UFC News

Weidman fordert Titelkampf gegen "Penner" Bisping

Chris Weidman (Bild) fordert Michael Bisping heraus. (Foto: Florian Sädler/GNP1)

Chris Weidman musste den Rückkampf gegen Luke Rockhold aufgrund einer Nackenverletzung absagen, Michael Bisping sprang für ihn ein (GNP1.de berichtete). Der Brite eroberte den Titel gegen Rockhold durch Knock-out, muss sich jetzt offenbar schon auf den nächsten Kontrahenten gefasst machen: Der frisch operierte Weidman fordert einen Titelkampf und beschimpft dabei Bisping als „Penner“.

„Hey Bisping, es fiel dir ganz schön leicht, dauernd meinen Namen auszuspucken, bevor diese Begegnung (gegen mich) im Raum stand. Jetzt hör ich dich gar nicht mehr über mich reden. Lass uns sehen, ob du mich am 12. November zum Schweigen bringen kannst – auf der größten Bühne“, so Weidman via Instagram.

Offensichtlich fordert der US-Amerikaner einen Titelkampf gegen Bisping und will diese Begegnung, neu genesen, am 12. November bei UFC 205 im Madison Square Garden in New York City ansetzen.

Nachdruck verleitete Weidman seiner Forderung mit der Aussage: „Deine Cinderella-Story ist bald zu Ende, darauf kannst du dich verlassen!“

In den letzten Tagen lieferten sich beide Streithähne auf Twitter zudem hitzige Wortgefechte.

Michael Bisping: „Chris Weidman will einen Titelkampf – und das nach einer Niederlage? Gewinn mal einen Kampf! Vielleicht gegen Rockhold, wie ursprünglich geplant.“

Chris Weidman: „Hey Bisping, du Penner, bist du ein Mann, der zu seinem Wort steht?“

Michael Bisping: „Penner? Du hast den letzten Kampf verloren und ich habe den Typen ausgeknockt, der dich geschlagen hat. Kämpfe gegen Rockhold und wir werden sehen, was draus wird. Ich hab hier das Sagen!“

Die Begegnung zwischen Bisping und Weidman wurde seit mehreren Monaten diskutiert, schon als Weidman noch den Titel im Mittelgewicht hielt, bevor er ihn gegen Rockhold bei UFC 194 im vergangenen Dezember verlor.

Bisping kritisierte die Qualitäten des damaligen Champions, indem er seine Leistung gegen die letzten Kontrahenten mit folgendem Worten schmälerte: „Er hat Munoz geschlagen, nachdem dieser eine lange Auszeit hingelegt hatte. Dann hat er selbst zwei Jahre, oder so, Pause gemacht und Anderson Silva geschlagen, der sich wie ein Idiot benommen hatte. Im Rückkampf hat Silva sein Bein gebrochen. Dann kam Machida zurück und machte einen schwachen Kampf. Dann kämpfte er gegen Vitor, der den Stoff abgesetzt hatte. All diese Umstände haben es Chris (Weidman) erlaubt wie Superman auszusehen. Ich will beweisen, dass ich sein Kryptonit bin.“

Weidman soll laut Aussagen seines Teams in sechs Wochen wieder ins Training einsteigen können. Ob es dann womöglich im November zu dieser Ansetzung kommt, bleibt vorerst abzuwarten.