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Vitor Belfort: „Bei 10 Millionen fangen wir an, zu reden“

Vitor Belfort geht entspant in den letzten Kampf (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Am Sonntag nach dem Kampf gegen Uriah Hall in St. Louis soll sie nun endgültig vorbei sein, die legendäre MMA-Karriere von Vitor Belfort. Der Brasilianer hat bereits große Pläne für die Zeit nach seinem Duell bei der UFC Fight Night. Eine Hintertür lässt er sich jedoch offen.

„Eine Menge Geld“, antwortete Belfort auf die Frage, was es dafür bräuchte, ihn aus dem Ruhestand zurückzuholen. „Viele Millionen. Bei zehn Millionen oder mehr fangen wir erst mit der Unterhaltung an. Das ist die Zahl. Dann reden wir. Ich werde weiter trainieren, habe viele Kämpfer als Freunde, daher werde ich immer vorbereitet sein, weil ich es liebe und es mein Lifestyle ist. Aber es muss schon sehr, sehr interessant sein, denn ich bin mit meiner Entscheidung sehr glücklich.“

Der 40-Jährige begann seine UFC-Karriere im Jahr 1997 mit dem Sieg im Schwergewichtsturnier über Tra Telligman und Scott Ferrozzo. In der Folge kämpfte das „Phenom“ immer wieder für Pride in Japan und verschiedenen Organisationen in den USA und England, bevor er 2009 fest zur UFC zurückkehrte. Nach 24 UFC-Kämpfen hatte Belfort sein Karriereende bereits für 2017 angekündigt, nach dem Sieg über Nate Marquardt bei UFC 212 jedoch festgestellt, dass er noch einen Kampf in seinem Vertrag stehen hatte.

Der frühere Halbschwergewichts-Champion wird nun gegen Uriah Hall ein letztes Mal das Octagon betreten und sich ab Montag dann um Belfort Fitness & Lifestyle kümmern, einer Kette von Fitness-Studios, die Belfort in den USA und Brasilien etablieren will. Zuvor will er den Fans jedoch noch einmal eine gute Show bieten, bevor er in den Sonnenuntergang reitet.

„Freunde, das ist ein Kampf, den man genießen und mit dem man entspannt Tschüss sagen kann“, so Belfort. „Das ist ein ernster Sport, ich freue mich, anzutreten. Das Programm ist voll mit Champions, Bestien, der Zukunft des Sports. Ich bin glücklich über alles, was ich erreicht habe, was ich getan habe und dass ich es so enden lassen kann. Ich fühle mich sehr geehrt.“