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Wanderlei Silva zieht Anschuldigungen gegen UFC zurück

Wanderlei Silva (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Wanderlei Silva hat heute seine Anschuldigungen gegenüber der UFC zurückgezogen. Der ehemalige UFC-Kämpfer hatte in den vergangenen Monaten in Videos immer wieder Entwicklungen innerhalb der UFC negativ kommentiert, etwa die Entlassung von "Stitch" Duran oder den Umgang mit José Aldo. Dabei kündigte Silva immer wieder an, Beweise für abgesprochene oder manipulierte Kämpfe zu besitzen. Dafür entschuldigte sich der 39-Jährige heute.

Die lange Auseinandersetzung zwischen der UFC und Wanderlei Silva scheint endgültig eine juristische Ebene erreicht zu haben. Der Publikumsliebling, der seit seiner Flucht vor den Kontrolleuren im Vorfeld von UFC 175 gesperrt ist, lässt es sich seitdem nicht nehmen, gegen die Kommission und die UFC zu schießen. Dabei behauptete Silva immer wieder, Beweise für abgesprochene UFC-Kämpfe zu besitzen. Das brachte im Juli die Anwälte der UFC auf den Plan (GNP1.de berichtete). Zwar kam es zu keiner Verhandlung, dafür zog Silva heute über seine Social-Media-Kanäle diese Behauptungen zurück:

„Ich lag falsch, Entschuldigung.
Im Juli vergangenen Jahres habe ich eine Vielzahl an Kommentaren auf Facebook und Twitter gepostet, in welchen ich wiederholt die UFC beschuldigt habe, Kämpfe "manipuliert" zu haben und dass ich das "beweisen" könne. Hiermit ziehe ich jedes Statement in dieser Hinsicht zurück, nachdem mir mittlerweile klar geworden ist, dass die Bezeichnung "Manipulation" spezifisch ein illegales Vorgehen oder die Praktik der unehrlichen Vorgabe eines Ausgangs im Vorfeld eines Kampfes meint. Mir ist klar geworden, dass der Ruf der UFC beschädigt würde, wenn meine Fans oder Dritte tatsächlich daran glaubten, die UFC würde Kämpfe manipulieren. Und ich habe keinerlei Beweise, die solche Anschuldigungen stützen. Ich entschuldige mich für etwaige Missverständnisse, die durch meine Kommentare hervorgerufen wurden.
Wanderlei Silva”

Ob die UFC ihm nach diesem teilweisen Rückzug entgegen kommt ist möglich. In einer weiteren juristischen Angelegenheit bleibt der frühere Pride-Champion nämlich weiterhin von der Nevada State Athletic Commission gesperrt. Seine lebenslange Sperre wurde zwar im vergangenen Jahr von einem Gericht in Nevada als willkürlich eingestuft und zurückgenommen, ein neues Urteil steht noch aus. Im Februar soll es soweit sein. Zuletzt wurde auch Nick Diaz von den Anwälten der UFC vor der NSAC in einer Suspensionssache vertreten.