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Simon Rutz hört auf

Simon Rutz hat seinen Rückzug verkündet. (Foto: Ben Pontier)

Glory Sports International (GSI), die Muttergesellschaft der weltweit größten Liga im Kickboxen, GLORY World Series, hat heute bekannt gegeben, dass Simon Rutz, der Gründer und frühere Besitzer von "It's Showtime" (die Kickbox-Liga, die GSI im Oktober gekauft hat) von seinem Posten als Berater von GLORY zurückgetreten ist und sich aus dem Kickbox-Geschäft zurückgezogen hat.

"Es war ein phänomenaler Lauf und ich habe so viele unglaubliche Erinnerungen an die Zeit, die ich mit dieser großartigen Sportart zugebracht habe," sagte Rutz, der "It's Showtime" 1999 mit einer Veranstaltung im Kennemer Sportcenter in den Niederlanden gestartet und seinen 60. (!) und letzten Event am 10. November 2012 in Sao Paulo (Brasilien) veranstaltet hat. "Ich freue mich darauf, viele der Kämpfer, die wir bei It's Showtime herangezogen haben, im GLORY-Ring zu sehen, wo sie ihre Karriere nun fortsetzen. In einem Wettkampf, wie es im ganzen Kickbox-Universum keinen heftigeren gibt."

Während seiner Amtszeit im Sportgeschäft brachte Rutz eine Vielzahl an Kickbox-Superstars heraus, wie z. B. die Schwergewichtler Daniel Ghita, Tyrone Spong und Leichtgewichtler Robin van Roosmalen, die inzwischen alle bei GLORY kämpfen. Auch Danyo Ilunga konnte bei It's Showtime seinen internationalen Durchbruch feiern.

"Simon hat mit It's Showtime ein sehr starkes Unternehmen aufgebaut wie die unzähligen Fans in aller Welt mit ihrer Begeisterung beweisen. Darum war GLORY glücklich, als sich die Gelegenheit bot, die Firma zu übernehmen und somit alle Weltklasse-Talente unter den großen GLORY-Schirm zu bekommen, den mächtigsten Dienstplan in der Geschichte des Kickboxens", sagte GLORY-Geschäftsführer Andrew Whitaker. "Wir wünschen Simon für seine zukünftigen Unternehmungen alles Gute und danken ihm für seine Anstrengungen um den Sport."

Ob und wie ernst man diesen Rückzug zu nehmen hat, das werden die kommenden Wochen und Monate zeigen. Beim K-1 World Grand Prix Finale in Zagreb sah man Rutz zusammen mit Eduard Irimia, Mike Kim und Zvonimir Lucic. Welche Schlüsse man daraus ziehen kann, das bleibt nun jedem selbst überlassen.