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Erneuter Ärger um Badr Hari

Badr Hari gewann das Global FC Tournament in Dubai. (Foto: Mike Passenier/mikesgym.nl)

Wenn man eine Sache über Badr Hari sagen kann, dann dass es in seiner Nähe immer dramatisch zuzugehen scheint - und langweilig wird es dabei keinesfalls.

Wie jetzt bekannt wurde, ist Badr Hari bei seinem zweiwöchigen Aufenthalt in Dubai festgenommen wprden. Dort hat der "Golden Boy" in beeindruckender Manier wieder das gezeigt, weshalb er bei vielen Kampfsportfans so hoch im Kurs steht. Fast ohne Probleme sicherte er sich den Titel im Global FC 3 Tournament.

Zunächst dauerte es nur ganze 98 Sekunden, eher er in seinem Halbfinale den "Blitz" aus Duisburg, Stefan Leko, mit einem rechten Cross K.o. schlagen konnte. Im Finale wartete dann der Australier Peter Graham - und für diesen benötigte Hari nur 93 Sekunden. Das offizielle Urteil: Sieg durch T.K.o. in Runde eins. Endlich wieder sportlich für Schlagzeilen sorgen, das sollte dem 29-Jährigen zunächst gelungen sein.

Allerdings sollte diese positiver Zustand nicht sehr lange anhalten. Kurz vor seiner Abreise wurde Hari von der Polizei in Dubai verhaftet und zu einer Befragung mit auf das Revier genommen. Dabei ging es um einen angeblichen Vorfall, der sich Ende 2011 (oder Anfang 2012) ereignet haben soll. Das zumindest erklärte der Anwalt von Hari.

Jetzt ist es durch die Vorfälle in der Vergangenheit natürlich so, dass man sehr schnell mit dem Finger auf Hari zeigt, wenn etwas vorgefallen ist, egal ob dieser etwas damit zu tun hat oder nicht. Da es ihm in Dubai gelungen ist, ein kleines aber immerhin positives Ausrufezeichen zu setzen, wäre es ihm für die Zukunft zu wünschen, dass ihm dies nun öfters gelingen möge und er vermehrt sportlich von sich reden macht.