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Zu hohe Geldforderungen: Ferguson vs. Nurmagomedov findet nicht statt

Dana White (Foto Elias Stefanescu)

Es ist der Kampf, der während Conor McGregors Auszeit im Leichtgewicht wohl am meisten Sinn ergeben hätte: ein Duell zwischen den beiden Top-Herausforderern Khabib Nurmagomedov und Tony Ferguson. Schon seit einigen Wochen liefern sich die beiden einen verbalen Schlagabtausch in den sozialen Netzwerken und beide erklärten sich für einen Kampf um den Interims-Titel bereit. Doch dazu wird es nicht kommen.

UFC-Präsident Dana White erklärte gegenüber Pressevertretern, dass ein Kampf zwischen Nurmagomedov und Ferguson durchaus geplant war, man sich am Ende aber nicht mit letzterem einigen konnte.

„Ja, es stimmt. Wir haben an diesem Kampf gearbeitet“, so White. „Tony sagte aber, dass er den Kampf nicht machen wird, wenn er nicht exakt das gleiche Geld wie Khabib bekommt. Khabib hat einen anderen Vertrag. Der Kampf wird also nicht kommen.“

Ferguson hat zuletzt auf Twitter mehrfach betont, mehr Geld für einen Kampf gegen Nurmagomedov haben zu wollen. Dass man sich seitens der UFC nicht darauf eingelassen hat, ist laut Dana White vor allem der Tatsache geschuldet, dass Ferguson erst kürzlich einen neuen Vertrag unterschrieben hat.

„Er hat einen Vertrag, den er vor nicht allzu langer Zeit unterschrieben hat“, sagte White über Ferguson. „Ich halte mich an alle Verträge, egal worum es geht. Wenn man einen Vertrag unterschreibt, muss man sich daran halten. […] Die meisten Kämpfer müssen nicht mal bis zum Ende ihres Vertrags warten. Sie machen vielleicht drei Kämpfe und dann setzen wir uns mit ihnen zusammen und verhandeln neu. Die Kämpfer können natürlich sagen, dass sie noch nicht neu verhandeln wollen und vielleicht ein Free Agent werden wollen, um den Markt auszutesten. Leute wie Dan Henderson, Rory MacDonald, Lorenz Larkin haben das gemacht. Den Vertrag auslaufen lassen und Alternativen austesten. Aber haltet euch an euren Vertrag. Ich muss mich an meine Verträge halten. Stellt euch vor, ich würde mich nicht an meine Verträge halten. Ihr würdet mich zerreißen, oder?“

Wie es im Leichtgewicht nun weitergehen wird, ist nicht bekannt. Leichtgewichts-Champion Conor McGregor wird aller Voraussicht nach erst in der zweiten Hälfte von 2017 wieder ins Octagon steigen.