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Wanderlei Silva: „Dana White ist ein Lügner!”

Wanderlei Silva ist nicht gut auf die UFC zu sprechen (Foto: Nazariy Kryvosheyev/GNP1.de)

Zwar ging UFC 189 am vergangenen Samstag zu Ende, die Geschichte um Conor McGregor, Chad Mendes und José Aldos Rippe hört damit allerdings nicht auf. Nun hat sich ein weiterer Kämpfer in die Debatte eingemischt, um seinen Senf dazuzugeben: Wanderlei Silva. Der im Unfrieden aus der UFC geschiedene Brasilianer gab in einer Videobotschaft seine Sicht der Dinge auf die Vorkommnisse rund um UFC 189 zum Besten. Und dabei ließ er erneut kein gutes Haar an Dana White und der UFC.

Auch im erzwungenen Ruhestand lässt Wanderlei Silva immer noch keine Gelegenheit aus, gegen seinen früheren Arbeitgeber zu sticheln. Mit UFC 189 und der medialen Posse um José Aldos verletzte Rippe hatte der Brasilianer auch genügend Anlass dazu. In seinem Statement beklagte sich Silva erst darüber, dass die Medien Gerüchte um eine vorgeschobene Verletzung in Umlauf gebracht hätten und dass es eine Frechheit sei, dass Aldo dazu gedrängt wurde, die Röntgenaufnahmen seiner Verletzung zu veröffentlichen. Insbesondere Dana White ist dem 39-Jährigen ein Dorn im Auge. Der UFC-Präsident hatte im Zuge der Pressetermine vor UFC 189 öffentlich Zweifel an Aldos Verletzung geäußert (GNP1.de berichtete).

„Dana White ist der einzige der lügt! Er ist der Geschäftsmann, der sich nur um seinen Kontostand kümmert! Was fällt ihm ein, einen Champion so respektlos zu behandeln? Er, der noch nie mit gebrochener Rippe trainiert hat, der noch nie einen Schlag abbekommen oder im Ring geblutet hat. Man muss ihn zurechtweisen. Sein Job ist doch nur, dass Octagon hinzustellen und die Musik auszuwählen.”

In einer langen Tirade schimpfte Silva immer wieder über das ungebührliche Verhalten des UFC-Präsidenten, äußerte seine Hochachtung vor Aldos Charakterstärke, nicht dem Wunsch der UFC nachgegeben zu haben, bevor er abschließend die Fans dazu aufrief, der UFC in den sozialen Netzwerken ihren Ärger kund zu tun, um für eine Verbesserung der Bedingungen der Kämpfer zu sorgen.

Bereits in den Tagen zuvor hatte sich Silva öffentlich zu Wort gemeldet. Auf Twitter war der einstige PRIDE-Champion etwa der Meinung, dass der Interimstitelkampf zwischen Conor McGregor und Chad Mendes abgesprochen gewesen sei und die UFC zur Pro-Wrestling-Liga WWE verkomme. Conor McGregor hatte Chad Mendes im Hauptkampf von UFC 189 kurz vor Ende der zweiten Runde K.o. geschlagen (GNP1.de berichtete).

Das komplette Statement von Wanderlei Silva mit englischen Untertiteln findet ihr hier: