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StartseiteBoxenAllgemeinDas Box-Wochenende

Das Box-Wochenende

Die Vorschau auf das Wochenende.

von Yasir Malik 10.12.2016

Jedes Wochenende steigen Boxer rund um den Erdball ins umseilte Viereck, um um Titel, Börsen und Siege zu kämpfen. GNP1.de stellt euch die interessantesten Duelle des Wochenendes vor.

Julio Cesar Chavez Jr. vs. Dominik Britsch
Der deutsche Supermittelgewichtler Dominik Britsch (32-2, 11 K.o.) wird bei seinem Außeneinsatz in Mexiko auf Julio Cesar Chavez Jr. (49-2, 32 K.o.) treffen. Für den Schwaben dürfte es der größte Kampf seiner Karriere werden. Nach einer Niederlage gegen Soufiene Ouerghi trennte sich Sauerland Event 2014 vom 29-Jährigen. Da Chavez Jr. gerade nicht für seinen Trainingsfleiß bekannt ist, dürfte Britsch in den späteren Runden gute Chancen haben.

Joseph Parker vs. Andy Ruiz Jr.
In der Vector Arena in Neuseeland wird es um den ehemaligen Klitschko-Gürtel gehen, dabei werden Joseph Parker (21-0, 18 K.o.) und Andy Ruiz Jr. (29-0, 19 K.o.) um die WBO-Weltmeisterschaft im Schwergewicht boxen. Der Lokalmatador Parker gilt schon lange als aufstrebendes Talent, der aber bisher nicht die hochkarätigsten Gegner hatte. Ebenso ist der Amerikaner mit mexikanischen Wurzeln, Ruiz für seine Fähigkeiten bekannt, der aber genauso ungetestet bleibt. Andy Ruiz ist für einen Schwergewichtler ziemlich schnell, doch Parker dürfte aufgrund seiner physischen Vorteile (Reichweite und Größe) und seiner Schlagkraft der Favorit im Duell sein.

Krzysztof Wlodarczyk vs. Leon Harth
Mit Leon Harth (14-1, 10 K.o.) wird sich der nächste Deutsche in die Höhle des Löwen wagen. Sein Kontrahent wird der ehemalige Champion im Cruisergewicht Krzysztof Wlodarczyk (51-3, 37 K.o.). Der aus Detmold kommende hatte bisher nur Aufbaukämpfe, weswegen man ihm nur geringe Chancen einräumt. Wlodarczyk steckte vor zwei Jahren gegen Grigory Drozd eine überraschende Niederlage ein, danach folgten nur noch Aufbaugegner.

Anthony Joshua vs. Eric Molina
IBF-Champion im Schwergewicht Anthony Joshua (17-0, 17 K.o.) wird in der Manchester Arena seinen Titel gegen Eric Molina (25-3, 19 K.o.) aufs Spiel setzen. Da man einen Sieg gegen den Amerikaner Molina fest einplant, ist schon ein Kampf gegen Wladimir Klitschko im April im kommenden Jahr angesetzt. Doch Molina konnte bei seinem letzten Kampf gegen Thomas Adamek in Polen, trotz Außenseiterrolle, einen Knockout-Sieg feiern, weswegen der Kampf relativ spannend bleibt. ranFIGHTING wird Samstagabend ab 19 Uhr live aus Manchester übertragen. 

Terence Crawford vs. John Molina Jr.
Ebenfalls erwartet man vom WBO- und WBC-Titelträger im Halbweltergewicht Terence Crawford (29-0, 20 K.o.) eine einfache Titelverteidigung gegen John Molina Jr. (29-6, 23 K.o.). Der amerikanische Weltmeister Crawford konnte in seinen letzten Kämpfen bisher immer eine ziemlich souveräne Leistung präsentieren. Mit einem klaren Punktsieg gegen Victor Postol holte sich „Bud“ im Juli den WBC-Gürtel dazu. Molina hingegen musste sich in seiner Karriere schon öfters geschlagen geben. Da er in seinem letzten Duell Ruslan Provodnikov bezwingen konnte, bekommt nun der Amerikaner die Chance gegen Crawford. 

Jermall Charlo vs. Julian Williams
Nicht so einfach dürfte es Jermall Charlo (24-0, 18 K.o.), der seine IBF-Weltmeisterschaft im Halbmittelgewicht verteidigt, gegen Julian Williams (22-0, 14 K.o.) haben. Charlo ist seit seinem Sieg gegen Cornelius Bundrage im vergangenen Jahr Weltmeister und verteidigte seinen Gürtel erfolgreich gegen Wilky Campfort und Austin Trout. Auch Williams ist bisher in seinen 22 Kämpfen ungeschlagen. Jedoch hatte der Herausforderer noch nicht das Kaliber wie Charlo vor sich.

Jesus Andres Cuellar vs. Abner Mares
Spannend wird auf der gleichen Veranstaltung auch das Messen der beide Federgewichtler Jesus Andres Cuellar (28-1, 21 K.o.) und Abner Mares (29-2, 15 K.o.). WBA-Weltmeister Jesus Andres Cuellar, der nun von Freddie Roach vorbereitet wurde, wirkte in seinen letzten Gefechten immer stark. Der Mexikaner Abner Mares hingegen unterlag im vergangenen Jahr gegen Leo Santa Cruz nach Punkten, danach wechselte Mares seinen Trainer und zwar zu Robert Garcia, der ebenfalls Cuellar betreute. Da Mares schon mal K.o. gegangen ist und dazu im Ring lange nicht mehr aktiv war, gilt der Argentinier Cuellar als leichter Favorit. 

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