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Wegen GSP: Kanadier drohen mit UFC-206-Boykott

Georges St. Pierre (Foto: Mark Bergmann)

UFC 206 in Toronto hätte mit dem kanadischen Superstar Georges St. Pierre im Hauptkampf einer der erfolgreichsten Events des Jahres werden können. Nach dem Streit um dessen UFC-Vertrag wird die Veranstaltung nun jedoch von einer Vielzahl Fans boykottiert.

Vergangene Woche hatte Georges St. Pierre verkündet, sein UFC-Vertrag besäße aus einer Reihe von Gründen keine Gültigkeit mehr, und dass er die Liga verlassen wolle. Als Grund nannte der einstige Champion unter anderem die neuen Besitzer der UFC - den Medienkonzern WME - sowie das Nichteinhalten einer vereinbarten Deadline, in der ihm ein Gegner für seinen Comeback-Kampf präsentiert werden sollte.

Die UFC hat inzwischen jedoch ausdrücklich klar gemacht, dass der Vertrag ihres Zugpferdes GSP sehr wohl noch gelte und man auf dessen Einhaltung notfalls auch juristisch bestehen würde.

Die passionierten Fans von St. Pierre sind über dieses Hin und Her aktuell wenig erfreut. Insbesondere in Kanada nicht, wo am 10. Dezember der Pay-per-View UFC 206 stattfinden wird. Ein Comeback der UFC-Legende wurde ursprünglich bei diesem Event in Toronto erwartet, als mögliche Gegner halten Nick Diaz und Robbie Lawler.

Dazu wird es nun jedoch nicht kommen. Zahlreiche Fans fordern daher in den sozialen Medien unter dem Hashtags #boycott206 und #boycottUFC206, die Veranstaltung zu boykottieren.

UFC 206 wird von einem Rückkampf zwischen Halbschwergewichtschampion Daniel Cormier und Anthony "Rumble" Johnson angeführt.