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Gür und Kassapidis: „It's Fight Time ist der Startschuss“

Muhammed Gür & Dimitrios Kassapidis - das It`s Fight Time Duo. (Foto: fighttime.de)

It's Fight Time wird am 18. Oktober in der Darmstädter Böllenfalltorhalle debütieren und das mit dem Mega-Kampf zwischen Andy Souwer und Max Baumert. Dazu gesellen sich noch eine Reihe von sehr interessanten Kämpfen im K-1 sowie Profi-Boxen. Wir haben uns mit dem Veranstalter-Duo Muhammed Gür und Dimitrios Kassapidis zum Interview getroffen.

Groundandpound.de: Muhammed und Dimi, am 18. Oktober steigt mit It's Fight Time euer Debüt als Veranstalter. Wie laufen die Vorbereitungen?
Muhammed Gür und Dimitrios Kassapidis: Es läuft derzeit sehr professionell bei uns. Wir haben schon im Dezember 2013 mit der Planung zur Veranstaltung begonnen. Du kannst dir sicherlich vorstellen, dass es immer stressiger wird, je näher die Veranstaltung kommt. Doch wir freuen uns sehr darauf, den Zuschauern endlich das Debüt von It's Fight Time präsentieren zu können. Für Muhammed ist es ja das Debüt als Veranstalter, während Dimitrios in der Vergangenheit bereits Veranstaltungen in Darmstadt organisiert hatte.

Mit Andy Souwer gegen Max Baumert habt ihr natürlich einen absoluten Kracher im Programm. Wie schwierig war es, die beiden unter Vertrag zu bekommen?
Mit It's Fight Time haben wir eine neue Herausforderung gesucht und wir sind froh, dass bisher alles so hingehauen hat, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir hatten dabei in den vergangenen Monaten sehr intensive Gespräche und Verhandlungen mit unseren Sponsoren, ohne die wir eine solche Veranstaltung überhaupt nicht auf die Beine stellen könnten und ohne die ein Kampf wie Andy Souwer gegen Max Baumert überhaupt nicht möglich wäre.

Wenn man von diesem Kampf absieht, auf welches Duell freut ihr euch persönlich am meisten?
Neben dem Duell Andy Souwer gegen Max Baumert freuen wir uns auf den EM-Titelkampf zwischen Alex Braun (Fight Time) und Alex Schmitt (Boxgymnasium). Aus lokaler Sicht liegt verständlicherweise der Boxkampf mit Milad Hassan Zada ganz hoch im Kurs. Wir werden unser bestes geben, um den Zuschauern einen unvergesslichen Abend mit vielen attraktiven wie auch packenden Kämpfen zu bieten. Der 18. Oktober wird der Startschuss einer neuen Veranstaltungsreihe werden.
Muhammed Gür und das Debüt von It`s Fight Time. (Foto: fighttime.de)

Bei einer Debütveranstaltung fängt man ja in der Regel an, etwas kleinere „Brötchen“ zu backen. Wann ist bei euch der Entschluss gereift, etwas Großes gleich zu Beginn auf die Beine zu stellen?
No Risk – no Fun. Nein im Ernst: Wir wollten den Leuten schon einen Kracher als Hauptkampf, und darüber hinaus auch den Kämpfern aus der Region eine Plattform bieten. Wir denken, dass wir dabei eine sehr gute Mischung haben, damit auch jeder auf seine Kosten kommen wird. Mit den Planungen zur Veranstaltung haben wir bereits im Dezember des vergangenen Jahres angefangen. Diese Zeit braucht man einfach bei einem so großen Event.

Muhammed, du hast mir erzählt, dass dir auch die lokalen Kämpfer und damit auch der Nachwuchs sehr wichtig sind. Werdet ihr daher auch ein Vorprogramm haben, wo sich diese präsentieren können?
Selbstverständlich werden wir das. Der Nachwuchs ist natürlich sehr wichtig und jeder Kämpfer hat ja bekanntlich einmal klein angefangen. Das war bei mir auch nicht anders und deshalb haben wir uns entschlossen, sieben Kämpfe im K-1 im Vorprogramm anzubieten, bei denen der Nachwuchs zeigen kann, was er im Training schon erlernt hat.

