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Volkan Oezdemir: Ich will gegen Alexander Gustafsson oder Thiago Santos kämpfen

Volkan Oezdemir (Foto: Alexander Petzel-Gligorea/GNP1.de)

Kaum ein Kämpfer legte jemals einen so furiosen Start in seine UFC-Karriere hin wie Volkan Oezdemir. Nur drei Siege benötigte der Schweizer, um sich einen Titelkampf mit Daniel Cormier zu verdienen. Leider konnte er den Titel nicht an sich reißen und musste in der Folge noch zwei weitere Niederlagen einstecken. Von seinem Weg ließ sich der 30-Jährige jedoch nie abbringen und steht nun nach Siegen über Ilir Latifi und Aleksandar Rakic wieder an der Spitze des Halbschwergewichts. Wie es mit ihm weitergehen soll, verriet „No Time“ nun in einem Interview.

„Es steht noch nichts fest“, sagte Oezdemir. „Ich habe ein paar persönliche Dinge, um die ich mich kümmern muss. Plus alle großen Namen haben einen Kampf anstehen, also trainiere ich hart und schaue, wie sich die Dinge entwickeln.“

Zwei potentielle Gegner hat er dennoch bereits im Kopf: „Thiago Santos wäre ein unterhaltsamer Kampf, der ein Feuerwerk garantieren würde. Und ich will auch immer noch den Gustafsson Kampf. Ich weiß, dass er sich tot stellt, bis er einen einfachen Kampf findet, aber in der Zwischenzeit will ich aktiv bleiben und gegen die stärksten Leute da draußen kämpfen.“

Zuletzt stand „No Time“ im vergangenen Dezember im Octagon. Gegen den Österreicher Aleksandar Rakic lieferte er sich ein knappes Gefecht, das die Punktrichter geteilt für den Schweizer werteten.

„Rakic hat stark begonnen, aber nach der ersten Runde das Momentum verloren“, so Oezdemir. „Ich habe sein Bein verletzt, das hat ihn langsamer gemacht. Es war kein eindeutiger Sieg, das ist etwas, was ich künftig nicht mehr haben will. Ich war schon auf der falschen Seite eines geteilten Punktentscheides, weil ich nicht genug gemacht habe. Mein Ziel ist es, Kämpfe vorzeitig zu beenden, sodass keine Fragen offenbleiben.“

Besagte Niederlage durch Split Decision erlitt Oezdemir gegen Dominick Reyes, der bei UFC 247 Jon Jones um den Titel herausfordert. An einen Sieg seines ehemaligen Kontrahenten glaub Oezdemir jedoch nicht.

„Ich glaube, dass ich ihm viel abverlangt habe. Er hat nach unserem Kampf sein Team verlassen und hat ihnen nicht mal eine Nachricht geschrieben. Er ist in seinem letzten Kampf gut zurückgekommen, aber jetzt steht ihm eine große Aufgabe bevor. Ich wünsche ihm Glück, glaube aber, dass Jones den Kampf gewinnen wird.“