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Was steht für „Cyborg“ an: de Randamie, Holm oder doch wieder Invicta?

Cristiane "Cyborg" Justino mit dem Invicta-Gürtel (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Vergangenen Samstag erfüllte sich ein Traum für Cristiane „Cyborg“ Justino. Die Invicta-Championesse durfte vor heimischer Kulisse im brasilianischen Curitiba ihr UFC-Debüt geben und dabei eine hoffnungslos überforderte Leslie Smith auseinandernehmen. Doch auch nach dem Catchweight-Kampf bei 140 Pfund stellt sich für die Brasilianerin erneut die Frage: Was nun? Eine Gewichtsklasse oberhalb der 135 Pfund gibt es in der UFC schließlich nicht.

Bereits wenige Tage nach ihrem UFC-Debüt begann die Gerüchteküche um Cristiane „Cyborg“ Justino wieder zu brodeln. Einem Bericht von UFC Tonight nach sollte die Brasilianerin bereits in zwei Monaten wieder im UFC-Octagon stehen, um auf die Niederländerin Germaine de Randamie zu treffen, die zuletzt in Rotterdam Anna Elmose in der ersten Runde bezwang. Noch am selben Tag widersprach „Cyborg“ auf Twitter diesem Bericht und versprach als nächstes eine Titelverteidigung.

Der Auslöser einer längeren Tirade auf Twitter, in welcher sich Justino darüber ausließ, dass es zwar okay sei, dass die UFC ihre Gewichtsklasse nicht führe, allerdings habe man nicht das Recht, ihre Gewichtsklasse zu löschen, indem man sie in eine andere zwinge. „Ich habe gezeigt, dass ich die 140 Pfund machen kann. Ich habe meinen Teil getan,“ so Justino auf Twitter. „Unter die 140 Pfund zu kommen war sehr hart. Ich habe drei Mal am Tag trainiert, das könnt ihr euch bald in einer Dokumentation ansehen. Ich durfte bei allen Presseterminen meinen Gürtel nicht dabeihaben, um zu zeigen, dass ich ein Champion bin. Das war verboten.“

Also doch kein weiterer Superfight in der UFC? Bereits für UFC 198 sagten zahlreiche Bantamgewichte einen Kampf gegen Justino ab. Darunter auch ex-Championesse Holly Holm. Die „Preacher’s Daughter“, die auf einen direkten Rückkampf gegen Champion Miesha Tate gehofft hatte, trifft nun im Hauptkampf von UFC on Fox 20 auf Valentina Shevchenko, kann sich ein Duell mit Justino im Anschluss jedoch vorstellen.

„Ich habe in drei verschiedenen Gewichtsklassen geboxt. Ich habe nichts dagegen, bei 140 Pfund zu kämpfen, aber ich glaube, „Cyborg“ schafft auch die 135. Wer weiß? Aber das ist auf jeden Fall eine Option für die Zukunft. Ich freue mich sehr über ihren Sieg. Ich mag „Cyborg“, sie ist ein tolles Mädel.“

Ob der Kampf gegen Holm auch für „Cyborg“ eine Option ist, ist dahingestellt. Neben der Ankündigung, als nächstes ihren Invicta-Titel verteidigen zu wollen, machte Justino auch klar, dass es nur zwei Gegnerinnen für einen Catchweight-Kampf gibt: Miesha Tate und Ronda Rousey. „Wenn man alle K.o.-Siege im MMA von Miesha Tate und Ronda Rousey addiert, habe ich immer noch mehr. #BaddestWomanOnThePlanet“.

2016 bleibt ein spannendes Jahr für Frauen-MMA.