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Werdum: „Beste Entscheidung meines Lebens, nicht bei UFC 196 zu kämpfen“

Fabricio Werdum

Nachdem bekannt gegeben wurde, dass Cain Velasquez aufgrund einer Rückenverletzung bei UFC 196 nicht um den Schwergewichtstitel kämpfen kann (GNP1.de berichtete), war es Champion Fabricio Werdum, der seine Teilnahme an UFC 196 absagte (GNP1.de berichtete), obwohl Stipe Miocic als Ersatzherausforderer parat stand. Jetzt äußerte sich der Brasilianer zur prekären Situation und bezog zu den Vorwürfen von Miocics Team Stellung.

„Dass ich nicht gegen Cain Velasquez oder Stipe Miocic angetreten bin, war die beste Entscheidung meines Lebens“, gab Fabricio Werdum bei den Kollegen von MMAjunkie von sich. „Einige Leute haben mich stark kritisiert, aber jeder muss das tun, was für ihn das Beste ist.“  

Werdum hatte in seiner Stellungnahme angegeben, an einer Rückenverletzung sowie einem angebrochenen Zeh zu leiden. Allerdings wäre er trotzdem gegen Cain Velasquez ins Octagon gestiegen, nicht jedoch gegen Miocic. Dieser Aussage folgte eine Korrektur mit Hinweis auf einen Fehler in der Übersetzung seines Zitats. Der 38-jährige Brasilianer zog seine Gesundheit vor, anstatt in den Käfig zu steigen, wie er erklärte:

„Ich habe die Entscheidung getroffen, weder gegen Velasquez, noch Miocic, oder wen auch immer anzutreten, sondern erst wieder fit zu werden. Ich will gar nicht überlegen, mit welcher Kritik ich hätte rechnen müssen, wenn ich den Kampf verletzt verloren hätte. Aber: Ich habe nicht verloren. Ich habe nur nicht gekämpft und meine Gesundheit vorgezogen. Ich will nicht als ein Kämpfer in Erinnerung bleiben, der sich im Käfig verletzt oder noch schlimmer, vielleicht eine Lähmung erleidet? Wer weiß das schon, es kann viel passieren.“

Nach der Absage des Schwergewichtstitelkampfes von UFC 196 hat die UFC den Event von einem Pay-Per-View zu einer TV-Veranstaltung herabgestuft (GNP1.de berichtete). Der neue Hauptkampf ist das Weltergewichtsduell zwischen Johny Hendricks und Stephen Thompson.