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Glory: Rico Verhoeven verlangt Rückkampf gegen Badr Hari

Badr Hari vs. Rico Verhoeven (Foto: Glory)

Glory-Champion Rico Verhoeven will seinen Vertrag nur dann verlängern, wenn er als nächstes gegen Badr Hari in den Ring steigen darf.

Trotz einer Dopingsperre, die erst im Dezember dieses Jahres abläuft, unterschrieb der marokkanische „Bad Boy“ Badr Hari vor wenigen Tagen einen neuen Glory-Vertrag über mehrere Kämpfe. Dies rief den amtierenden Glory-Champion im Schwergewicht, Rico Verhoeven, auf den Plan, dessen Glory-Vertrag schon vor längerer Zeit ausgelaufen ist.

Verhoeven kämpfte zuletzt im September 2018 bei Glory 59, im Dezember lief sein Vertrag aus. In diesem Jahr verhandelte der Niederländer bereits über eine Vertragsverlängerung. Unter anderem störte ihn, dass Glory im Kampf gegen Doping seiner Meinung nach zu wenig tun würde. Nun stellt er eine neue Bedingung für seine Vertragsverlängerung – er will bei seiner Rückkehr den Rückkampf gegen Hari bestreiten.

„Ich will als nächstes gegen Badr kämpfen“, sagte Verhoeven gegenüber dem Algemeen Dagblad, einer niederländischen Tageszeitung. „Wenn ich richtig gerechnet habe, kann er im Dezember wieder kämpfen. Es gibt für Glory keinen Grund, länger zu warten. Meinen letzten Kampf hatte ich im September. Im Dezember werde ich ein Jahr und drei Monate nicht gekämpft haben.“

Neben Glory haben angeblich drei weitere Kickbox-Organisationen ihr Interesse an Verhoeven bekundet. Am liebsten wäre ihm jedoch ein Rückkampf gegen Hari, den er im Dezember 2016 bei Glory 36 in Oberhausen in der zweiten Runde wegen einer Armverletzung durch technischen Knockout besiegte.

„Mein Vertrag ist ausgelaufen, aber Badr hat wieder unterschrieben, also liegt es an Glory, den Kampf gegen Badr im Dezember anzusetzen“, so Verhoeven. „Erst wenn der Kampf angesetzt ist, werde ich wieder mit Glory über eine Vertragsverlängerung sprechen. Ich will zuerst gegen Badr kämpfen, erst danach sind andere Kämpfer dran. Das ist der Kampf, den die Menschen sehen wollen. Dafür leben wir Kämpfer: Ich, Badr, die Trainer – das ist unser Champions-League-Finale. Die von Glory meinten, sie würden darüber nachdenken. Ich werde abwarten und mir offen halten, auch mit anderen Organisationen zu sprechen.“