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Meksen und Petchpanomrung führen Glory-Doppelschlag in Chicago an

Tiffany van Soest (li.) fordert Anissa Meksen zur Trilogie (Foto: Glory Kickboxing)

Glory treibt seine US-Expansion weiter voran und setzt an diesem Wochenende zum Doppelschlag an. Gleich zwei Mal geht es dabei in Chicago zur Sache. Glory hat dafür mit Anissa Meksen und Petchpanomrung Kiatmookao zwei Champions und zahlreiche bekannte Veteranen im Gepäck.

Im Hauptkampf am Freitag darf sich die Amerikanerin Tiffany van Soest zum dritten Mal an der Französin Anissa Meksen. Zwei Mal hatten es die Damen schon miteinander zu tun, beide Duelle gewann Meksen nach Punkten. Nachdem das erste Duell noch einstimmig für Meksen entschieden wurde, ging der Rückkampf im März nur geteilt an die Titelträgerin, noch dazu in ihrer französischen Heimat. Hilft van Soest nun der Heimvorteil, um den Titel zurückzugewinnen?

Zuvor feiert Benjamin Adegbuyi sein kleines Comeback. Der Rumäne mit nigerianischen Wurzeln setzte das ganze bisherige Jahr aus, nachdem er im Acht-Mann-Turnier im vergangenen Dezember im Finale Jamal Ben Saddik durch K.o. unterlag. „Mr. Gentleman“ hielt sich mit einem Box-Kampf im Juni fit und kehrt nun gegen D’Angelo Marshall nach Chicago zurück. Ein gutes Omen für den 34-Jährigen, der letztes Jahr im Februar an gleicher Stelle schon einen Knockout gegen Marshall feiern konnte.

Auch in der Nacht zum Sonntag kommt es in Chicago zu einem Titelkampf, wenn sich Petchpanomrung Kiatmookao und Kevin VanNostrand zum zweiten Mal gegenüberstehen und Petchs Titel im Federgewicht auf dem Spiel steht. Dem ersten Duell mangelte es an Höhepunkten, doch vielleicht können die beiden Samstagnacht ja Wiedergutmachung betreiben.

Im Programm stehen zudem auch ex-UFC-Kämpfer Chris Camozzi, der auf Ryot Waller trifft, oder die frühere Titelträgerin Jady Menezes, die sich Chommanee Sor Taehiran stellt. Serhiy Adamchuk führt gegen Abraham Vidales die Superfight Series an.

Die Doppel-Veranstaltung musste in den letzten Tagen noch einige Änderungen über sich ergehen lassen, da verschiedenen Kämpfern, unter anderem Alexei Ulianov, Junior Tafa, Omari Boyd und Luke Whelan entweder die Einreise in die USA untersagt wurde oder die örtliche Kommission in Illinois keine Lizenz ausstellte.

Die beiden Glory-Events werden in der Nacht zum Samstag bzw. Sonntag live auf UFC.tv (Superfight Series ab 2 Uhr & Hauptprogramm ab 4 Uhr) und auf ranFighting.de übertragen.

Die Programme in der Übersicht:

Glory 71
22. November 2019
Wintrust Arena in Chicago, Ilinois, USA

Titelkampf im Super-Bantamgewicht
Anissa Meksen vs. Tiffany van Soest

Benjamin Adegbuyi vs. D’Angelo Marshall
Mike Lemaire vs. Malik Watson-Smith
Lowrant-T Nelson vs. Ammari Diedrick

Superfight Series
Arkadiusz Wrzosek vs. Demoreo Dennis
Nick Chasteen vs. Seijo Imazaki
Aline Pereira vs. Crystal Lawson
Justin Houghton vs. Peter Stanonik
Arthur Sorsor vs. Matt Zilch

Vorprogramm
Andrew Navickis vs. Tom Jenkins
Justin Moss vs. Kuchlong Kuchlong

Glory 72
23. November 2019
Wintrust Arena in Chicago, Illinois, USA

Titelkampf im Federgewicht
Petchpanomrung Kiatmookao vs. Kevin VanNostrand

Ryot Waller vs. Chris Camozzi
Jady Menezes vs. Chommanee Sor Taehiran
Bailey Sugden vs. John Morehouse

Superfight Series
Serhiy Adamchuk vs. Abraham Vidales
Charles Rodriguez vs. Taylor Krahl
Justin Greskiewicz vs. Nathan Ward
Derek Loffer vs. Joe Taylor
Tom Matlon vs. John King

Vorprogramm
Ben Acosta vs. Kanat Tassybay