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Zehn Monate Gefängnis für Tae Hyun Bang nach Wettmanipulation

Tae Hyun Bang (Foto: GNP1.de)

Der koreanische UFC-Kämpfer Tae Hyun Bang wurde heute in Südkorea schuldig gesprochen, Bestechungsgelder dafür angenommen zu haben, einen UFC-Kampf zu manipulieren. Bang hatte vor zwei Jahren um die 90.000 US-Dollar dafür angenommen, den Kampf gegen Leo Kuntz auf der UFC Fight Night 79 in Seoul zu manipulieren.

Die UFC hat ihren ersten Manipulationsfall. Tae Hyun Bang wurde heute von einem Gericht in Seoul wegen der Annahme eines Bestechungsgeldes mit dem Ziel, einen Kampf zu manipulieren, für schuldig gesprochen und zu 10 Monaten Gefängnis verurteilt. Darüber hinaus auch drei Mittelsmänner, die für den Kontakt und den Geldtransfer von umgerechnet 92.160 US-Dollar verantwortlich waren.

„Das Verbrechen der Spielmanipulation beschädigt die Glaubwürdigkeit des Sports und hat bei internationalen Wettkämpfen einen negativen Effekt auf die Glaubwürdigkeit unseres Landes,“ so das Gericht laut des The Korea Herald. „Bang hatte die Aufgabe, fair zu spielen, aber er hat diese Pflicht ignoriert und eine wichtige Rolle in diesem Plan gespielt. Wir haben jedoch berücksichtigt, dass Bang den Kampf gewonnen und anschließend das Geld zurückgegeben hat.“

Tae Hyun Bang erhielt das Bestechungsgeld vor seinem Kampf bei der UFC Fight Night 79 im November 2015 in Seoul. Wie berichtet wurde, nahm Bang das Geld und setzte die Hälfte davon auf seinen Gegner Leo Kuntz. Bang fasste den Plan, die ersten beiden Runden zu verlieren. Nachdem zahlreiche Wetten auf die Begegnung gesetzt wurden und sich die Wettquoten massiv veränderten, wurde die UFC aufmerksam und warnte die beiden beteiligten Kämpfer.

Anschließend entschied sich Bang um und gewann den Kampf nach Punkten. Dafür erhielt Bang anschließend Morddrohungen des organisierten Verbrechens, da eine Summe von 1,7 Millionen US-Dollar auf Kuntz gesetzt wurden. Bang kämpfte anschließend vier weitere Male in der UFC, darunter in Hamburg gegen Nick Hein.