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USADA verkürzt Sperre von Fabricio Werdum

Fabricio Werdum (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

UFC-Schwergewicht Fabricio Werdum steht vor einer Rückkehr in den UFC-Käfig. Der brasilianische Ex-Champion, der derzeit noch wegen Dopings gesperrt ist, hat gemäß einer Pressemitteilung der USADA an der Aufspürung weiterer Dopingvergehen mitgeholfen und konnte so seine Sperre reduzieren.

Wie die USADA sich zitieren lässt, kann der 42-Jährige ab dem 1. April wieder in den UFC-Käfig steigen: „Werdum konnte seine gültige Sperre aufgrund einer substanziellen Mithilfe reduzieren. Bei Athleten, die während ihrer gültigen Sperre Informationen liefern, die bei der Entdeckung weiterer Dopingverstöße oder Straftaten durch ein Disziplinarorgan führen, können die Strafen verringert werden.“

Werdum wurde am 25. April 2018 positiv auf das anabole Steroid Trenbolon getestet und vom 22. Mai 2018 an für zwei Jahre gesperrt. Die Sperre des einstigen UFC-Champions wäre also am 21. Mai 2020 abgelaufen. Der Brasilianer versuchte jedoch, aus seinem UFC-Vertrag und der USADA-Zuständigkeit herauszukommen und erklärte vorübergehend sogar seinen Rücktritt. Die Zeitspanne, in der er wegen des Rücktritts nicht von der USADA getestet werden konnte, wurde nach der Rückkehr ins Testverfahren auf die Sperre hinzuaddiert. Nun konnte er die Sperre durch die Mithilfe wieder reduzieren.

Werdum stand zuletzt im März 2018 im Käfig, als er im Hauptkampf von London Alexander Volkov unterlag. Der Brasilianer hatte sich nach seiner Rückkehr in die UFC 2012 nach vier Siegen erst gegen Mark Hunt den Interimstitel gesichert, bevor er in Mexiko Cain Velasquez entthronte. Die Regentschaft war jedoch nur von kurzer Dauer, in seiner ersten Titelverteidigung wurde er von Stipe Miocic gestoppt.

Seit dem Titelverlust konnte Werdum Kämpfe gegen Travis Browne, Walt Harris und Marcin Tybura gewinnen, unterlag Alistair Overeem und Volkov. Als er positiv getestet wurde, befand er sich in der Vorbereitung auf einen Kampf gegen Oleksiy Oliynyk. Werdum beteuert bis heute seine Unschuld.