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Yoel Romero legt Einspruch gegen Suspendierung ein

Yoel Romero (Foto: Florian Sädler)

Ein positiver Dopingtest bei einer unangekündigten Trainingskontrolle hat Yoel Romeros Karriere vorrübergehend auf Eis gelegt. Seit Januar ist das UFC-Mittelgewicht auf unbestimmte Zeit suspendiert, über die genaue Länge der Sperre muss noch verhandelt werden. Nun will der Kubaner, der lange Zeit in Nürnberg gelebt hat, Einspruch gegen die Sperre einlegen.

Romeros Team behauptet, der positive Test sei durch ein Nahrungsergänzungsmittel zustande gekommen, bei dem ein verbotener Inhaltsstoff nicht in der Zutatenliste aufgelistet war. Um welchen Stoff es sich handelt, ist nicht bekannt.

Wie MMAFighting.com berichtet, diskutierten Romeros Team und die United States Anti-Doping Agency (USADA) über eine Sperre von neun Monaten. Nun will Romero jedoch Einspruch gegen die Suspendierung einlegen. Sollte der Einspruch scheitern, könnte er für zwei Jahre suspendiert werden, wie es bereits bei Mirko Cro Cop und Gleison Tibau geschehen ist.

Die Kosten für den Einspruch betragen 2.700 US-Dollar, die Romero selbst zahlen muss. Ein Schiedsgericht wird sich nun dem Fall annehmen.

Romero hatte sich im Dezember einen Sieg gegen Romero „Jacare“ Souza geholt und war eigentlich als nächster Herausforderer auf den UFC-Mittelgewichtstitel im Gespräch. Der positive Dopingtest ließ den Traum vom UFC-Titel aber erst einmal platzen.