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Best of the West - Ergebnisse

Nonsai Sor Seanyakorn besiegte Leo Zulic.

Am vergangenen Samstag ging in Geldern der Start der Best of the West Serie über die Bühne. Die Veranstaltung lief unter dem Motto: Deutschland vs. Thailand. Keine leichte Aufgabe also für unsere deutschen Recken. Aus sportlicher Sicht konnte man die Show dann auch in einem Satz zusammenfassen: Ein Belgier stürzt die Turnierfavoriten und ein Thailänder war eine Klasse für sich.

Nonsai Sor Seanyakorn vs. Leo Zulic
Der Thailänder Nonsai bestimmte von Anfang an das Geschehen und trieb Zulic mit linken Kicks und Knietechniken zum Körper vor sich her. In der ersten Runde versuchte Zulic noch mit platzierten Kicks und Boxtechniken Akzente zu setzen, die der Thai mit Ellbogenschlägen durch die Doppeldeckung von Zulic beantwortete. Von Kampfbeginn an trafen fast alle Techniken des Thais und zu Ende der ersten Runde war Zulic schon schwer gezeichnet. Ab Runde zwei legte Nonsai noch eins drauf und für Zulic ging es nun nur noch ums “überleben“. Leo Zulic zeigte enorme Nehmerqualitäten und bekundete dem Thai nach harten Treffern seine Kampfbereitschaft. In Runde drei sah man einen schwer gezeichneten Leo Zulic und aus der Ecke kam das Handtuch. Fazit dieses Kampfes war nicht, das Leo Zulic kein guter Kämpfer ist, sondern, das wir hier in Deutschland einen Thailänder gesehen haben, für den man kaum einen passenden Gegner finden kann.

Best of the West Turnier

Im ersten Kampf zeigte Ali Hassanzadeh, der sich mit dem Kampfnamen “Feuerfurz“ aufrufen lies, dass Rustam Faizee für ein Turnier dieser Qualität noch nicht reif ist und der Kampf endete durch K.O. nach harten Fausttreffern.

Im zweiten Viertelfinale setzte Angelo Wilkes die Akzente und gewann verdient nach Punkten.

Maxim Fedorkov wurde im Vorfeld noch als einer der Favoriten gesehen, musste jedoch gegen den späteren Turniersieger Hamza Rhamani die Segel streichen. In dieser hochklassigen Partie im Muaythai-Stil kam es in Runde zwei zu einem zusammenstossen der Köpfe mit dem unglücklichen Ende für Maxim.

Im letzten Viertelfinale zeigt Juri Kehl seine Klasse und gewann mit überzeugender Leistung durch K.O. und so mancher dachte, hier würde man den späteren Turniersieger sehen.

Das erste Halbfinale zwischen Hassanzadeh und Wilkes war eher ohne Höhepunkte und nach Beratungen der Kampfrichter entschied man sich für den Rommerskirchener. Hamza Rhamani drängte im zweiten Halbfinale Juri Kehl sein Muay Thai-Stil auf und suchte im permanenten Vorwärtsgang den Clinch. Beiden Kämpfern sah man an, dass sie konditionell bis an ihre Grenzen gingen und am Ende schied der ebenfalls favorisierte Juri Kehl aus.

Das Finale war für den Belgier nur noch Formsache. Während Ali Hassanzadehs Trainer noch rief “Drei Hände und ruhig bleiben” ging Hamsa Rhamani in den Clinch und traf mit harten Knietechniken. Nach weniger als einer Minute Kampfzeit flog das Handtuch aus Alis Ecke in den Ring und der Belgier war nun nicht nur Turniersieger, sondern wird als Qualifikant der Best of the West Serie in Bangkok einen weiteren Kampf bestreiten.

Der glückliche Turniersieger.

Best of the West
15. Mai 2010
Sporthalle am Bollwerk, Geldern


Deutschland vs. Thailand: Muaythai 5 x 3 min. -69 kg
Nonsai Sor Seanyakorn besiegte Leo Zulic durch Aufgabe (Rd. 3)

Best of The West Tournament - 67 kg (Muaythai-Rules)
Reservekampf  Muaythai 3 x 3 min.
Buray Bozaryilmaz besiegte Karkalec Ucar nach Punkten

Viertelfinalkämpfe 3 x 3 min.

Ali Hassanzadeh besiegte Rustam Faizee via KO (Rd. 3)
Angelo Wilkes besiegte Hajzeri Skraps nach Punkten
Hamza Rhamani besiegte Maxim Fedorkov via KO (Rd. 2)
Juri Kehl besiegte Redouan Boukrech via KO (Rd. 3)

Halbfinale 3 x 3 min.
Ali Hassanzadeh besiegte Angelo Wilkes nach Punkten
Hamza Rhamani besiegte Juri Kehl nach Punkten

Finale 3 x 3 min.
Hamsa Rhamani besiegte Ali Hassanzadeh durch Aufgabe (Rd. 1)

Rahmenkämpfe
Javid Hamraz besiegte Grigorij Surenkov durch RSC (Rd. 2)
Sascha Kovi besiegte Cedric Nzala durch Aufgabe
Tolga Ayvaz besiegte Tolga Yayan nach Punkten
Mohammed el Karzazi besiegte Yunus Emmis durch Aufgabe
Björn Amend besiegte Ferhat Selvi via KO (Rd. 2)
Serdal Yoldas besiegte Christian Eppelmann nach Punkten
Akut Engen besiegte Denis Bork nach Punkten
Tillmann Bors vs. Daniel Rempel endet im Unentschieden