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Wechselt der nächste WWE-Star zur UFC?

CM Punk will auch in der UFC angreifen. (Foto: Power Wrestling)

Über eine Rückkehr von Brock Lesnar wird seit Monaten gemunkelt, aber vielleicht kämpft vor ihm ein anderer WWE-Star im Octagon der UFC. CM Punk alias Phil Brooks denkt seit Jahren darüber nach, sich auch im MMA-Sport zu versuchen – und wenn, dann natürlich in der UFC. Dana White ist von der Idee angetan.

„Er ist ein großer Fan“, sagte White gegenüber TMZ. „Ich mag ihn sehr, er ist ein toller Kerl. Ich weiß nicht, ob er kämpfen kann, aber ich hätte nichts dagegen, mich mit CM Punk zu unterhalten.“

Die Gelegenheit dazu hat der UFC-Präsident bereits am 6. Dezember, denn CM Punk wird bei UFC 181 in Las Vegas zu Gast sein. White bestätigte im Gespräch mit MMAJunkie, dass er sich mit dem 36 Jahre alten US-Amerikaner treffen und über eine mögliche Zusammenarbeit sprechen wird.

Außerdem erzählte White, dass er CM Punk wie jeden anderen unerfahrenen Kämpfer behandeln und ihm für sein Debüt einen anderen unerfahrenen Kämpfer vorsetzen würde.

CM Punk ist kein Brock Lesnar

Brock Lesnar, der erste WWE-Star in der UFC, wurde direkt den Wölfen zum Fraß vorgeworfen. Dies lag daran, dass er nicht nur ein Profi-Wrestler, sondern auch ein herausragender Amateurringer war. Auf dem College gewann Lesnar 2000 im Schwergewicht die Landesmeisterschaft in der höchsten Leistungsklasse, der Division I der NCAA. Ein Jahr zuvor hatte er den zweiten Platz erreicht.

CM Punk hat hingegen mit Ausnahme von angeblichem Kempo-Training keinen Background im Kampfsport, er debütierte 1999 direkt als Profi-Wrestler. Allerdings trainiert er seit einigen Jahren brasilianisches Jiu-Jitsu in der Gracie Academy von Rener und Ryron Gracie in Kalifornien. Er war auch schon in einigen ihrer „Gracie Breakdown“-Videos zu sehen.

Aus sportlicher Sicht wäre eine Verpflichtung von CM Punk sicherlich schwer zu rechtfertigen, aber er hat eine große Fangemeinde und aufgrund seiner acht Jahre bei WWE einen hohen Bekanntheitsgrad, was sich bei der Vermarktung der Veranstaltungen, bei denen er antritt, sehr positiv auswirken würde. Stars kann die UFC immer gut gebrauchen.