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Nicht nur Superkombat

Superkombat-Präsident Eduard Irimia gibt Erklärung ab. (Foto: Dorian Szücs/Groundandpound.de)

Bisher war es meistens so, dass die großen Promotions ihre Top-Kämpfer gerne exklusiv an sich gebunden haben. Eine Tatsache, zu der Eduard Irimia, der Chef von Superkombat, eine ganz andere Ansicht hat.

Mit Benjamin Adegbuyi, den Gebrüdern Bogdan und Andrei Stoica, Catalin Morosanu, Raul Catinas und Sebastien Ciobanu hat Superkombat durchaus interessante Kämpfer in ihren Reihen. Während viele Promoter die Kämpfer gerne in exklusiven Verträgen für sich alleine haben, stellte Eduard Irimia nun seine eigene Sicht der Dinge dar. Demnach stellte der Chef von Superkombat klar, das die Kämpfer, die er unter Vertrag hat, auch gerne bei anderen Serien an den Start gehen können, um dort mehr an Erfahrung zu gewinnen.

Zudem gab es einen Artikel in einer rumänischen Zeitung, in dem Irimia über ein "Gentlemen's Agreement" mit Pierre Andurand und Glory sprach, welches besagt, dass er sehr gerne einige seiner Kämpfer bei Glory antreten lassen würde. Auch wurde erwähnt, das Irimia seinen Kämpfern erlauben würde, auch für K-1 an den Start zu gehen.

An sich eine gute Nachricht, denn für einen Kämpfer ist es wichtig, sich stetig weiter zu entwickeln, und das geht eben nur, wenn man gegen die vermeintlich besten Kämpfer auch in den Ring steigt. Die Frage hierbei ist nur, ob es Glory überhaupt nötig hat, sich mit Kämpfern von Superkombat zu bedienen? Derzeit möchte man dort ja den US-Markt erobern. Aus diesem Grund steigen auch die nächsten Events in den USA. Sollte man allerdings wieder nach Europa zurückkehren und vielleicht auch den Fokus vor allem auf den Osten von Europa richten, dann würde es sicherlich auch Sinn machen darüber nachzudenken, dem einen oder anderen Kämpfer von Superkombat eine Chance einzuräumen.