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Vitor Belfort schlug Interimstitelkampf gegen Mark Munoz vor

Vitor Belfort wäre gegen Mark Munoz angetreten (Foto: Tobias Bunnenberg/Groundandpound.de)

Vitor Belforts Absage an einen Interimstitelkampf gegen Lyoto Machida schlägt weiter hohe Wellen. Der 37-Jährige hätte bei UFC 184 auf Chris Weidman treffen sollen. Nach dessen Rippenverletzung forderte Belfort eine Vakantierung des Titels, lehnte gleichzeitig aber einen Interimstitelkampf gegen Lyoto Machida ab (GnP berichtete). Nun bestätigte das Camp des Brasilianers, dass man eigene Vorschläge zu einem Interimstitelkampf gemacht habe, unter anderem Mark Munoz.

Belforts Ehefrau Joana Prado Belfort, gleichzeitig seine Managerin, äußerte sich gegenüber den brasilianischen Kollegen von Globo hinsichtlich eines neuen Gegners ihres Mannes:

"Ich habe ihnen einen Interimstitelkampf gegen Yoel Romero oder Mark Munoz vorgeschlagen. Beide kämpfen ähnlich wie Chris Weidman. Ich meine, sie sind Rechtshänder und Ringer. Die UFC lehnte ab und schlug stattdessen Lyoto Machida vor, was wir zurückwiesen. Wir sind der Meinung, dass es doch besser ist, bis Mai zu warten. Unser Fokus im Camp lag auf einem Kampf gegen Chris Weidman. Wir bedauern die Verzögerung, aber warten darauf, Geschichte zu schreiben."

Während Yoel Romeros jüngste Kämpfe Anlass dazu geben, Ansprüche auf einen Titelkampf anzumelden, sieht es bei Mark Munoz hingegen komplett anders aus. Der 36-Jährige hat drei seiner letzten vier Kämpfe verloren und wurde dabei von Chris Weidman und Lyoto Machida K.o. geschlagen und in Berlin von Gegard Mousasi zur Aufgabe gebracht.

Auf Mousasis Herausforderung und die Absage an diese ging Joana Prado Belfort hingegen nicht ein. Währenddessen wurde das veränderte Hauptprogramm für UFC 184 am 28. April bekannt gegeben. Holly Holm und Raquel Pennington bestreiten nun den Co-Hauptkampf der Veranstaltung, den freien Platz im Hauptprogramm besetzen Richard Walsh und Alan Jouban, während Mark Munoz weiterhin im Vorprogramm auf Roan Carneiro trifft.