Boxen und K-1 zusammen auf einer Veranstaltung – das funktioniert nicht immer. Was stimmt euch positiv, dass es bei euch kein Stimmungstief geben wird?
Wir sind überzeugt, dass wir sehr gute Kämpfer auf der Fight-Card haben. Zudem haben wir mit der ISKA und dem BDB zwei sehr starke Verbände mit an Bord.

Welche Highlights habt ihr, neben dem was wir bereits veröffentlicht haben, noch in der Hinterhand?
Wir freuen uns sehr, dass der ehemalige Weltmeister im Cruisergewicht, Firat Arslan, zu uns nach Darmstadt kommen wird. Wir denken, dass er in seinen letzten Kämpfen durch seine sympathische Art viele neue Fans gewonnen hat.

Wenn man an die Böllenfalltorhalle denkt, dann denkt man auch an MMA. Warum wird es bei eurem Debüt kein MMA geben?
Wir haben uns untereinander für diese Veranstaltung nur für den Standkampf entschieden.

Den Auftakt macht ihr ja wie Eingangs erwähnt am 18. Oktober. Habt ihr trotz dem ganzen Vorbereitungsstress schon weitere Events geplant?
Natürlich haben wir schon weitere Veranstaltungen geplant. Am 05. September 2015 werden wir die nächste, große It's-Fight-Time-Veranstaltung in der Eissporthalle von Darmstadt veranstalten. Darüber hinaus wollen wir im Februar, Mai und Juli „Fight Time“-Veranstaltung promoten, bei denen es jeweils zu Acht-Mann Turnieren kommen wird. Die Sieger daraus werden sich für die Vorkämpfe der großen It's-Fight-Time-Veranstaltung am 05. September 2015 qualifizieren. Interessierte Kämpfer oder deren Trainer können sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

In Darmstadt habt ihr die Hauptniederlassung von Fight Time aufgebaut. Eine Nebenstelle gab es bereits nur wenige Monate später in Bensheim. Welche weiteren Projekte habt ihr da noch geplant?
Wir werden im kommenden Jahr in Groß-Grau die bereits dritte Niederlassung unserer Fight-Time-Kampfsportschule eröffnen. Bisher haben wir Standorte in Darmstadt und Bensheim. Der Zuspruch der Mitglieder hat uns mit dem was und wie wir es tun, bisher recht gegeben und daher werden wir im kommenden Jahr, wie gerade erwähnt weiter expandieren.
Dimitrios Kassapidis - It´s Fight Time ist auch sein Baby. (Foto: fighttime.de)

Mit Florian Rupprecht gibt es den ersten Titelträger im Hause Fight Time. Welche Talente, die man jetzt noch nicht kennt, sollte man eurer Meinung nach in Zukunft auf dem Zettel haben?
Wir haben einige Youngster in unseren Reihen, von denen wir glauben, dass sie das Potenzial in der Zukunft haben, uns mit großen Kämpfen zu unterhalten. Kämpfer wie Merlin Woods, Onur Sar, Jonas Beyer, Aylin Hotz oder Merve Özelik können noch einiges erreichen und damit das passiert werden wir sie weiter behutsam aufbauen.

Muhammed, gegen Albert Kraus hast du deinen bisher letzten Kampf gemacht und hattest dann immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Einen richtigen Rücktritt gab es bisher noch nicht. Werden wir dich noch in diesem, einem letzten Kampf sehen?
Das kann ich jetzt noch nicht beantworten. Erst einmal steht die Veranstaltung an und dann muss ich mich ja auch um unsere Kämpfer kümmern. Wir werden sehen was die Zeit bringt.

Zum Abschluss habt ihr jetzt noch die Möglichkeit ein paar Worte an die Leser und eure Fans zu richten?
Wir danken zuerst für das Interview und freuen uns trotz der stressigen Zeit auf das Debüt von It's Fight Time in Darmstadt. Kommt vorbei und lasst euch diesen Kampfabend nicht entgehen.