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Bonjasky: Für „besonderen Moment“ würde ich zurückkehren!

Remy Bonjasky (Paulblank/gemeinfrei)

2014 ist K-1-Legende Remy Bonjasky zurückgetreten. Inzwischen ist er 40, stand seit zwei Jahren nicht im Ring. Ein Comeback schließt der "Flying Gentleman" jedoch trotzdem nicht aus.

"Wenn ich diese Kämpfe hier sehe, juckt es mir mächtig in den Fingern", verriet Bonjasky am vergangenen Samstag am Rande von Glory 31 gegenüber ranFIGHTING.de. "Da würde ich am liebsten sofort selbst wieder in den Ring steigen. Im Moment bin ich allerdings nur Zuschauer."

Der dreimalige K-1-Grand-Prix-Champion gewann im März 2013 seinen Abschiedskampf gegen Mirko "Cro Cop" Filipovic knapp nach Punkten, nachdem er zuvor drei Niederlagen in Folge einstecken musste. Seitdem versuchen Veranstalter auf der ganzen Welt, den populären K-1-Star zu einer Rückkehr zu bewegen.

"Die müssten mich allerdings schon sehr motivieren, damit ich zurückkomme", erklärte Bonjasky. "Wenn ich wirklich zurückkehre, dann nur für etwas ganz Besonderes, einen großen Moment, eine tolle Arena. Vielleicht noch einmal der Tokyo Dome in Japan? Dort würde ich zurückkehren!" 

In der gigantischen Arena in Tokio hatte Bonjasky viele seiner bedeutendsten Kämpfe bestritten und zwei seiner drei Grand-Prix-Titel gewonnen.

Ganz vom Sport abgewandt hat sich der 40-Jährige im Übrigen nicht. Regelmäßig gibt er Seminare und trainiert andere Sportler, unter anderem den deutschen Glory-Kämpfer Danyo Ilunga.

Das Kickbox-Niveau in Deutschland sieht er positiv: "Deutschland hat da schon eine Menge erreicht. Ihr habt eine Menge besonderer Stars, wie Stefan Leko oder einer meiner Kämpfer, Danyo Ilunga. Deutschland ist eine gute Kickbox-Nation. Zwar reicht es momentan nicht für die Spitze, aber der Niveau ist hoch, ihr kämpft gut."

Das komplette Interview mit Bonjasky: