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White: McGregor kämpft gegen Khabib, wenn Ferguson ablehnt

Dana White und Conor McGregor (Fotos: Dorian Szücs & Mark Bergmann/GNP1.de)

Khabib Nurmagomedov, der unbesiegte UFC-Champion im Leichtgewicht, baute seine makellose Profibilanz im Hauptkampf von UFC 242 in Abu Dhabi auf 28-0 aus. Wie geht es mit ihm weiter? UFC-Präsident Dana White bot eine Lösung an.

Bei UFC 242 verteidigte Khabib Nurmagomedov seinen Gürtel gegen den Interim-Champion Dustin Poirier. Seine Siegesserie im Octagon der UFC beträgt nun 12-0 – genau wie die von Tony Ferguson, dem ehemaligen Interim-Champion. Nurmagomedov und Ferguson hätten schon etliche Male gegeneinander kämpfen sollen, aber immer kam etwas dazwischen: Verletzung, Erkrankung, Gewichtsprobleme und so weiter.

Laut UFC-Präsident Dana White soll der Kampf zwischen Nurmagomedov und Ferguson nun endlich stattfinden. „Tony Ferguson ist als nächstes an der Reihe, wenn er den Kampf annimmt“, sagte White nach UFC 242. „Wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln, wann Khabib wieder kämpfen wird und ob Tony kämpfen will.“

Wenn Ferguson die Titelchance aus irgendeinem Grund ablehnt – hin und wieder machen das Kämpfer, wenn die UFC ihnen zu wenig Geld dafür bietet – dann hat White schon einen Plan B in der Hinterhand.

„Tony Ferguson bekommt die nächste Titelchance, aber wenn Tony den Kampf nicht annehmen kann oder zu dem Zeitpunkt nicht kämpfen will, müssen wir überlegen, wie wir dann vorgehen“, sagte White. „Conor wäre natürlich ein sehr sinnvoller Herausforderer. Conor McGregor will diesen Kampf unbedingt und ich bin mir sicher, die Fans würden ihn auch sehen wollen. Daher müssen wir abwarten, wie sich die Dinge entwickeln.“

McGregor unterlag Nurmagomedov bereits im Oktober 2018 bei UFC 229 durch Aufgabe in der vierten Runde. Nachdem Nurmagomedov gegen Poirier gewonnen hatte, schrieb McGregor auf Twitter: „Setzt meinen Rückkampf für Moskau an.“