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White: Melendez sollte sich andersweitig umsehen!

Gilbert Melendez braucht möglicherweise einen neuen Arbeitgeber. (Foto: Zuffa LLC)

Die UFC-Zukunft des früheren Strikeforce-Champions Gilbert Melendez steht derzeit in den Sternen. Der US-Amerikaner mit mexikanischen Wurzeln befindet sich seit längerem in Verhandlungsgesprächen mit der weltweit größten MMA-Organisation, man scheint jedoch keine Einigung zu erzielen.

Nachdem bereits über mehrere Monate ein Einvernehmen gesucht wurde, scheinen die Dialoge derzeit zum Scheitern verurteilt, sofern man Dana Whites Worten Glauben schenken darf.

„Ich will nicht mehr darüber reden, ich bin fertig damit. Ich mag Melendez zwar, aber ich komme nicht mit seinem Management klar“, so White bei seinem Auftritt in der TV-Show „UFC Tonight“. „Wenn er noch in der UFC kämpfen will, sollte er lieber rasch mit Lorenzo (Fertitta) sprechen.“

Melendez' Manager, Rodolphe Beaulieu, der zudem auch Georges St. Pierres Manager ist, scheint dabei das Problem. Zudem ist bekannt, dass White nicht glücklich über das plötzliche Karriereende des Kanadiers war (GnP berichtete). „Rodolphe ist St. Pierres Freund, aber das macht ihn keinesfalls zu einem guten Manager“, so der UFC-Präsident kritisch.

Melendez' letzter Auftritt war bei UFC 166 im Oktober 2013, wo er Diego Sanchez in einem spektakulären Duell schlagen konnte. Nach dieser Begegnung endete der Vertrag des 31–Jährigen und sein Management nahm die Verhandlungen auf.

„Er sollte sich besser andersweitig umsehen“, so Whites abschließende Worte. In den kommenden Tagen oder Wochen klärt sich somit, ob Melendez ein Zuhause findet oder sich doch noch mit der UFC einigt.