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Zabit Magomedsharipov will Kampf gegen José Aldo oder Chad Mendes

Zabit Magomedsharipov (Hintergrund) mit seinem Jiu-Jitsu-Coach Ricardo Almeida (Foto: Zabit Magomedharipov/Instagram.com)

Vier UFC-Kämpfe, vier Mal erfolgreich den Käfig verlassen. Zabit Magomedsharipov kann zufrieden auf sein erstes Jahr in der UFC zurückblicken. Der 27-Jährige gehört zu den Aufsteigern des Federgewichts, wo er vor seinem Kampf bei UFC 228 bereits auf Rang 15 lag. Der jüngste Sieg soll nun große Matchups einbringen. Magomedsharipov hat nun Chad Mendes und José Aldo im Auge.

Einen Bonus für die beste Performance des Abends gab es zwar nicht, Zabit Magomedsharipov ist auch so nach seinem Erfolg gegen Brandon Davis in aller Munde. Der 27-Jährige besiegte bei UFC 228 Brandon Davis, indem er den Amerikaner in einer modifizierten Kneebar, so genannten Suloev Stretch, zur Aufgabe brachte. Eine äußerst seltene Submission, die kurioserweise zwei Mal im Verlauf des Events zum Erfolg führte, denn auch Aljamain Sterling siegte im Vorprogramm mit diesem Hebel.

„Ich habe das Replay von Sterling beim Warmmachen gesehen“, sagte Magomedsharipov dazu im Backstage-Interview bei UFC 228. „Es war sehr überraschend, dass sie gleich zwei Mal vorgekommen ist, aber für sowas arbeite ich eben mit meinem Jiu-Jitsu-Coach Ricardo Almeida.“

Dabei wäre diese Arbeit fast wertlos gewesen. Wenige Wochen vor dem Kampf verletzte sich Magomedsharipovs ursprünglicher Gegner Yair Rodriguez. Erst elf Tage vor der Veranstaltung sprang Brandon Davis gegen Magomedsharipov ein. Die kurzfristige Änderung habe ihn jedoch nicht belastet.

„Sich auf den neuen Gegner einzustellen, war nicht so schwierig. Ich habe mir am meisten Sorgen gemacht, dass ich gar keinen Gegner bekomme und die drei Monate Vorbereitung, in die ich viel Energie und Geld hineingesteckt habe, damit umsonst gewesen wären. Danke an die UFC, dass sie es mir doch noch ermöglicht haben, zu kämpfen.“

Nach vier Siegen innerhalb von 13 Monaten klopft Magomedsharipov nun bereits an die Top Ten des umkämpften Federgewichts. Bereits im Octagon schlug er der UFC einen Kampf gegen Chad Mendes vor, doch auch José Aldo, der zuletzt Jeremy Stephens K.o. schlug, befindet sich auf dem Wunschzettel des Dagestaners.

„Ich mag ihre Stile“, so Magomedsharipov weiter. „Sie sind harte Kämpfer, die bis zum Schluss alles geben. Wenn man der Beste sein will, muss man gegen die Besten kämpfen. Das treibt mich an.“