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White: Wenn Conor erst im September kämpfen will, ist der Titel weg

Wie lange hat Conor McGregor noch den Gürtel? (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Das Titelrennen im Leichtgewicht der UFC wird von Monat zu Monat frustrierender. Alles wäre so viel entspannter, wenn die UFC Conor McGregor nach über einem Jahr Inaktivität einfach den Titel entziehen würde. Laut Präsident Dana White macht man sich derzeit tatsächlich Gedanken darüber, sollte McGregor erst im Herbst wieder kämpfen wollen.

„Wenn Conor erst im September zurückkommt, hätte er fast zwei Jahre nicht mehr gekämpft“, sagte White im Anschluss an die Fight Night in St. Louis. „Das kann nicht sein. Es ist den anderen gegenüber nicht fair. Ich mag Conor, respektiere ihn und habe große Achtung vor dem, was er für uns getan hat. Jeder weiß das. Aber es muss mit dem Titel weitergehen. Khabib gegen Tony, an dem Kampf arbeiten wir gerade. Sobald Conor zurückkehrt, bekommt er dann die erste Chance auf den Sieger.“

Die UFC und die Fans warten immer noch darauf, dass McGregor seinen bei UFC 205 im November 2015 gewonnenen Titel verteidigt. In der Zwischenzeit hatte Tony Ferguson den Interims-Titel gewonnen und auch Khabib Nurmagomedov stellt nach Siegen über Michael Johnson und Edson Barboza weiterhin Ansprüche. Der Ire wurde im vergangenen Jahr Vater und hatte sich auf den Box-Kampf gegen Floyd Mayweather im August vorbereitet, den die UFC mitveranstaltete.

Seitdem deuten er und sein Coach John Kavanagh zwar immer wieder eine Rückkehr an, der letzte Wille scheint noch zu fehlen. Vor wenigen Tagen, nach Nurmagomedovs Sieg bei UFC 219, forderte der Ire die UFC erneut dazu auf, ihn für ein Comeback anzubetteln. Für Dana White würde eine schnelle Rückkehr McGregors auch sämtliche Probleme lösen, der UFC-Präsident stellt sich allerdings auf eine längere Wartezeit ein.

„Ich will, dass Conor wieder trainiert, zurückkommt und den Titel verteidigt. Wir haben noch keinen Zeitplan festgelegt, aber solange Conor weiterkämpfen will, finden wir eine Lösung wie wir sie immer gefunden haben. Man kennt Conor. Er will die Dinge auf seine Art machen und das ist okay. Ich habe großen Respekt für ihn, was er geschafft hat und was er uns gebracht hat. Aber wenn er erst im September kämpfen kann oder will, dann muss es mit dem Titel anders weitergehen.“