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Pascal Schroth erleidet Horror-Verletzung in China

Pascal Schroth (Foto: Pascal Schroth)

Horror-Verletzung in China. Eigentlich wollte Pascal Schroth nur für einen Rückkampf gegen Qinghao Meng nach China reisen, nun wird sein Aufenthalt wohl noch deutlich länger dauern, denn der Bremerhavener liegt mit einem gebrochenen Genick im Krankenhaus, nachdem er von Meng auf den Kopf geworfen wurde.

Der Kampf bei WLK in China hatte am Samstag kaum begonnen, da war er auch schon vorbei. Nach kurzem Clinch umklammerte Meng Schroths Hüfte, hob den Deutschen an und warf ihn direkt auf den Kopf. Schroth blieb nach der illegalen Aktion sofort verletzt am Boden liegen.

Was Meng zu dieser Aktion geritten hat, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Der Chinese hatte sich bereits im vergangenen Jahr ein Duell mit Schroth geliefert und bei Glory knapp nach Punkten verloren. Direkt danach forderte er einen Rückkampf gegen den Deutschen.

Schroths Zustand scheint stabil zu sein. „The German“ meldete sich wenige Stunden später aus dem Krankenhaus und gab an, sich das Genick gebrochen zu haben. Er könne sich jedoch bis auf den Kopf schon wieder bewegen.

„Mir fehlen wirklich die Worte, um meine Gefühle zu beschreiben“, schrieb er auf Instagram. „Ich muss meinen Aufenthalt in China verlängern und warte auf die Ärzte und mehr Details. Das Leben ist manchmal hart und unvorhersehbar. Ich kann glücklich sein, noch zu leben. Ich werde eine Zeit lang nicht kämpfen könne, aber ich komme stärker zurück. Das ist nur eine neue Herausforderung in meinem Leben. Liebe Grüße an alle da draußen. Ich gebe nicht auf. Ich bin #TheGerman“

Laut einem Facebook-Beitrag von Dinan Yan soll Promoter Zhang Booth neben der Übernahme der medizinischen Kosten Schroth mit einem Betrag von 50.000 US-Dollar entschädigen. Darüber hinaus habe sich Meng Qinghao im Krankenhaus bei Schroth entschuldigt.