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White droht Woodley: "Hier habe ich das Sagen!"

Dana White droht Tyron Woodley (Fotos: Dorian Szücs, Mark Bergmann)

Nachdem der Rückkampf zwischen Tyron Woodley und Stephen Thompson bei UFC 209 deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben war und Woodley seinen Gürtel nur knapp nach Punkten verteidigen konnte, übte Liga-Präsident Dana White Kritik an seinem Champion, erklärte sogar, er hätte Thompson als Sieger gesehen. Woodley reagierte darauf bissig - und erhielt dafür nun einen Dämpfer vom Boss.

"Tyron Woodley hatte vorher groß angekündigt, Stephen Thompson zerstören zu wollen und alle Zweifel daran zu beseitigen, dass er der rechtmäßige Champion ist", so White gegenüber dem Promi-Portal TMZ. "Aber diese Zweifel gibt es immer noch."

Woodley und Thompson hatten, bis auf eine actionreiche Schlussphase, einen unspektakulären Rückkampf abgeliefert, bei dem über weite Strecken keiner von beiden Kämpfern eine nennenswerte Aktion zeigte. Woodley gewann am Ende knapp und nicht unumstritten nach Punkten. White hatte sich dazu auf der anschließenden Pressekonferenz negativ geäußert, was Woodley zu der Aussage brachte, er möge doch selbst einmal gegen Thompson in den Käfig steigen und es besser machen.  

White antwortete nun: "Ich sag dir was: Wenn du eine Vorstellung wie bei 209 ablieferst und fünf Runden lang ausgebuht wirst, wenn die Leute so laut buhen, dass du nach dem Kampf nicht einmal dein Interview geben kannst, dann solltest du diese Prügel besser einstecken und nach vorn schauen. Du solltest so schnell wie möglich deinen nächsten Kampf annehmen und diese Vorstellung vergessen machen."

Woodley hatte im gleichen TMZ-Beitrag gedroht, sich nun erst einmal zurückzulehnen und "sein Ding" zu machen, für die UFC künftig aber ein "schwieriger Verhandlungspartner" zu sein.

White, der sich bekanntermaßen ungern drohen lässt, konterte saftig: "Es gibt nur einen hier, der das Sagen hat. Und je früher du das lernst, umso besser für dich."

White und Woodley werden so schnell also offenbar keine Freunde mehr.