Thai/Kickboxen

Ciobanu gewinnt Finale, kein Erfolg für deutsche Kämpfer

Am Samstagabend fand in Craiova in Rumänien der zweite Teil des Superkombat World Grand Prix 2013 statt. Im Finale setzte sich der Rumäne Sebastian Ciobanu gegen Frank Munoz durch. Auch zwei Sportler aus Deutschland nahmen am Turnier teil, blieben jedoch ohne Erfolg.

Im ersten Halbfinalkampf musste sich der Dortmunder Nikolaj Falin dem Spanier Frank Munoz nach Punkten geschlagen geben. Munoz konnte in den ersten beiden Runden mit Low Kicks und Schlagkombinationen punkten. Falin legte in der letzten Runde noch einmal den Vorwärtsgang ein, lag am Ende jedoch auf den Zetteln der Punktrichter hinten.

Vladimir Toktasynov unterlag im zweiten Halbfinalkampf dem Lokalhelden Sebastian Ciobanu. Der Kampf verlief recht ausgeglichen, doch Toktasynov musste nach einem harten linken Haken in der ersten Runde angezählt werden, was ausschlaggebend für die Punktniederlage gewesen sein dürfte.

Somit trafen Sebastian Ciobanu und Frank Munoz im Finale aufeinander. Munoz setzte seinem Gegner durchweg mit Kombinationen zu, doch auch Ciobanu hatte vereinzelt seine Momente. Mehrfach musste der Kampf wegen Tiefschlägen unterbrochen werden. Nach drei Runden konnte kein Sieger ermittelt werden und beide Kämpfer mussten in die Extrarunde. Diese werteten die Punktrichter an Ciobanu, wobei ein Sieg für Munoz vermutlich zu keinerlei Protesten geführt hätte. Ciobanu wird somit später in diesem Jahr beim großen WGP-Finale kämpfen.

Catalin Morosanu zeigte sich im Kampf gegen Eduardo Mendes gewohnt aggressiv. Mit wilden Schwingern stürmte er auf seinen Kontrahenten los und lieferte sich mit ihm einen heftigen Schlagabtausch. Der „Tod aus den Karpaten“ landete schlussendlich einen High Kick, von dem sich Mendes bis zum Ten Count nicht mehr erholen konnte.

Superkombat World Grand Prix 2013
18. Mai 2013
Sala Polivalenta in Craiova, Rumänien

World Grand Prix Finale
Sebastian Ciobanu bes. Frank Munoz nach Punkten nach einer Extrarunde

Catalin Morosanu bes. Eduardo Mendes via T.K.o. (High Kick) in Rd. 1
Stauros Exakoustidis bes. Ionut Atodiresei via T.K.o. in Rd. 2
Benjamin Adegbuyi bes. Jairizinho Rozenstruik nach Punkten
Claudiu Badoi bes. Stelios Papadopoulos nach Punkten

Halbfinalkämpfe
Sebastian Ciobanu bes. Vladimir Toktasynov nach Punkten
Frank Munoz bes. Nikolaj Falin nach Punkten