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Klaus Waschkewitz: „Das hat nichts mit Sport zu tun!“

Der EM-Kampf zwischen Yusuf Kanguel und Tiran Metz. (Foto: Holger Plautz)

Einen Tag ist her, seit dem fesselnden Kampf der Night for Masters zwischen Yusuf Kanguel und Tiran Metz um die WBU-Europameisterschaft. Der Kampf endete kurios - ohne Ergebnis (GNP1.de berichtete). Jetzt äußerte sich der Veranstalter Klaus Waschkewitz zur Situation.

„Zum Kampf von Yusuf Kangül ist heute von mir Einspruch gegen das Urteil eingelegt worden“, so Waschkewitz. „Sobald ich von der WBU Infos bekomme, werde ich mich entsprechend dazu äußern. Für mich und die meisten Fachleute in der Halle war es ein knapper Sieg für Kanguel und so sollte es auch sein. Mehr dazu demnächst."

Nach einem engen Gefecht zwischen dem Duisburger Yusuf Kanguel und dem Essener Tiran Metz wurde im Publikum noch vor der Verkündung des Urteils randaliert. Offenbar wurden einige Zuschauer von einer Seite provoziert oder waren mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Um eine Eskalation zu vermeiden, entschlossen sich der Veranstalter und die Offiziellen dazu, kein Urteil zu verkünden.

„Die kurze Ausschreitung einiger Verrückten werde ich nicht weiter kommentieren, hier wird ganz sicher etwas passieren. Das hat nichts mit Sport zu tun, das gehört hier nicht hin. Schaden tun solche Aktionen immer dem Sport, aber das ist im Fußball nicht anders und dort sind die Stadien trotzdem voll. Wir werden daran arbeiten und haben am selben Abend mit den richtigen Leuten gesprochen. Danke an die restlichen 99% der Fans, welche die Halle in Duisburg zum Kochen gebracht haben. NFM kommt auch 2016 mit vielen guten Events zurück, auch im Profiboxen.“