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Glory 66: Doumbé, Vakhitov und Meksen setzen Titel aufs Spiel

Am 22. Juni reist Glory für die 66. Ausgabe in die französische Hauptstadt Paris. Dabei hat die Organisation gleich drei Titelkämpfe im Gepäck, angeführt von Lokalmatador und Weltergewichts-Titelträger Cedric Doumbé.

Cedric Doumbé ist seit März zum zweiten Mal Glory-Champion, nachdem er Harut Grigorian K.o. schlagen konnte. Dabei wäre es fast nicht dazu gekommen, denn eigentlich beging Doumbé einen klaren Regelverstoß, als er zum Feiern den Ring verließ, bevor der Ringrichter überhaupt den Kampf beendet hatte. Statt einer Disqualifikation gab es Sekunden später dann wirklich Grund zu feiern, als Grigorian dann wirklich K.o. ging.

Nun will der seinen Gürtel verteidigen und eine alte Rechnung begleichen. Denn in Paris wird er von Alim Nabiyev gefordert. Der Kämpfer aus Aserbaidschan hat von sechs Kämpfen bei Glory nur einen verloren, seinen ersten Titelkampf gegen Grigorian im vergangenen Jahr in Birmingham. Der „Professor“ hatte sich den Titel damals mit einem Sieg über Doumbé verdient und will nun mit einem zweiten Sieg auch den Titel feiern.

Zuvor kehrt Artem Vakhitov zum ersten Mal seit seinem umstrittenen Sieg über Danyo Ilunga im vergangenen August in den Ring zurück. Der Champion im Halbschwergewicht musste den Großteil des vergangenen Jahres verletzt zusehen, sodass es auch ein persönliches Comeback für den 28-Jährigen wird. Er trifft auf Dongi Abena, die Nummer 1 in den Glory-Rankings. Diesen Platz sicherte er sich mit Siegen über Stephane Susperregui und Michael Duut. Ob er nun schon bereit für Vakhitov ist, wird sich am 22. Juni zeigen.

Wenn Glory nach Frankreich reist, darf Anissa Meksen natürlich nicht fehlen. Die 31-Jährige ist nach wie vor das Maß aller Dinge im Super-Bantamgewicht von Glory und verteidigte ihren Gürtel zuletzt gegen die Amerikanerin Tiffany van Soest. Ihre Herausforderin wird heute Abend bei Glory 65 zwischen Sofia Olofsson und Cristi Brereton in Utrecht ermittelt.