Thai/Kickboxen

Glory-Champ Robin van Roosmalen triumphiert im MMA-Debüt

Robin van Roosmalen (Foto: FFC)

Vergangenen Freitag fand in der griechischen Hauptstadt Athen die 22. Ausgabe von Final Fight Championship statt. Hierbei gab mit Robin van Roosmalen, der Leichtgewichtschampion der Kickbox-Organisation Glory, sein mit Spannung beobachtetes MMA-Debüt. Es wurde der erwartete Triumphzug des Niederländers.

Nur etwas mehr als eine Runde benötigte der 26-Jährige, um seinen ersten MMA-Sieg einzufahren. Dabei musste er anfangs gegen den Lokalmatador Athinodoros Michailidis ein paar knifflige Situationen überstehen, nachdem er zu Boden gebracht und aus der Half Guard mit Ellenbogen eingedeckt wurde. Van Roosmalen schaffte es jedoch wiederholt auf die Beine. Michailidis hatte Ende der ersten Runde sogar noch Glück, von der Glocke gerettet zu werden. Van Roosmalen hatte ihn in der Ecke gestellt und unter Dauerfeuer genommen.

Runde zwei war dann genauso schnell vorbei, wie sie begonnen hatte. Nach kurzem Vorgeplänkel ging Michailidis mit einem Kniestoß nach vorne, ließ aber dabei seine Hände unten. Schwerer Fehler, denn der rechte Haken schlug prompt ans Kinn ein. Michailidis fiel Gesicht voraus auf die Matte und wurde vom Ringrichter vor weiterem Schaden geschützt. Nach Schwergewichtschampion Rico Verhoeven, der im Oktober seine MMA-Premiere feierte, ist van Roosmalen nun bereits der zweite amtierende Glory-Champion, der sich ins MMA vorwagt.

Kakoubavas Rechte pulverisiert Petje, Marku feiert Comeback

Neben van Roosmalen zeigten sich auch die Kickboxer von FFC erneut von ihrer besten Seite. So wurden in Athen gleich zwei neue Champions gekürt. Während der Ukrainer Pavel Zhuravlev eine dritte Runde brauchte, um sich gegen den Niederländer Brian Douwes zum Halbschwergewichtschampion zu krönen, benötigte das griechische Leichtgewicht Meletis Kakoubavas nicht ganz so lange.

Kakoubavas und sein slowenischer Gegenüber Samo Petje schenkten sich nichts, sondern ließen die Fäuste und Beine in teils wilden Schlagfolgen fliegen. Nach einer spannenden ersten Runde war es auch hier eine brutale Rechte, die das Ende des Kampfes herbeiführte. Petje wurde total überrascht, voll getroffen und fiel sofort rückwärts zu Boden. Ein Anzählen war gar nicht erst nötig. Meletis Kakoubavas ist somit der neue Leichtgewichtschampion von FFC.

Im weiteren Verlauf des Programms gab der in Österreich lebende Albaner Florian Marku sein Comeback im umseilten Viereck. Die längere, unfreiwillige Auszeit vom Kampfsport ließ sich der Linzer jedoch kaum anmerken und feierte so ein umjubeltes Comeback durch einen Punktsieg über den Serben Marko Adamovic.

Die Ergebnisse im Überblick:

Final Fight Championship 22
19. Februar 2016
Athen, Griechenland

MMA

Robin van Roosmalen bes. Athinodoros Michailidis via K.o. (Schlag) in Rd. 2
Pavel Doroftei bes. Alex Kalergis via T.K.o. (Schläge) in Rd. 1
Zauri Maisuradze bes. David Vasic via Armbar in Rd. 1
Alexandros Papadimitriou bes. Vladislav Genov via T.K.o. (Schläge) in Rd. 1
John Paleologus bes. Alexandros Dimaras via T.K.o. (Schläge) in Rd. 1

Kickboxen

Titelkampf im Halbschwergewicht
Pavel Zhuravlev bes. Brian Douwes via K.o. in Rd. 3

Titelkampf im Leichtgewicht
Meletis Kakoubavas bes. Samo Petje via K.o. in Rd. 2

Sebastian Cozmanca bes. Tomislav Cikotic nach Punkten
Florian Marku bes. Marko Adamovic nach Punkten
Sergej Maslobojev bes. Antonio Plazibat via T.K.o. in Rd. 3
Dimitris Chiotis bes. Jasmin Bajrovic via K.o. in Runde 2