UFC News

Yoel Romero wegen Jubel von NYSAC gesperrt

Yoel Romero (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Die Sperren der New York State Athletic Commission gehen weiter. Nachdem bereits Thiago Alves wegen des verpassten Gewichtslimits und Kevin Gastelum wegen Nichterscheinens zum Wiegen mit mehrmonatigen Sperren belegt wurden, hat es nun Yoel Romero erwischt. Das Mittelgewicht verließ nach seinem Kampf den Käfig noch vor der Urteilsverkündung und stolzierte entlang des Octagons. Die Konsequenz sind zwei Monate Sperre.

Als Dana White ankündigte, die UFC wolle in einem Atemzug mit der NFL genannt werden, hatte man sicherlich anderes im Kopf. Doch genau wie in der verächtlich als „No Fun League“ bezeichneten Football-Liga wird auch in der UFC, bzw. bei Kämpfen im Staat New York, penibel auf den Jubel nach einem Sieg geachtet. Das musste heute Yoel Romero feststellen.

Der Kubaner hatte vor anderthalb Wochen bei UFC 205 Chris Weidman in der dritten Runde mit einem eingesprungenen Kniestoß K.o. geschlagen und war anschließend über den Zaun nach draußen geklettert, wo er in soldatischer Manier entlang des Käfigs marschierte, bevor er zur Urteilsverkündung wieder ins Octagon kam. Ein Fehler. Laut Regelwerk ist es Kämpfern verboten, die Kampffläche zu verlassen, bevor der Kampf offiziell für beendet erklärt wurde.

Romero darf demnach erst wieder am 12. Januar für die UFC in den Käfig steigen. Ihn selbst dürfte das kaum treffen, sein nächster Kampf, vermutlich um den Mittelgewichtstitel, wird nicht so früh erwartet. Eine Geldstrafe wurde nicht ausgesprochen.