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Glory: Alex Pereira verteidigt Mittelgewichtstitel gegen Bayrak

Alex Pereira (Foto: Glory Kickboxing)

Am 21. Dezember endet das Wettkampfjahr von Glory mit einem Knall. Im niederländischen Arnheim kommt es dabei nicht nur zum Rückkampf der Schwergewichte Rico Verhoeven und Badr Hari, auch ein Titelkampf steht auf dem Programm, wenn Mittelgewichts-Champion Alex Pereira seinen Titel gegen Ertugrul Bayrak aufs Spiel setzt.

Der Brasilianer Pereira kehrt dabei in seine angestammte Gewichtsklasse zurück. Im Mittelgewicht von Glory hat der 32-Jährige seine letzten fünf Kämpfe gewonnen und dabei vor zwei Jahren Simon Marcus den Titel abgenommen und ihn seitdem vier Mal verteidigt. Nachdem er im Mai Jason Wilnis K.o. schlug und damit im dritten Aufeinandertreffen mit dem Niederländer den ersten Sieg feierte, wechselte Pereira die Gewichtsklasse.

Im September debütierte er im Halbschwergewicht von Glory und trat sofort gegen Donegi Abena um den Interims-Titel an. Der junge Kämpfer hatte dem erfahrenen Champion wenig entgegen zu setzen und ging nach einem linken Haken in der dritten Runde K.o. Da Artem Vakhitov immer noch an seinen Verletzungen laboriert, ein Vereinigungskampf im Halbschwergewicht also noch auf sich warten lässt, kehrt Pereira ins Mittelgewicht zurück, um seinen Gürtel zum fünften Mal zu verteidigen.

Dabei wird er vom Türken Ertugrul Bayrak gefordert. Der 27-Jährige könnte dabei ein Jahr nach seinem Glory-Debüt schon Titelträger werden. Nach Siegen bei Enfusion, A1 und der World Fighting League in den Niederlanden debütierte Bayrak im Dezember 2018 in Rotterdam für Glory und setzte sich in einem engen Kampf gegen Donovan Wisse durch. Im März vermieste er dann Jakob Stybens Glory-Comeback in Straßburg, ebenfalls mit einem knappen Punktsieg. Nun will der Kämpfer aus Amsterdam nach dem Titel greifen.

Der Titelkampf im Mittelgewicht ist der dritte Kampf im Programm von Glory Collision 2. Neben dem Hauptkampf zwischen Rico Verhoeven und Badr Hari kommt es noch zu einem Kampf im Leichtgewicht zwischen Massaro Glunder und Mohamed Jaraya.