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White: „Mir egal, dass die Leute beim Hauptkampf gegangen sind“

Dana White (Foto: Dorian Szücs/GNP1)

Demetrious „Mighty Mouse“ Johnson zählt zu den besten Kämpfern der UFC. Trotzdem scheint sich das Interesse der Zuschauer an seiner Person und an seinen Kämpfen stark in Grenzen zu halten. Am Samstag konnte Johnson im Hauptkampf von UFC 186 seinen Titel erfolgreich gegen Kyoji Horiguchi verteidigen. Mehreren Fanberichten zufolge hatten viele Zuschauer in der Arena aber keine Lust auf den Kampf und verließen nach Ende der dritten Runde die Halle.

UFC-Präsident Dana White wurde auf der Pressekonferenz nach UFC 186 darauf angesprochen und fand klare Worte: „Es ist mir scheißegal, was die Leute machen. Ich schaue mir den Kampf an. Das ist so, wie wenn du aus der Halle gehst, weil du denkst, dass dein Lieblings-Basketballteam gerade verliert und dann kommen sie zurück und gewinnen das Spiel.“

Johnson konnte sich am Samstag den Rekord für das späteste Finish in der UFC-Geschichte sichern, indem er Horiguchi nur eine Sekunde vor dem Ende der fünften Runde mit einem Armbar zur Aufgabe zwang. Die dominante Leistung wurde von den Zuschauern jedoch kaum gewürdigt. Buhrufe und Fans, die während des Kampfes die Heimreise antreten – was macht Demetrious Johnson falsch?

„Es ist traurig, dass Johnson damit belastet wird“, sagte White weiter. „Er macht alles genau so, wie er es machen muss. Er kommt mit einem Game Plan und befolgt diesen Stück für Stück. […] Anderson Silva war nie der größte Star während seiner Zeit als Champion. Chuck Liddell war lange Zeit kein großer Star. Johnsons Zeit wird noch kommen.“