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Yoel Romero deutet Doping-Vorfall bei Paulo Costa an

Yoel Romero (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Am 27. April wird Yoel Romero in den Käfig zurückkehren und zum zweiten Mal gegen Ronaldo Souza antreten. Allerdings war diese Ansetzung nur Plan B der UFC, denn eigentlich hätte man den Kubaner lieber gegen Paulo Costa kämpfen lassen. Wie Romero nun andeutet, könnte die USADA das verhindert haben.

Bei Ariel Helwani wurde der Kubaner am Montag gefragt, woran der Kampf gegen Paulo Costa denn gescheitert wäre. Romero antwortete daraufhin, dass er gehört habe, dass Costa durch einen Doping-Test gefallen sei und deswegen nicht am 27. April antreten könne.

„Das Problem ist, nach allem, was ich gehört habe, dass Paulo Costa einen positiven Doping-Test bei der USADA abgegeben hat. Das ist passiert“, so Romero. „Die UFC hat meinen Manager angerufen und gesagt, Costa ist raus, weil er positiv war und dass man sich nach einem neuen Gegner umschaut. Dann haben sie Jacare angeboten und ich habe angenommen.“

Eine schwere Anschuldigung des Kubaners, der seine Aussage umgehend revidierte und angab, nur davon gehört zu haben, ohne zu wissen, ob das Gerücht auch stimmen würde. Der Kubaner weiß am besten, wie es ist, fälschlich verdächtigt zu werden. Romero wurde ebenfalls bereits positiv getestet, konnte allerdings nachweisen, dass ein Nahrungsergänzungsmittel verunreinigt war und kündigte sogar juristische Schritte gegen den Hersteller an.

Möglicherweise könnte er sich nach einer solchen Rufschädigung auf der Anklagebank wiederfinden. Costas Manager Wallid Ismail bezeichnete Romeros Aussagen gegenüber MMAFighting als „große Lüge. Das stimmt nicht. Es gab keinen positiven Dopingtest. Er wurde mit gar nichts erwischt. Das sind Lügen.“

Costa steht seit 2017 im UFC-Kader und wurde seitdem 26 Mal von der USADA getestet. Allem Anschein nach ohne positiven Befund, auch wenn die USADA mittlerweile erst nach dem endgültigen Abschluss der Untersuchung Sperren veröffentlicht und nicht schon nach Öffnung der A-Probe. Der Brasilianer äußerte sich in den letzten Tagen in einem Interview bereits zu eventuellen Doping-Gerüchten.

„Ich bin der Brasilianer in der UFC, der mehr getestet wird, als jeder Andere und ich habe noch nie einen positiven Test abgegeben“, sagte Costa dem brasilianischen Portal Tatame. „Ich brauche kein Doping, um meine Resultate zu erzielen und zum neuen brasilianischen Star des Sports zu werden. Ich brauche sowas nicht.“

Wieso Costa wieder aus dem geplanten Kampf genommen wurde, wollte er jedoch nicht aufklären.