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Peter Aerts lehnt K-1-Vertrag ab

Eine Legende des Sports: Peter Aerts. (Foto: kortsluiting.blogspot.com)

Peter Aerts hat einen Vertrag mit der japanischen Promotion K-1 abgelehnt und stattdessen einen Kontrakt mit der europäischen Glory-Organisation unterschrieben.

Einigen Quellen zufolge soll der 41-Jährige den Vertrag aufgrund eines schwachen finanziellen Angebots von K-1 Seiten abgelehnt haben, während Glory dem früheren K-1 World Grand Prix Champion einen Vertrag über mehrere Kämpfe unterbreitete, den der Niederländer prompt annahm. Die genauen Konditionen des neuen Vertrages wurden der Öffentlichkeit noch nicht zugänglich gemacht.

Die Entscheidung des sympathischen „Dutch Lumberjack“ (zu Deutsch „der Niederländische Holzfäller“), der aufgrund seiner legendären Vergangenheit ein Publikumsgarant für K-1 gewesen wäre, wird der japanischen Organisation zweifellos nicht munden. Aerts gehörte zu den ersten Athleten der Promotion und war einer der Gründe weshalb K-1 durch spektakuläre Kämpfe Weltruhm erreichte.

K-1 war jährlich für einen beeindruckenden World Grand Prix bekannt, in dem sich die besten Schwergewichts-Kickboxer der Welt messen konnten. 2010 fand dieser zuletzt statt und wurde von Alistair Overeem gewonnen. Die Organisation steckte seitdem in der finanziellen Krise und arbeitet derzeit daran wieder auf die Beine zu gelangen.

Gerüchten Zufolge soll es koreanische Investoren geben, die nötige Gelder freimachen werden, um ein Comeback zu ermöglichen. Aerts Absage wird K-1 in dieser schwierigen Zeit sicherlich nicht geholfen haben.