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White: „Jetzt bekommen Kämpfer Film- und Fernsehrollen!“

Dana White (Foto: Elias Stefanescu)

UFC-Präsident Dana White verspricht, dass der Verkauf der UFC für die Kämpfer und das Wachstum des MMA-Sports ausschließlich Vorteile haben wird.

Seit der monumentale Verkauf der UFC für vier Milliarden Dollar an eine von der Unternehmensgruppe WME | IMG angeführte Gruppe Investoren am Montag offiziell bekanntgegeben wurde, wächst die Skepsis unter Beobachtern. Die Sorge ist, dass die neuen Besitzer aus ihrem Rekordinvestment schnellstmöglich Kapital schlagen wollen und die Kämpfer, über deren vermeintlich zu niedrige Bezahlung seit Jahren diskutiert wird, als erster darunter zu leiden haben.

UFC-Präsident Dana White hat nun in einem Interview mit dem Promi-Portal TMZ.com das ganze Gegenteil versprochen. Ihm zufolge bekämen Kämpfer künftig sogar mehr Gehalt und viele weitere Chancen, auch außerhalb des Käfigs Karriere zu machen:

"Seit wir dieses Unternehmen gekauft haben, sind die Gagen der Kämpfer Jahr für Jahr gestiegen", so White. "Und Ari Emanuel und sein Unternehmen IMG werden noch viel mehr Sponsoren an Land ziehen, es wird Film- und Fernsehrollen für die Kämpfer geben und vieles mehr."

Ari Emanuel ist CEO der Talent-Agentur WME | IMG, die unzählige namhafte Stars aus Film, Fernsehen und Musikbranche sowie Sportler vertritt, unter anderem auch UFC-Superstar Ronda Rousey. So wie sie, sollen nun auch andere Kämpfer die Möglichkeit bekommen, eine Karriere in Hollywood einzuschlagen, verspricht White.

"So ist es. Ich habe jede Menge Content, tausende Fights auf Video und unsere Live-Events. Daraus kann man unzählige TV-Shows machen. Außerdem habe ich 500 Männer und Frauen unter Vertrag, viele talentierte Menschen. Ari wird uns dabei helfen, alles noch größer zu machen. Schaut, was wir in den letzten 15 Jahren erreicht haben - und wartet ab, was in den nächsten fünf Jahren passieren wird!"

White hatte die UFC vor 15 Jahren gemeinsam mit seinen alten Schulfreunden, den Lorenzo und Frank Fertitta für zwei Millionen Dollar gekauft und seitdem zu einem weltweiten Trendsport gemacht. Er wird nach dem historischen Verkauf des Unternehmens seine Rolle als UFC-Präsident behalten.