickelte sich anschließend ein mal mehr, mal weniger dynamisches Hin und Her zwischen Positionswechseln und versuchten Aufgabegriffen, das van Zant im Laufe der Runde immer deutlicher dominieren konnte.

Zum Start der dritten und letzten Runde wirkte Herrig bereits stark erschöpft, was van Zant erlaubte, genauso weiterzumachen wie in Runde zwei. Zwar versuchte Herrig auch von ihrem Rücken aus noch, ihre Gegnerin mit Griffen zu attackieren, Erfolg hatte sie damit jedoch nicht mehr. Positionskontrolle und konstante Schlagsalven am Boden sicherten der 21-Jährigen van Zant schließlich einen extrem wichtigen und ziemlich beeindruckenden Sieg für ihre noch junge Karriere.


Anbei alle Ergebnisse im Überblick:

Hauptprogramm
Luke Rockhold bes. Lyoto Machida via Aufgabe (Rear Naked Choke) nach 2:31 Min. in Rd. 2
Jacare Souza bes. Chris Camozzi via Aufgabe (Armbar) nach 2:33 Min. in Rd. 1
Max Holloway bes. Cub Swanson via Aufgabe (Guillotine Choke) nach 3:58 Min. in Rd. 3
Paige van Zant bes. Felice Herrig einstimmig nach Punkten (30:27, 30:26, 30:26)

Vorprogramm
Beneil Dariush bes. Jim Miller einstimmig nach Punkten (29:28, 29:28, 29:28)
Ovince Saint Preux bes. Patrick Cummins via T.K.o. (Schläge) nach 4:54 Min. in Rd. 1
Gian Villante bes. Corey Anderson via T.K.o. (Schläge) nach 4:18 Min. in Rd. 3
Aljamain Sterling bes. Takeya Mizugaki via Aufgabe (Arm Triangle Choke) nach 2:11 Min. in Rd. 3

Tim Means bes. George Sullivan via Aufgabe (Arm Triangle Choke) nach 3:41 Min. in Rd.
Diego Brandao bes. Jimy Hettes via T.K.o. (Abbruch durch den Ringarzt) nach 5:00 Min. in Rd. 1
Chris Dempsey bes. Eddie Gordon geteilt nach Punkten (29:28, 28:29, 29:28)

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