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Wegen UFC-Sponsoring: EJU entzieht Glasgow die Judo-EM

Die Judo-EM findet nun doch nicht in Glasgow statt. Die European Judo Union (EJU) hat dem britischen Judo-Verband die Ausrichtung entzogen – obwohl sich die UFC nach einer Drohung durch die EJU von ihrem Engagement bei der Judo-EM komplett zurückgezogen hatte (GnP berichtete). Ursprünglich wollte die UFC die Veranstaltung sponsern und bei der Vermarktung unterstützen.

In einer offiziellen Mitteilung erklärte die EJU, „ein Sponsorenvertrag“ (der mit der UFC; Anm. d. Red.) sei „nicht mit den Werten der EJU vereinbar“. Der britische Judo-Verband hätte trotz mehrerer Warnungen seitens der EJU auf die Einhaltung dieses Vertrags bestanden.

Außerdem habe man es versäumt, rechtzeitig die Lizenzgebühren zu bezahlen. Da der britische Judo-Verband „nicht die Kriterien erfülle“, um eine EM auszurichten, werde ein neuer Austragungsort für die Wettkämpfe gesucht.

Der britische Judo-Verband äußerte in einer offiziellen Mitteilung seine Enttäuschung über diese Entscheidung der EJU und kündigte an, mit der EJU das Gespräch suchen zu wollen, um möglicherweise doch noch zu einer Einigung zu gelangen.