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Totgesagte leben länger

Kehrt Kazuyoshii Ishi nochmal zurück? (Foto: FIKA)

"Totgesagte leben länger", so besagt es zumindest ein bekanntes Sprichwort. Für den ehemaligen Branchenprimus K-1 könnte es, wenn man einer Pressemitteilung des ehemaligen Gründers Kazuyoshi Ishii Glauben schenken darf, in diesem Jahr endlich wieder eine Grand-Prix-Serie im Schwergewicht, der bekannten MAX-Klasse (-70kg) sowie der zuletzt geschaffenen MAX-Klasse (-63kg) geben.

Doch wie kommt es? Kazuyoshi Ishii hat die Gründung der FIKA (Federation International K-1 Associaton) mit Sitz in Hong Kong bekanntgegeben. In Zusammenarbeit mit Seven Star Entertainment, einem Tochterunternehmen der Sun Redrock Investment Group, will Ishi in Zukunft wieder K-1-Events auf die Beine stellen. Losgehen soll es bereits im April. Der Plan sieht vor, dass 32 Kämpfer in den jeweiligen Gewichtsklassen an den Start gehen sollen, um sich so für die World Finals zu qualifizieren.

Fakt ist, im letzten Oktober hätte es in China den Final-16-Event von K-1 geben sollen, der aber abgeblasen werden musste, weil ausstehende Zahlungen an Kämpfer nicht rechtzeitig beglichen wurden. Seither hat man aus Japan leider nicht mehr Neues gehört.

Welche Kämpfer jetzt genau an der FIKA-Serie teilnehmen werden, das steht allerdings noch in den Sternen. Denn die Informationen, die der Besucher der Webseite der FIKA erhält, sind zum jetzigen Stand mehr als nur spärlich und im Grunde eigentlich nichtssagend. Daher bleibt im Sinne des Sports zu hoffen, dass es sich hierbei nicht um eine Ente handelt, mit der man erst mal Staub aufwirbeln möchte.