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VADA-Test findet wieder Turinabol-Spuren bei Jon Jones

Jon Jones (Foto: legenadashow)

Jon Jones und die Pikogramm. Der UFC-Champion wird die Turinabol-Spuren in seinem System einfach nicht los. Nachdem er bei der kalifornischen Athletik-Kommission im Rahmen des Kampfes von UFC 232 gegen Alexander Gustafsson negative Tests abgab, tauchten die Langzeit-Metaboliten nun im VADA-Test wieder auf.

Jones hattes sich nach dem Bekanntwerden von Turinabol-Spuren in seinen Dopingtests neben den normalen USADA-Tests, die anhand der WADA-Richtlinien arbeiten, auch den Tests der VADA, der Voluntary Anti-Doping Agency, unterworfen, um seine guten Absichten zu zeigen und zu beweisen, dass die Einnahme von Turinabol vor seinem Kampf gegen Daniel Cormier im Jahr 2017 nicht absichtlich erfolgte.

Die kalifornische Kommission veröffentlichte nun die VADA-Testergebnisse, wonach man Jones am Tag vor dem Kampf noch 33 Picogramme nachweisen konnte, am Kampftag selbst war der wieder auf null. Laut Kommissar Andy Foster bestätigte das Labor auch die fehlende Leistungssteigerung bei den Werten, zudem wurde Jones in den letzten Wochen mehrmals unangekündigt im Training getestet, jeweils mit negativen Ergebnissen.

Der erneute Fund stützt die These, dass es sich bei Jon Jones um einen pulsierenden Effekt handelt, bei dem immer wieder Spuren von Turinabol im Dopingtest auftauchen können. Damit muss Jones auch keine weiteren Sanktionen der Kommission Kaliforniens befürchten, schließlich wurde er bereits für die Einnahme des Mittels vor anderthalb Jahren gesperrt, sagte Foster.

Wie es in Nevada aussieht, ist nun die große Frage. Schon in sechs Wochen soll Jones dort auf Anthony Smith treffen, seine Lizenz hängt von der Ermittlung Kommission Nevadas und einer Anhörung ab. Sein geplanter Gegner Anthony Smith wischte eventuelle Bedenken bereits auf Twitter beiseite:

„Wenn ihr mich wegen dieses Fundes ansprechen wollt, lasst es. Es ist mir wirklich egal. Pikogramm, keine Pikogramm, Schwimmbäder olympischer Größe, Prisen von Salz….es ist mir egal. Ich habe unterschrieben und ich wusste ganz genau, worauf ich mich einlasse und dass ich keine Erwartungen haben sollte. Mir geht’s gut.“