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Yoel Romero und USADA einigen sich auf Sperre von sechs Monaten

Yoel Romero (Foto: Florian Sädler/Groundandpound.de).

Im Sommer kann UFC-Mittelgewicht Yoel Romero wieder im Octagon die Fäuste schwingen. Wie die United States Anti-Doping Agency (USADA) am Montag bekannt gab, hat man sich mit Romero auf eine Suspendierung von sechs Monaten geeinigt, nachdem der „Soldier of God“ im Dezember bei einer unangekündigten Dopingkontrolle durchfiel.

Romero wurde am 16. Dezember bei einem Dopingtest vier Tage nach seinem Sieg gegen Ronaldo „Jacare“ Souza positiv auf Ibutamoren getestet. Dabei handelt es sich um einen verbotenen Wirkstoff, der die Ausschüttung von Wachstumshormonen anregt.

Der Kubaner beteuerte seine Unschuld und äußerte den Verdacht, das Testergebnis sei möglicherweise durch ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel zustande gekommen. Die USADA ließ die von Romero eingenommenen Supplemente überprüfen und tatsächlich fand sich in einem Mittel Ibutamoren wieder, obwohl es auf der Verpackung nicht angegeben war.

Da Romeros Dopingtest am Tag von UFC 194 negativ ausfiel, bleibt der Sieg gegen Souza bestehen. Die sechsmonatige Sperre gilt rückwirkend zum 12. Januar 2016, dem Tag, an dem Romero für den Dopingtest eine temporäre Suspendierung ausgesprochen bekam. Am 12. Juli kann der 38-Jährige also wieder angreifen.

„Dieser Fall zeigt deutlich die Gefahren bei der Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln“, so USADA-Mitarbeiterin Dr. Amy Eichner in einer Pressemitteilung. „Wenn man plant, Supplemente in einen Trainingsplan einzubinden, ist es unabdingbar, dass Athleten sich darum bemühen, keine Entscheidungen zu treffen, die ihre Glaubwürdigkeit, ihren Ruf und ihre Gesundheit in Gefahr bringen.“

Yoel Romero konnte bei UFC 194 seinen siebenten UFC-Sieg in Folge einfahren. Mit dem Erfolg gegen Ronaldo Souza galt der Olympiaringer in vielen Augen bereits als nächster Herausforderer auf den UFC-Mittelgewichtstitel. Der positive Dopingtest hat ihn jedoch erst einmal wieder aus der Bahn geworfen.